Abschnittsende: Rücksprung zur seiteninternen Navigation
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Bei Fragen zum Förderprogramm betrieblich unterstützte Kinderbetreuung steht Ihnen die Servicestelle unter:
0800-0000 945
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Betriebliche Kinderbetreuung aktuell22.02.2010
Die neugegründete Kindertagesstätte Bilingoo bietet Unternehmen in Koblenz Belegplätze für Kinder ab einem halben Jahr. Aufgrund der großen Nachfrage wurde die Krippengruppe bereits innerhalb der ersten Wochen von acht auf elf Plätze vergrößert. Gefördert wird die Gruppe für unter Dreijährige durch das Programm Betrieblich unterstützte Kinderbetreuung aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds. Im Interview dazu die Kita-Geschäftsführerin Isabelle Heinrichs.
Anfang des Jahres haben Sie in Koblenz die Kita Bilingoo gegründet. Die durch das Förderprogramm unterstützte Krippengruppe, wurde aufgrund der Nachfrage bereits erweitert. Gibt es weitere Pläne?
Das Interesse war von Anfang an groß: Schon in den ersten Wochen ist die Krippengruppe von acht auf elf geförderte Plätze angewachsen. Aufgrund der anhaltenden Nachfrage, denke ich, dass in den kommenden Monaten eine weitere Gruppe eröffnet werden kann.
Wer nutzt die geförderten Plätze?
Die Plätze werden von zehn Unternehmen aus Koblenz genutzt, die sie wiederum für die Kinder ihrer Beschäftigten zur Verfügung stellen. Ich denke, dass unser Angebot besonders für kleine Unternehmen interessant ist, die sich keine eigene Kita leisten können.
Wie kamen Sie dazu, eine eigene Kita zu gründen?
In Koblenz beträgt die Wartezeit für einen Krippenplatz bis zu zwei Jahre. Da ich selbst eine kleine Tochter habe, weiß ich, wie schwierig dieser Umstand für manche Eltern sein kann. Wir haben mit unserer Kindertagesstätte rund 50 neue Betreuungsplätze in Koblenz geschaffen.
Wie werden Sie durch das Förderprogramm unterstützt?
Die betriebliche Gruppe mit nun elf Krippenplätzen wird vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds gefördert. Insgesamt 131.500 Euro erhält die Krippe innerhalb der nächsten zwei Jahre. Die Anschubförderung war ein gutes Argument für uns, Unternehmen für die Kinderbetreuung zu gewinnen und ihnen ein gutes Betreuungsangebot machen zu können. Zudem bietet sie Planungssicherheit für die ersten zwei Jahre. Und davon profitieren alle.
Wie lief das Antragsverfahren für die Förderung ab?
Von der Antragstellung bis zum Bescheid vergingen nur wenige Wochen. Es ging wirklich schnell. Währenddessen wurde ich von der Servicestelle Betriebliche Kinderbetreuung gut beraten.
Sie bieten ein besonderes Kita-Konzept. Was beinhaltet es?
Das Besondere an der Kita ist das lückenlose Betreuungskonzept für Kinder ab einem halben bis zu zwölf Jahren. Neben der Bilingualität sind unsere Bildungsschwerpunkte Kunst, Musik, Sport und Naturwissenschaft. Unsere Einrichtung hat täglich elf Stunden lang geöffnet und maximal 15 Tage im Jahr geschlossen. Somit schaffen wir die Grundlage für eine gute Vereinbarkeit von Familie und Beruf.