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Ausgabe Juni 2010

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Titelseite des Newsletters „Erfolgsfaktor Familie“, Ausgabe Juni 2010

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0800-0000 945

von Montag bis Freitag,
9 - 17 Uhr, kostenlos zur Verfügung.
Rufen Sie uns an oder schreiben Sie eine E-Mail.

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Förderprogramm Betrieblich unterstützte Kinderbetreuung

Kinderbetreuung ist mittlerweile in vielen Unternehmen Chefsache. Denn wer Eltern bei der Kinderbetreuung unterstützt, profitiert von verringerten Fehlzeiten, kürzerer Elternzeit und hoher Attraktivität als Arbeitgeber.

Mit dem Förderprogramm Betrieblich unterstützte Kinderbetreuung aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds setzt das Bundesfamilienministerium Anreize für Unternehmen, sich für die Betreuung der Kinder ihrer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter – bei Hochschulen auch für die Kinder der Studierenden - zu engagieren. Das Programm unterstützt Betriebe und Eltern dabei, für dieses gemeinsame Anliegen individuelle Lösungen zu finden. Es setzt auf die Kooperation zwischen den Unternehmen und den Trägern der Betreuungseinrichtungen: Die Unternehmen beteiligen sich an der Finanzierung der neuen Plätze für die Beschäftigtenkinder, die Träger stellen diese Plätze in ihren Einrichtungen zur Verfügung.

Hier finden Sie ausgewählte Beispiele aus der Praxis, welche Möglichkeiten das Förderprogramm Betrieblich unterstützte Kinderbetreuung bietet und wie es vor Ort wirkt.


Kita „Kinderland“: Nach zwei Jahren Förderung setzt das Unternehmen Hengst auf Nachhaltigkeit und führt die Kita auf eigene Kosten weiter

Die Betriebskindertagesstätte „Hengst-Kinderland“ des Münsteraner Filtersystemherstellers Hengst GmbH & Co. KG, war eine der ersten Einrichtungen, die durch das Programm Betrieblich unterstützte Kinderbetreuung des Bundesfamilienministeriums aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds gefördert wurde. Nach nunmehr zwei Jahren läuft die Förderung für die 17 Betreuungsplätze im August aus. Für die Unternehmensleitung war jedoch von vorneherein klar, dass die Kita ein langfristiges Angebot für die Beschäftigten sein soll. [weiter]

Halbzeit: Betriebliche „Kindergruppe Till Eulenspiegel“ in Braunschweig geht ins zweite Förderungsjahr – Das Angebot hat sich bewährt und soll auch nachhaltig gesichert werden

Vor gut einem Jahr wurde die „Kindergruppe Till Eulenspiegel“ von zwei Unternehmen in Braunschweig ins Leben gerufen: Kroschke sign-international GmbH und Essilor GmbH. Seither werden in direkter Nachbarschaft der beiden mittelständischen Unternehmen 16 Kinder im Alter von drei Monaten bis zum dritten Lebensjahr betreut. In der betrieblichen Einrichtung werden auch die Eltern eng in den Ablauf einbezogen: Ob Frühstück oder Renovierung, alle ziehen an einem Strang. Das Verbundprojekt ermöglicht den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, Beruf und Familie besser miteinander zu vereinbaren. 14 Plätze werden durch das Programm Betrieblich unterstütze Kinderbetreuung des Bundesfamilienministeriums für die Dauer von zwei Jahren gefördert. Gleichzeitig bemüht man sich bereits bei der Stadt um Folgefinanzierungen für die Zeiten nach der Förderung. [weiter]

Die Kleinsten spielen bei den „Käfern“: Betriebliche Krippengruppe der Bertelsmann AG feiert ersten Geburtstag

Seit nunmehr einem Jahr ist die Bertelsmann AG um eine betriebliche Krippengruppe reicher: mit der Eröffnung der „Käfergruppe“ hat die Bertelsmann AG am 1. August 2009 ihr Betreuungsangebot für Mitarbeiterkinder unter drei Jahren um zehn Plätze erweitert. Die Gruppe wurde in der bereits bestehenden Kindertagesstätte „Villa Kunterbunt“ in Gütersloh eingerichtet. Die zehn Betreuungsplätze werden mit Mitteln des Europäischen Sozialfonds im Rahmen des Programms „Betrieblich unterstützte Kinderbetreuung“ gefördert. [weiter]

Viel Platz für 16 kleine „Westhäkchen“: Für die betriebliche Kinderkrippe in Ratingen hat Vodafone in der Niederlassung West Büroflächen kindgerecht umbauen und ausstatten lassen

Platzsharing, variable Betreuungszeiten und ganzjährige Öffnung: Die betriebliche Kinderkrippe „Westhäkchen“ der Vodafone D2 GmbH am Standort Ratingen soll Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern mit kleinen Kindern den Wiedereinstieg ins Arbeitsleben erleichtern. Die Einrichtung bietet 16 Plätze für Kinder ab sechs Monaten und befindet sich direkt auf dem Firmengelände. Im Rahmen des Förderprogramms Betrieblich unterstützte Kinderbetreuung des Bundesfamilienministeriums wird die Krippe mit ESF-Mitteln gefördert. [weiter]

Gemeinsames Engagement für Vereinbarkeit: ein Elternverein betreibt die betriebliche Kinderkrippe „Flummi“ an der Hochschule Bremen

Der Elternverein „Flummi e.V.“ ist Träger der Kinderkrippe an der Hochschule Bremen, in der acht Kinder zwischen ein und drei Jahren von Beschäftigten und Studierenden der Hochschule betreut werden. Damit der Betrieb der Einrichtung gut funktioniert, arbeiten alle Eltern – egal ob Professorin, Professor oder Studierende – ehrenamtlich bei „Flummi“ mit. Mit dem Betreuungsangebot baut die Hochschule Bremen ihre Angebote für familiengerechte Arbeits- und Studienbedingungen weiter aus und steigert ihre Attraktivität im Wettbewerb um gut qualifizierte Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler. Die Krippengruppe wird durch das Programm Betrieblich unterstützte Kinderbetreuung gefördert. [weiter]

Viel Platz für die „GlücKSkinder“: Betriebliche Kindertagesstätte der K+S AG in Kassel bietet neben Spiel- und Schlafräumen auch einen Bewegungsraum, Wintergarten und sogar eine „Piazza“

Vier Gruppen mit insgesamt 45 Kindern werden derzeit in der betrieblichen Kindertagesstätte „GlücKSkinder“ der K+S Gruppe am Standort Kassel betreut. Für die Einrichtung wurde ein ehemaliges Kasernengelände in der Nähe des Unternehmens mit großem Aufwand umgebaut und kindgerecht gestaltet. Das Unternehmen sieht die Kindertagesstätte als weiteren wichtigen Baustein, um den Beschäftigten die Vereinbarkeit von Beruf und Familie zu erleichtern. Das Bundesfamilienministerium fördert die Einrichtung im Rahmen des Programms Betrieblich unterstützte Kinderbetreuung. [weiter]

Neue „Campus-Krippe“ für Kinder von Beschäftigten und Promovierenden der Universität zu Kiel

Seit Jahresbeginn hat die Christian-Albrechts-Universität zu Kiel eine neue Kinderkrippe: In der „Campus-Krippe“ werden 20 Kinder von sechs Monaten bis zu drei Jahren betreut – 15 von Beschäftigten der Universität und fünf von Promovierenden. Gerade bei Berufungen von Professorinnen und Professoren ist das Angebot an Kinderbetreuungsplätzen für die Universität ein wichtiges Kriterium. Das Bundesfamilienministerium unterstützt die Einrichtung mit Fördermitteln aus dem Programm Betrieblich unterstützte Kinderbetreuung. [weiter]

Flexible Zeiten und kurze Wege: Bildungseinrichtung CJD Nienburg eröffnet betriebliche Krippengruppe für zehn Kinder zwischen sechs Monaten und drei Jahren

An der Gestaltung der Betreuungseinrichtung ihrer Kinder haben die Eltern von Anfang an mitgewirkt. So entstand im Christlichen Jugenddorfwerk Deutschlands gemeinnütziger e.V. (CJD) im niedersächsischen Nienburg eine betriebliche Kindertagesstätte, die ganz auf die Bedürfnisse von Groß und Klein zugeschnitten ist: mit kurzen Wegen, fröhlicher, kindgerechter Ausstattung, sehr flexiblen Öffnungszeiten und ganz besonderem Betreuungskonzept. Zehn Kinder im Alter von sechs Monaten bis drei Jahren von Beschäftigten des CJD werden seit Oktober vorigen Jahres in der neuen Krippengruppe betreut. Das Bundesfamilienministerium fördert die Gruppe im Rahmen des Programms Betrieblich unterstützte Kinderbetreuung. [weiter]

Betriebskindergarten mit Tradition: Seit 40 Jahren gibt es bei der Bausparkasse Schwäbisch Hall eine Kindertagesstätte – neuerdings auch für Ein- bis Dreijährige

Die Kindertagesstätte der Bausparkasse Schwäbisch Hall in Baden-Württemberg zählt zu den ältesten Betriebskindergärten im Land. Doch in diesem Jahr wurde nicht nur das 40-jährige Bestehen der Einrichtung gefeiert, die Kindertagesstätte bietet jetzt auch eine Betreuung der ganz kleinen „Bausparfüchse“ unter drei Jahren an. Die neue Gruppe für Mitarbeiterkinder im Alter von ein bis drei Jahren hat im Oktober eröffnet. Für die zehn Plätze erhält das Unternehmen Mittel aus dem Förderprogramm Betrieblich unterstützte Kinderbetreuung des Bundesfamilienministeriums. [weiter]

Flexible Kinderbetreuung in der Früh oder am Abend: Betriebskindergarten der Senioren und Pflegezentrum Brandenburg GmbH bietet Sonnen- und Mondgruppe für Beschäftigte im Schichtdienst

Bei „Keks & Krümel“, der betrieblichen Kindertagesstätte der Senioren und Pflegezentrum Brandenburg GmbH, gibt es seit kurzem zwei besondere Gruppen: Die Sonnengruppe öffnet bereits um 5.30 Uhr, in der Mondgruppe werden die Kleinen bis zum späten Abend betreut. Damit unterstützt das Unternehmen Beschäftigte, die im Schichtdienst arbeiten und sonst keine Betreuungsmöglichkeit für ihre Kinder hätten. Die neuen Gruppen bieten sechs Plätze für unter Dreijährige und werden durch das Programm Betrieblich unterstützte Kinderbetreuung des Bundesfamilienministeriums gefördert. [weiter]

Flexible Betreuungszeiten und kurze Wege: Volkswagen Immobilien Service GmbH eröffnet betriebliche Krippengruppe in der „Kindertagesstätte Edith-Stein“

Vom Büro brauchen die Eltern nur wenige Minuten, um bei ihrem Nachwuchs in der Kita zu sein: Anfang August 2009 eröffnete in der „Kindertagesstätte Edith-Stein“ in Wolfsburg die betriebliche Krippengruppe der Volkswagen Immobilien Service GmbH. Betreut werden neun Kinder unter drei Jahren von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Unternehmens. Drei weitere Plätze stehen älteren Geschwisterkindern zur Verfügung. Die betriebliche Gruppe wird durch das Programm Betrieblich unterstützte Kinderbetreuung des Bundesfamilienministeriums, das aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds (ESF) finanziert wird, gefördert. [weiter]

Sieben neue Plätze für „Kleine Stromer“: Stromversorger E.ON und Kasseler Bank eröffnen betriebliche Krippengruppe für Kinder von Beschäftigten

Die Kindertagesstätte „Kleine Stromer“ in Kassel hat Zuwachs bekommen: In einer neuen Kinderkrippe werden seit Anfang August sieben Kinder unter drei Jahren von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Unternehmen E.ON Mitte AG und der Kasseler Bank eG betreut. Die Krippengruppe erhält eine Förderung durch das Programm Betrieblich unterstützte Kinderbetreuung des Bundesfamilienministeriums. [weiter]

Universitätsklinikum Köln strukturiert bestehende Betriebskindertagesstätte um: zehn neue Plätze für unter Dreijährige

Die Betriebskindertagesstätte des Universitätsklinikums Köln hat auf die große Nachfrage nach Betreuungsplätzen für Kinder unter drei Jahren reagiert und ihre bereits bestehende Einrichtung umstrukturiert: Anstelle der Hortgruppe für Schulkinder wurde zum 1. August eine Gruppe für Krippenkinder eingerichtet. Die zehn Plätze für den Nachwuchs der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter werden durch das Programm Betrieblich unterstützte Kinderbetreuung des Bundesfamilienministeriums gefördert. [weiter]

Große Nachfrage bei den „Barminis“: Zehn Plätze für Kinder unter drei Jahren im Barmenia-Betriebskindergarten

„Die Barminis“ heißt die betriebseigene Kindertagesstätte der Barmenia Versicherungen in Wuppertal. Zunächst in Form einer Tagespflege im August 2008 gegründet, wurden „Die Barminis“ im Mai 2009 in eine betriebseigene Kindertagesstätte umgewandelt. Seit diesem Zeitpunkt erhält die Gruppe der zehn Kinder unter drei Jahren finanzielle Mittel aus dem Programm Betrieblich unterstützte Kinderbetreuung. [weiter]

Sieben Gütersloher Firmen, eine Krippengruppe: Zweite geförderte Gruppe bei „Adventure Kids“ für Kinder von Beschäftigten kleiner und mittlerer Unternehmen

Nicht nur Großunternehmen können ihren Beschäftigten eine betriebliche Kinderbetreuung anbieten. Dies zeigt das Beispiel der „Adventure Kids“ in Gütersloh. In der Kindertagesstätte gibt es seit Jahresbeginn eine Gruppe für den Nachwuchs von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern von sieben Unternehmen aus Gütersloh. Eine Arztpraxis gehört ebenso dazu wie ein Versicherungsbüro. Sechs Plätze für Kinder unter drei Jahren sind entstanden, ein Platz wird im Platz-Sharing genutzt. Die Gruppe wird durch das Programm Betrieblich unterstützte Kinderbetreuung aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds gefördert. [weiter]

Nachwuchs für die Uni: Die Kinderkrippe „MEDI-KIDS“ der Medizinischen Fakultät Mannheim ist die erste geförderte Einrichtung für Kinder unter drei Jahren an einer Hochschule

Die Medizinische Fakultät Mannheim der Universität Heidelberg hat eine eigene Kinderkrippe eröffnet. Damit ist die Universität Heidelberg die erste Hochschule, die mit Mitteln des Förderprogramms Betrieblich unterstützte Kinderbetreuung eine eigene Einrichtung ins Leben gerufen hat. Betreut werden die Kinder der wissenschaftlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, Studierenden und Verwaltungsangestellten ganz in der Nähe der Fakultät. [weiter]

Mittel gegen den Ärztemangel: Kindertagesstätte „MIKI“ des Maria Hilf Krankenhauses mit neuer geförderter Gruppe für Kinder von Beschäftigten

Kinderkrippe im Krankenhaus: Insgesamt 30 Plätze für unter Dreijährige gibt es in der Kindertagesstätte „MIKI“ im Krankenhaus Maria Hilf in Bad Neuenahr-Ahrweiler – für Kinder aus dem Landkreis, für Kinder von Patientinnen und Patienten und für den Nachwuchs von Beschäftigten des Krankenhauses sowie des benachbarten Dorint Parkhotels. Seit Jahresbeginn wird die neue Gruppe der Mitarbeiterkinder mit bislang acht Plätzen durch das Förderprogramm Betrieblich unterstützte Kinderbetreuung gefördert. Zwei weitere Plätze sollen in Kürze hinzukommen. [weiter]

Trotz der Wirtschaftskrise: Betriebseigener Kindergarten von Volkswagen Financial Services erweitert Platzangebot für unter Dreijährige

Bei der Eröffnung vor einem Jahr war das „Kinderhaus Frech Daxe“ von Volkswagen Financial Services in Braunschweig der größte Betriebskindergarten Deutschlands. Bundesfamilienministerin Ursula von der Leyen lobte das Kinderhaus als „kluge Investition“. Nun sind weitere 15 kleine „freche Daxe“ hinzugekommen. Mit den neuen Plätzen verstärkt das Unternehmen der Finanzbranche gezielt das Betreuungsangebot für Kinder unter drei Jahren. [weiter]

Kinderbetreuung während des Schichtdienstes: Förderprogramm ermöglicht Kölner St. Franziskus-Hospital die Eröffnung eines betriebseigenen Kindergartens

Schon vor einigen Jahren hatte man beim St. Franziskus-Hospital in Köln den Gedanken, einen eigenen Kindergarten zu eröffnen. Denn gerade in der durch Schichtdienste geprägten Gesundheitsbranche ist es für Beschäftigte schwierig, einen geeigneten Kinderbetreuungsplatz zu finden. Doch zunächst fehlten die notwendigen finanziellen Mittel. Erst die Förderung durch das Bundesfamilienministerium machte die Einrichtung von zwei Krippengruppen mit 20 Plätzen für unter Dreijährige zum Jahresbeginn möglich. [weiter]

Im Betriebskindergarten „Krabbelkäfer“ von Host Europe sind Eltern immer willkommen – dies nutzen auch viele Väter

Mittagspause mit dem Kind: Für Eltern steht die Tür immer offen: Auch während der Arbeitszeiten können Mütter und Väter jederzeit nach ihren kleinen Kindern sehen. Diese Transparenz gehört zum Konzept der „Krabbelkäfer“, dem betriebseigenen Kindergarten des IT-Dienstleisters Host Europe GmbH in Köln. In einer neuen Einrichtung auf dem Firmengelände hat das Unternehmen Krippenplätze für Kinder unter drei Jahren geschaffen. Sechs von insgesamt zehn Plätzen sind bislang belegt. Das Bundesfamilienministerium fördert die sechs Plätze aus Mitteln des europäischen Sozialfonds zwei Jahre lang mit dem Höchstsatz von 6.000 Euro je Platz und Jahr. [weiter]

Die Kleinsten bleiben in der Nähe: Textilunternehmen JAB Anstoetz eröffnet Betriebskindergarten auf dem Firmengelände

„Jabini“ heißt die neue betriebsnahe Kindertagesstätte des Textilunternehmens JAB Josef Anstoetz KG aus Bielefeld. Zehn Mitarbeiterkinder unter drei Jahren werden seit Anfang Januar 2009 auf dem Firmengelände betreut. Für den Kindergarten wurde eigens ein Neubau errichtet. Das Bundesfamilienministerium fördert die Einrichtung aus Mitteln des europäischen Sozialfonds jeweils zwei Jahre lang mit dem Höchstsatz von 6.000 Euro je Platz und Jahr. [weiter]

Viele Plätze, noch mehr Nachfrage: Betriebskindergarten Biberburg der EWE AG in Oldenburg bietet Raum zum Forschen und Experimentieren

In der Biberburg, der Betriebskindertagesstätte des Energieunternehmens EWE AG in Oldenburg, steht die frühkindliche Förderung im Fokus. In dem Neubau entstand neben Kinderlabor, Atelier und Werkraum auch eine kindgerechte Küche. Zudem kooperiert die Kita, die Anfang August 2008 eröffnet wurde, mit der Musikschule und der Universität Oldenburg. 47 Krippenplätze für unter Dreijährige erhalten eine Förderung durch das Förderprogramm Betrieblich unterstützte Kinderbetreuung des Bundesfamilienministeriums aus Mitteln des europäischen Sozialfonds. Insgesamt wurden 90 Plätze für Kinder von zwei Monaten bis zwölf Jahren geschaffen. [weiter]

Volle Fahrt voraus: Im „Piratennest“ der Reederei Hartmann werden zehn neue Plätze gefördert

Seit Anfang des Jahres wird der betriebliche Kindergarten des Schifffahrtsunternehmens Hartmann durch das Förderprogramm Betrieblich unterstützte Kinderbetreuung des Bundesfamilienministeriums gefördert. Die Reederei ist das erste ostfriesische Unternehmen, welches im Rahmen des Förderprogramms eine betriebliche Kinderbetreuung für unter Dreijährige geschaffen hat. [weiter]

Geförderter Betriebskindergarten "Wupperknirpse" im Haus der Stadtsparkasse Wuppertal eröffnet

Zehn kleine „Wupperknirpse“ spielen seit Anfang Januar 2009 in der gleichnamigen Kindertagesstätte der Stadtsparkasse Wuppertal. Für die Betreuung der Mitarbeiterkinder wurden fünf große Räume im Haus der Sparkassenzentrale kindgerecht eingerichtet. Die Krippengruppe für Kinder im Alter von bis zu drei Jahren wird vom Bundesfamilienministerium aus Mitteln des europäischen Sozialfonds gefördert. [weiter]

Vorreiter betrieblicher Kinderbetreuung in der Gesundheitsbranche: Das Paderborner Brüderkrankenhaus zeigt, wie es gehen kann

Das Brüderkrankenhaus St. Josef in Paderborn gehörte im August 2008 nicht nur zu den ersten Unternehmen, die die Förderung erhalten haben, es war auch das erste Krankenhaus, das gefördert wurde. Somit ist es ein Vorreiter in der Gesundheitsbranche, für die eine familienfreundliche Arbeitswelt und betriebliche Kinderbetreuung zusehends an Bedeutung gewinnt: Derzeit haben rund zwei Drittel der Krankenhäuser in Deutschland Probleme, offene Stellen im ärztlichen Dienst zu besetzen. [weiter]

Vom Pflegenest zur Betriebskita: Wuppertaler Stadtwerke nutzen Fördermittel zum Ausbau ihres Betreuungsangebots

Das Ergebnis der Mitarbeiterbefragung bei den Wuppertaler Stadtwerken (WSW) Anfang 2007 zum Bedarf von Kinderbetreuungsplätzen zeigte deutlich: Es fehlte den Beschäftigten mit Kindern vor allem an Betreuungsmöglichkeiten für unter Dreijährige. Um schnell eine Lösung anbieten zu können, entschied die Geschäftsführung, zunächst ein kleines Pflegenest in einem ungenutzten Büroraum mit Küche einzurichten. Zwei Tagesmütter kümmerten sich dort ein knappes Jahr lang um fünf Mitarbeiterkinder. Inzwischen hat sich einiges verändert: Heute steht auf dem Gelände der Stadtwerke die betriebliche Kindertagsstätte „Rappelkiste“.
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Fördermittel für die Glühwürmchen-Kita der Energieversorgung Leverkusen

Seit Anfang August 2008 werden in der Kindertagesstätte „Die Glühwürmchen“ Mitarbeiterkinder der Energieversorgung Leverkusen (EVL) sowie der städtischen Tochtergesellschaften betreut. Mittlerweile sind es 15 Kinder zwischen ein und sechs Jahren. Eine Gruppe aus zehn Plätzen steht speziell für unter Dreijährige zur Verfügung und wird vom Bundesfamilienministerium gefördert. [weiter]

Daimler setzt auf Kinderkrippen

„Kinderkrippen sind bei Daimler kein Kinderkram, sondern Chefsache“, so der Vorstandsvorsitzende Dr. Dieter Zetsche in einem Interview. Bis 2010 will der Autokonzern seinen Beschäftigten an allen großen deutschen Standorten betriebsnahe Kinderbetreuung anbieten – insgesamt sollen es 569 Krippenplätze für unter Dreijährige werden. 32 davon wurden gerade am Standort Mannheim eingeweiht. Sechs der Plätze in Mannheim sind durch das Programm des Bundesfamilienministeriums „Betrieblich unterstützte Kinderbetreuung“ gefördert. [weiter]


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