Familienunternehmen im wahrsten Sinne des Wortes

Familienthemen sind bei Wooga ein wichtiger Bestandteil der internen Kommunikation und der Unternehmenskultur. Bei dem jungen Unternehmen mit rund 250 Beschäftigten aus 40 Nationen ist die Unterstützung junger Familien ein wichtiger Erfolgsfaktor, um internationale Fachkräfte in dem hart umkämpften Markt zu finden und zu halten. Die Hilfe reicht von Informationen zu Elterngeld, Kindergeld und Kita-Gutschein bis hin zu ins Englische übersetzten Formularen und zur Unterstützung beim Ausfüllen derselben. „Wir versuchen für jeden individuelle Lösungen zu finden und vor allem die ausländischen Mitarbeiter durch den deutschen Behördendschungel zu führen“, erklärt Josefine Botha. „Das ist wirklich nötig, denn bei uns gehen alle Väter in Elternzeit und allein in diesem Jahr kommen 14 Babys zur Welt“, so Botha weiter. Kommunikativ wird das Thema Beruf und Familie über einen kleinen, aber gezielt eingesetzten Medienmix abgebildet: Neben der Website mit dem Family@Wooga-Blog gibt es ein Intranet, das im Bereich Families@Wooga umfassend über alle für Familien relevanten Themen informiert. Thematisch wird dieser Bereich ständig mit Links und neuen Informationen aktualisiert und erweitert. Ein weiteres internes Medium sind die circa zehn geschlossenen Facebook-Gruppen, wie „Wooga Families“ oder „Wooga-Moms“. Hier werden aktuelle Informationen, Termine für Treffen oder Links zu wichtigen Formularen im Intranet des Unternehmens gepostet. „Vor allem aber geht es um den Austausch. Die Facebook-Gruppen sind sozusagen unser Schwarzes Brett mit Dialogfunktion. Da werden beispielsweise Fragen zu englischsprachigen Hebammen, Kinderwagen und guten Kinderärzten geklärt“, so Botha. Wichtig ist bei Wooga zudem die direkte Kommunikation: Jeden Montag gibt es das „Monday Morning Stand Up“, indem kurz und bündig verschiedene Themen – natürlich auch die Vereinbarkeit von Beruf und Familie – angesprochen werden. Die Facebook-Gruppen spielen in der internen Kommunikation die größte Rolle und werden am häufigsten genutzt. Alle Beschäftigten sind konstant online – allein schon, weil sie nicht verpassen wollen, wenn es Eis in der Küche gibt. „Dort finden dann auch oft rege Diskussionen unter den Beschäftigten statt. Wir bekommen zudem viel Feedback und Vorschläge, die wir immer wieder gern aufgreifen“, berichtet Botha. Durch die starke Vernetzung in den Gruppen bleibt der Kontakt zum Unternehmen auch während der Elternzeit bestehen – ein wichtiger Baustein für den Wiedereinstieg danach.

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