Regionales Employer Branding - Lokale Bündnisse & Co. als Plattform fürs Personalmarketing?

Liebe Leserinnen und Leser,

manchmal wirkt es so, als würden alle Menschen in DAX-Unternehmen arbeiten und nur noch auf bundesweit geschaltete Rekruitingkampagnen im Hochglanzformat achten. Dass die Mehrheit aller Fachkräfte auf regionalen oder lokalen Arbeitsmärkten gesucht und gefunden wird, gerät dabei gelegentlich aus dem Blick. Doch gerade kleine und mittelständische Unternehmen ohne große Employer-Branding-Budgets zeigen, dass es beim Personalmarketing auf regionaler Ebene um "Köpfchen statt Kohle" geht: Wer in Netzwerken wie den „Lokalen Bündnissen für Familie“ mitmacht, kann zum Beispiel auf passgenaue Vereinbarkeitsangebote zurückgreifen, die dort entstehen. Das Engagement von Unternehmen im Lokalen Bündnis macht aber auch für potenzielle Bewerber vor Ort sichtbar, dass ein Unternehmen Vereinbarkeit ernst nimmt. Und: Mit Hilfe solcher Bündnisse gelingt es auch leichter, Fachkräfte von außen für ländliche Regionen zu interessieren. Was Unternehmen sich hier konkret einfallen lassen, steht im Mittelpunkt der Juni-Ausgabe unseres „Forums Personalmarketing“. Und natürlich sind wir neugierig darauf zu erfahren, wie Sie das machen. Schreiben Sie uns, wie sie sich vor Ort als familienbewusstes Unternehmen sichtbar machen!

Herzliche Grüße und viel Spaß beim Lesen
Ihre Sofie Geisel


Personalmarketing

Interviews: Warum in die Ferne schweifen?

Unternehmen nutzen regionale Netzwerke zunehmend als Plattform für ihr Bewerbermarketing, so die Erfahrung von Elisabeth Goos. Sie betreut für das Bundesfamilienministerium die Lokalen Bündnisse für Familie. Stefanie Frommann vom Lokalen Bündnis in Jena erzählt, wie die Stadt mit einfallsreichen Ideen ihre Familienfreundlichkeit vermarktet.

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Personalmarketing

Das Kleinteilige hinter dem familienfreundlichen Image

Für Unternehmen existentiell: Gelingt es ihnen, Fachkräfte auch in kleinere Städte oder ländliche Regionen zu ziehen? Regionale Netzwerke bieten den kostengünstigen Zugriff auf viele, auch individuelle Vereinbarkeitslösungen. Oft verbreiten sich Informationen darüber von Mund zu Mund. Lesen Sie, wie die Unternehmen WEILBURGER Coatings GmbH, Analytik Jena AG und Phoenix Contact dies konkret nutzen.

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Instrumente des Personalmarketing

Instrumente des Personalmarketing

In dieser neuen Rubrik des „Forums Personalmarketing“ möchten wir Ihnen zusätzlich zu den Experteninterviews und Unternehmensbeispielen einen Überblick über die wichtigsten Instrumente des Personalmarketings vorstellen: Welche Kanäle kommen zum Einsatz und wie kann man wo Familienfreundlichkeit platzieren? In den folgenden Ausgaben werden wir diese Serie fortsetzen.

Teil 3

Partnerschaften zwischen Unternehmen und Schulen

Partnerschaften zwischen Unternehmen und Schulen ermöglichen es Unternehmen, Jugendliche auf ihrem Weg in die Ausbildung oder ins Studium zu begleiten. Dies erleichtert den Gewinn von qualifiziertem Nachwuchs. Durch Praktika können Schülerinnen und Schüler einen realistischen Einblick in verschiedene Berufe erlangen. Damit erhöhen sie ihre Chance auf einen beruflichen Abschluss, was auch den Unternehmen zugute kommt. Eine gute Übersicht zum Thema bietet die Publikation: „Partnerschaft Schulen – Unternehmen.

Engagement in regionalen Netzwerken

Engagement in regionalen Netzwerken gibt Unternehmen die Möglichkeit, im Zusammenspiel mit anderen Akteuren vielfältige und individuell zugeschnittene Vereinbarkeitsangebote zu machen. Der Kostenaufwand ist dabei relativ gering. Als Partner zum Beispiel im Lokalen Bündnis für Familie können Unternehmen das Logo für ihr Bewerbermarketing nutzen und damit auf ihre familienbewusste Personalpolitik hinweisen. Dies erhöht die Chance, hoch qualifizierte Beschäftigte auch in ländliche Gebiete zu ziehen. Mehr zum Thema Audits, Labels und Zertifikate lesen Sie in der kommenden Ausgabe. Ein Beispiel für regionale Netzwerke sind die Lokalen Bündnisse für Familie:http://www.lokale-buendnisse-fuer-familie.de/

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