Schon gewusst?

Anteil der über 55-jährigen Inhaberinnen und Inhaber kleiner und mittlerer Unternehmen:

2002: 20 %
2014: 35 %

Etwa 17 % der mittelständischen Unternehmerinnen und Unternehmer in Deutschland planen, ihr Unternehmen bis zum Jahr 2018 an einen Nachfolger zu übergeben. Insgesamt sind damit etwa 620.000 der mittleren Unternehmen von einer Übergabe betroffen.

Quelle: Leifels, Arne, Alterung treibt Nachfolgerbedarf im Mittelstand: 620.000 Übergaben bis 2018 (= KfW-Research Fokus Volkswirtschaft Nr. 132), 2016.

 


Tipps

Die Unternehmensnachfolge ist nicht frei von Stolpersteinen. Die folgenden Hinweise sollten Sie auf jeden Fall beachten:

  •   Wer auch immer ein Unternehmen übernimmt, ob das eigene Kind oder jemand Externes: Es ist – gerade für die Unternehmenskultur – wichtig, dafür den Boden zu bereiten. Das heißt, derjenige, der übergibt, muss denjenigen, der übernimmt, frühzeitig und offen einführen und so etwas wie eine „Willkommenskultur“ bereiten.
  • Eine vereinbarkeitsbewusste Unternehmenskultur kann bei der Ansprache der Beschäftigten durch die neue Geschäftsführung sehr hilfreich sein, denn Vereinbarkeit ist ein Querschnittsthema, das in den allermeisten Fällen positiv besetzt ist. Eine neue Geschäftsführung kann hier ohne großen (finanziellen) Aufwand durch die Zusicherung, bestehende Modelle der Vereinbarkeit zu bewahren und offen für neue Vorschläge zu sein, den Respekt und das Wohlwollen der Belegschaft gewinnen. Dies wirkt sich dann auch positiv auf andere Handlungsfelder aus.
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