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Unternehmenstag „Erfolgsfaktor Familie“ 2010 am 21. April 2010

Väterfreundlichkeit, Schulkinderbetreuung, FamilienfreundlichkeitsCheck - Unternehmer diskutierten über Vereinbarkeit von Familie und Beruf


Der Austausch guter Ideen für mehr Familienfreundlichkeit in Deutschlands Betrieben stand im Mittelpunkt des 3. Unternehmenstages "Erfolgsfaktor Familie" 2010 am 21. April in Berlin. Über 400 Unternehmensvertreter diskutierten im Haus der Deutschen Wirtschaft einen ganzen Tag lang über Probleme, mit denen Betriebe und Familien im Alltag zu kämpfen haben und kreative Lösungen dafür.

„Wie können Eltern von Schulkindern besser bei deren Betreuung unterstützt werden? Das war eines der Themen, das Unternehmen besonders interessierte“, sagt Sofie Geisel, Leiterin des veranstaltenden Netzwerkbüros "Erfolgsfaktor Familie". „Für Klein- und Vorschulkinder gibt es die Kitas. Aber sobald die Kinder in die Schule kommen, stehen die Eltern vor dem Problem, dass ab mittags keiner für die Kinder da ist."

Vorgestellt wurden zudem eine aktuelle Studie zum Thema Väterfreundlichkeit in mittelständischen Unternehmen sowie der neue "FamilienfreundlichkeitsCheck" - mit dessen Hilfe können Betriebe die Zufriedenheit ihrer Belegschaft mit der Familienfreundlichkeit feststellen bzw. Verbesserungsvorschlägen erfragen. Erste Pilotprojekte laufen derzeit.

Große Ehre für das Unternehmensnetzwerk „Erfolgsfaktor Familie“: Karl von Rohr, Personalleiter der Deutschen Bank in Deutschland, nutzte die Veranstaltung zur Auszeichnung des Netzwerks als Preisträger des bundesweit ausgetragenen Innovationswettbewerbs „365 Orte im Land der Ideen“. In seiner Laudatio auf dem Unternehmenstag unterstrich er: „Das Unternehmensnetzwerk ‚Erfolgsfaktor Familie‘ widmet sich einer zentralen Herausforderung unserer Gesellschaft, der Vereinbarkeit von Beruf und Familie. Mit intelligenten Lösungen und nachahmenswerten Beispielen wird eine familienfreundliche Unternehmenskultur aktiv gefördert. Das ist ein beispielhaftes Engagement für Deutschland.“
Mit der Auszeichnung ist das Netzwerk „Erfolgsfaktor Familie“ Teil der größten Veranstaltungsreihe Deutschlands, die bereits im fünften Jahr von der Deutschen Bank und der Standortinitiative „Deutschland – Land der Ideen“ unter der Schirmherrschaft von Bundespräsident Horst Köhler durchgeführt wird.


Materialien zum Unternehmenstag

 


Das Programm

10:00 Uhr Einlass und Markt der Möglichkeiten*

10:30 Uhr Begrüßung

11:00 Uhr Praxisforen 1. Runde

12:00 Uhr

„Beruf und Familie – gemeinsam fit für den Aufschwung“
Prof. Hans-Heinrich Driftmann, Präsident des Deutschen Industrie- und  
 Handelskammertages

 „Zeit für Verantwortung: Familienfreundlichkeit als Wettbewerbsfaktor“
Dr. Kristina Schröder, Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend

„Familienfreundlichkeit als Unternehmenswert“
Prof. Michael Hüther, Direktor des Instituts der Deutschen Wirtschaft Köln

Preisverleihung „Ausgewählter Ort 2010“ im „Land der Ideen“ an das Unternehmensnetzwerk „Erfolgsfaktor Familie“ durch Karl von Rohr, Vorstand der Deutsche Bank PGK AG

13:00 Uhr Mittagspause und Markt der Möglichkeiten*

14:00 Uhr  Praxisforen 2. Runde

15:15 Uhr Abschluss und gemeinsamer Fototermin der Veranstaltungsteilnehmer

15:30 Uhr Ausklang mit Kaffee und Kuchen

*Auf dem Markt der Möglichkeiten präsentieren sich regionale und Landesinitiativen zur Vereinbarkeit von Beruf und Familie.


Die Praxisforen:

1. VäterWie väterfreundlich ist die deutsche Wirtschaft schon und welche Erwartungen haben Väter an ihre Arbeitgeber?

Format: Diskussionsrunde

  • Volker Baisch, Väter e.V.
  • Johannes Rahe, Ursachenstiftung
  • Frank Giesker, OKE Group GmbH
  • Andreas Wolke-Hanenkamp, NOSTA-Transport GmbH

Moderation: Anine Linder, Unternehmensnetzwerk „Erfolgsfaktor Familie“

2. Familienbewusste ArbeitszeitenWelche Modelle brauchen wir in Zukunft – auch für eine bessere Vereinbarkeit von Beruf und Pflege?

Format: Diskussionsrunde

  • Volker Feuring, B. Braun Melsungen AG
  • Andreas Hömke, SCA Hygiene Products GmbH
  • Michael Weidinger, Dr. Hoff Weidinger Herrmann Arbeitszeitberatung
  • Regina Held, Zentrum Frau in Beruf und Technik

Moderation: Alexandra Wachendorfer, ar priori

3. Beschäftigtenbefragungen – Wie können Beschäftigte aktiv an familienbewusster Unternehmensführung beteiligt werden?

Format: Workshop
Leitung: Patrick Frede, inneto

4. Kinderbetreuung – Wie kann man mit lokalen Akteuren zusammenarbeiten und wie organisiert man Verbundlösungen?

Format: Forum mit Informationstischen

  • Sabine Dörr, tisoware Gesellschaft für Zeitwirtschaft mbH
  • Ursula Günster-Schöning, Emsländische Stiftung Beruf und Familie
  • Dieter Barlage, Barlage GmbH
  • Gabriele Rau, Charité - Universitätsmedizin Berlin
  • Marisa Möller , PRO URBAN GmbH
  • Markus Bichowski, Walkenhorst Gruppe

Moderation: Frauke Greven, Servicestelle Betriebliche Kinderbetreuung

5. Schulkinder und Jugendliche – Wie können Unternehmen die Eltern älterer Kinder unterstützen und dabei auch selbst profitieren?

Format: Diskussionsrunde

  • Alexander Kranki, KRANKIKOM GmbH
  • Jürgen Kühn, Deutsche Telekom AG
  • Rudolf Kast, Sick AG
  • Frauke Spreckels, Verband berufstätiger Mütter e.V.
  • Dr. Ivo Züchner, Deutsches Institut für Internationale Pädagogische Forschung

Moderation: Sofie Geisel, Unternehmensnetzwerk „Erfolgsfaktor Familie“


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