06.11.2018

Was wir von den Champions lernen können

Mit dem filmischen Porträt über die Vierol AG präsentieren wir Ihnen einen Champion der familienorientierten Unternehmenskultur. Was einen Champion ausmacht? Vereinbarkeit ist Teil des Alltags und der Unternehmensphilosophie. Beschäftigte nehmen Maßnahmen völlig selbstverständlich in Anspruch und fordern sie auch ein. Die Geschäftsleitung kommuniziert positiv und offen dazu und schult ihre Führungskräfte – so nachzulesen in der Studie zur Unternehmenskultur des Bundesfamilienministeriums.

Die Vierol AG hat 180 Beschäftigte und betreibt eine eigene Kita, in der zehn Kinder unter drei Jahren betreut werden. Und das, obwohl die Beschäftigtenbefragung zunächst keinen direkten Bedarf ergeben hatte. Schauen Sie sich an, warum die Kita trotzdem ein Erfolg wurde, wie Vierol Führen in Teilzeit ermöglicht und was das Unternehmen seinen Beschäftigten sonst noch bietet, aber auch, was es zurückbekommt.

Prof. Sonja Sackmann Ph. D. – Leiterin des Lehrstuhls für Arbeits- und Organisationspsychologie an der Universität der Bundeswehr München – schildert im Interview einen Wertewandel der jüngeren Generationen, der viele Unternehmen motiviert, eine familienorientierte Kultur zu pflegen. Wer zu den Champions gehören möchte, muss sich aus Sicht dieser Generationen mit jeder einzelnen Person im Unternehmen und ihrer Lebenssituation befassen, so ihr Fazit. Lesen Sie, welche Tipps Sackmann für Unternehmen gerade in ländlichen Regionen hat, die auf der Suche nach Fachkräften sind.

Viel Freude beim Lesen wünschen

Kirsten Frohnert & Larissa Roy-Chowdhury
Projektleiterin Referentin

Interview

Hohe Erwartungen an Arbeitgeber

Auf Unternehmen lastet zum Teil ein hoher Erwartungsdruck vonseiten jüngerer Beschäftigter, so der Befund von Prof. Sonja Sackmann Ph. D., Inhaberin des Lehrstuhls für Arbeits- und Organisationspsychologie an der Universität der Bundeswehr München. Der Hintergrund: Frauen wollen ein erfülltes Berufsleben und Männer wünschen sich eine echte Beziehung zu ihren Kindern. Um das zu erreichen, verlassen sich Beschäftigte zunehmend auf ihr Unternehmen. Lesen Sie, welche Tipps Prof. Sackmann Unternehmen gibt.

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Unternehmensbeispiel

Kita schafft Bedarf an Betreuungsplätzen

Damit Beschäftigte sich bei ihrer Familienplanung nicht wegen Kitaplätzen sorgen müssen, hat Mirja Viertelhaus-Koschig, Vorstandsvorsitzende der VIEROL AG, eine betriebseigene Kita eröffnet. Ein Bedarf dafür war nicht vorhanden, das hatte eine Beschäftigtenbefragung schwarz auf weiß geklärt. Warum eröffnete sie trotzdem eine Kita? Tauchen Sie ein in eine familienfreundliche Unternehmenswelt und lassen Sie sich inspirieren.

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Klartext

Bleiben Kultur-Champions die Ausnahme?

In der Rubrik „Klartext“ stellen wir eine These zum jeweiligen Schwerpunktthema auf und bitten Expertinnen oder Experten, dazu knapp Stellung zu nehmen. Lesen Sie in dieser Ausgabe Beiträge von Vera Lindberg, Mitarbeiterin im Bereich Corporate HR Solutions bei der PHOENIX CONTACT GmbH & Co. KG, und von Alice Güntert, Referentin Arbeitsmarkt bei der Metropolregion Rhein-Neckar GmbH. Bei den Kommentaren handelt es sich um persönliche Ansichten der Autorinnen.

These: Die Champions in Sachen familienfreundlicher Unternehmenskultur werden immer eine kleine Gruppe von Unternehmen bleiben, die nicht nur marktgetrieben agieren, sondern aus Idealismus handeln. Richtig oder falsch?

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So geht's

So gelingt der Mutterschutz

Anfang 2018 trat das neue Mutterschutzgesetz in Kraft. Informieren Sie sich mit der neuen Broschüre „Leitfaden zum Mutterschutz“ über alle Neuregelungen. Hier können Sie sich den Leitfaden herunterladen.

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