Liebe Leserinnen und Leser,

uns allen liegt die Vereinbarkeit von Beruf und Familie am Herzen. Wir engagieren uns dafür, sie kontinuierlich zu verbessern. Dabei stoßen wir gelegentlich auch an Grenzen. Manchmal gelingt es mit einer entsprechenden Unternehmenskommunikation, diese zu überwinden. Und darum geht es auch in der hier vorliegenden Ausgabe. Die Hamburger Expertin für interne Kommunikation Andrea Montua gibt praxisnahe Hinweise, wie das Thema Vereinbarkeit zielgerichtet platziert werden kann und welche Fragen Sie dafür zunächst einmal für Ihr Unternehmen beantworten müssen. Wie Kommunikation zu Themen der Vereinbarkeit in der Praxis funktioniert, das erfahren Sie im Experteninterview mit Knut Wetzig, Geschäftsführer der DBL Textil-Service Mecklenburg GmbH. Er rät gerade KMU dazu, die Beschäftigten bei der Planung von Vereinbarkeitsangeboten einzubeziehen, damit die Angebote passgenau sind und genutzt werden. Dass eine familienfreundliche Unternehmenskultur auch viel mit Kommunikation zu tun hat, beschreibt Jürgen Buck, Geschäftsführer der Egger Holzwerkstoffe Wismar GmbH & Co. KG, für sein Unternehmen im Praxisbeispiel. Dort gilt: Unternehmensfußball ist manchmal die beste „Unternehmenskommunikation“, denn im Betriebsfußball werden so manche Barrieren abgebaut – in der Hierarchie und auch in der Sprache.

Viel Freude beim Lesen und eine schöne Weihnachtszeit wünschen
Kirsten Frohnert, Projektleiterin und Larissa Roy-Chowdhury, Projektreferentin


Interview

Spannender als der Kantinenplan?

Sie wollen erreichen, dass die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in Ihrem Unternehmen die wichtigsten Vereinbarkeitslösungen kennen, die Sie anbieten? Kommunizieren Sie unmittelbar in die Betroffenheit hinein, meint die Hamburger Kommunikationsexpertin Andrea Montua. Schauen Sie, wer gerade welchen Vereinbarkeitsbedarf hat, und lassen Sie ihm oder ihr die genau passenden Informationen zukommen.

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Interview

Kopf frei für gute Arbeit

Damit die Informationen rund um Vereinbarkeitsthemen bei den Beschäftigten auch wirklich „ankommt“, sollten Führungskräfte die Belegschaft bei der Planung von Maßnahmen zur Vereinbarkeit von Beruf und Familie von Anfang an einbeziehen. Das sagt Knut Wetzig, Geschäftsführer der DBL Textil-Service Mecklenburg GmbH in Parchim. Sein Ziel: Die Kolleginnen und Kollegen sollen den Kopf frei haben, um in ihrer Arbeit Tag für Tag erfolgreich zu sein. Dies gelinge am besten, wenn sie sich keine Sorgen um die Betreuung von Kindern oder pflegebedürftigen Angehörigen machen müssen.

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Beispiel aus der Praxis: Egger Holzwerkstoffe Wismar

Wie informelle Kommunikation gelingt

Wie Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter auch untereinander ganz selbstverständlich über die Vereinbarkeit von Familie und Beruf reden, das beobachtet Jürgen Buck, Kaufmännischer Geschäftsführer der Egger Holzwerkstoffe Wismar GmbH & Co. KG. Und genau daran macht er die familienfreundliche Unternehmenskultur in seinem Betrieb mit 781 Männern und 100 Frauen fest. Lesen Sie, wie er selber am liebsten mit seinen Beschäftigten kommuniziert …

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Checkliste

Tipps

Die faktischen Angebote der Unternehmen und die Kenntnis davon bei den Beschäftigten stimmen oft nicht überein. Ein Thema für die interne Kommunikation! Praktische Hinweise zu diesem Thema erhalten Sie in unserem Praxistipp.

Schon gewusst?

Am 1. Januar 2018 tritt ein neues Mutterschutzgesetz in Kraft. Aktuelle Informationen dazu trägt die Broschüre „Leitfaden zum Mutterschutz“ zusammen.

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