Schneller, höher, weiter: Mobile Arbeit macht’s möglich

Schneller Wiedereinstieg mit Stufenmodell und mobilen Arbeitsmöglichkeiten

Die DATEV eG hat frühzeitig Wert darauf gelegt, ihre familienpolitischen Maßnahmen strategisch zu bündeln. Mit verschiedensten Arten der mobilen Arbeit hat der IT-Dienstleister für Steuerberater, Wirtschaftsprüfer und Rechtsanwälte sehr gute Erfahrungen gemacht. Über 40 Prozent der Beschäftigten – ohne die Außendienstmitarbeiter, die grundsätzlich mobil arbeiten – erledigen ihre Aufgaben je nach Bedarf auch außerhalb der DATEV-Betriebsstätten. 

Seit 2007 gibt es dazu eine Betriebsvereinbarung. „214 unserer derzeit 6802 Beschäftigten sind gerade in Elternzeit“, sagt Claudia Lazai, Ansprechpartnerin für Beruf und Familie im Bereich Personal. „Von ihnen arbeiten 91 in Teilzeit, 59 davon teilweise mobil, sei es im Homeoffice, über ein Smartphone oder einen Stick, der den Zugang in die DATEV-Welt über den privaten Rechner ermöglicht.“ Die Quote von Elternzeitlern in Teilzeit mit einer mobilen Lösung liegt damit bei gut 60 Prozent.

Lazai beobachtet, dass die Bereitschaft steigt, das Stundenvolumen zu erhöhen und auch schneller – in Teilzeit – wieder zurückzukehren. „Wir vereinbaren mit Elternzeitlern oft auch eine befristete Lösung, um die Rückkehr nach der Elternzeit zu vereinfachen.“ Worauf DATEV dabei besonders achtet, ist eine genaue Aufgabenklärung für die vereinbarte Arbeitszeit. Besprochen wird auch, welche Aufgaben die Beschäftigten mobil und welche vor Ort im Büro erledigt werden sollten. Dies hängt mit den hohen Datenschutzstandards bei DATEV zusammen. Gerade für den Wiedereinstieg verwendet das Softwarehaus immer wieder Stufenmodelle, um ein langsames Herantasten mit gestaffelten Arbeitsstunden zu ermöglichen.

Genutzt wird dies vor allem von Müttern mit Karriereplänen und -perspektiven. „Wir erkennen den Trend, dass karriereorientierte Mütter viel schneller aus der Elternzeit wieder an ihren Arbeitsplatz zurückkehren, wenn sie auch mobil arbeiten können“, so Lazai. „Dieses Angebot wird von Führungskräften insbesondere Teamleiterinnen fast durchgängig genutzt.“ Lazai berichtet weiter, dass diese beispielsweise mit 15 bis 20 Stunden beginnen und dann sukzessive aufstocken. Ihre Motivation: Frühzeitig am Ball bleiben.

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