Mobil, flexibel, gut beraten: So klappt die Vereinbarkeit von Pflege und Beruf

Immer mehr Beschäftigte müssen Pflegeverantwortung und Beruf in Einklang bringen. Beispiele aus der Praxis zeigen: Feste Strukturen und individuelle Ansätze eröffnen Spielräume für Flexibilität. Unterstützt werden Unternehmen vor Ort durch vielseitige Informationsund Unterstützungsangebote der Lokalen Bündnisse für Familie.

Längere Krankheiten oder eine plötzlich auftretende Pflegebedürftigkeit stellt viele Familien vor die Frage, wie es beruflich weitergehen soll. Unternehmen können für diese Situationen entscheidende Weichen stellen, die ihren Beschäftigten die Vereinbarkeit von Beruf und Pflege erleichtern. Gute Beispiele aus der Unternehmenswelt zeigen, dass klare Strukturen und Regelungen zu Angeboten wie flexiblen Arbeitszeiten oder Home-Office zu den entscheidenden Faktoren gehören, wenn die Vereinbarkeit von Beruf und Pflege gelingen soll. Denn oft fehlen in Betrieben Fakten, um Vereinbarkeitsangebote bedarfsgerecht einzubinden: Wie viele Beschäftigte haben potenziell Bedarf? Welche Maßnahmen gibt es bereits? In welchem Umfang besteht eine familienfreundliche Unternehmenskultur? Gibt es Kommunikationskanäle oder -formate, auf denen sich Beschäftigte zu Vereinbarkeitsthemen erreichen lassen? Das Unternehmensprogramm und kommunale Strukturen, wie zum Beispiel Lokale Bündnisse für Familie, unterstützen Familien und Arbeitgeber dabei, wichtige Informationen zum Thema Pflege im Blick zu haben und zeigen Möglichkeiten auf, die Pflegenden den Alltag erleichtern. An vielen Standorten haben die Lokalen Bündnisse Servicebüros und Beratungsangebote ins Leben gerufen, die zu gesetzlichen Regelungen und Vorgaben zum Thema Pflege Auskunft geben.

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