Klartext

In der Rubrik „Klartext“ stellen wir eine These zum jeweiligen Schwerpunktthema auf und bitten Expertinnen oder Experten, dazu knapp Stellung zu nehmen. Lesen Sie in dieser Ausgabe Beiträge von Sandra Schröder, tätig im Bereich Berufliche Bildung in der IHK zu Dortmund, und von Martina Koch, Servicestelle Familie&Beruf der SHG-Kliniken Völklingen und Sonnenberg. Bei den Kommentaren handelt es sich um persönliche Ansichten der Autorinnen.

These: Eine familienfreundliche Unternehmenskultur ist durch familienfreundliches Handeln von Führungskräften als Vorbilder besser und schneller zu erreichen. Richtig oder falsch?

Sandra Schröder:

Nicht nur, aber das ist natürlich ein wesentlicher Teil des Puzzles, damit eine familienfreundliche Unternehmenskultur funktioniert. Je mehr vorgelebt wird, desto authentischer und nachhaltiger!

 

Martina Koch:

Das Vorbildverhalten der Führungskräfte ist einer der großen Erfolgsfaktoren für mich. Eine Führungskraft, die offen damit umgeht, die eigenen Lebensphasen mit Maßnahmen und Angeboten durch den Arbeitgeber unterstützen zu lassen, ermuntert und bestärkt die Teammitglieder, das Gleiche zu tun und dies auch untereinander als positiv zu bewerten. Des Weiteren wird dies die Haltung der Führungskraft sowie ihren Blick und ihr Handeln innerhalb der Führungsverantwortung beeinflussen.


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