Liebe Leserinnen und Leser,

mehr Teilhabe an Entscheidungen und die Beteiligung an Unternehmensprozessen, die Abkehr von der reinen Präsenzkultur und in der Folge mehr Zeitsouveränität für Beschäftigte: Die Erwartungen, die wir an mobiles Arbeiten und an eine damit verbundene Ergebnisorientierung knüpfen, sind hoch. Und die Attribute, die wir ihm bereits zuschreiben, kommen sehr klangvoll daher. Was dies für die praktische Personalarbeit bedeutet und welche Chancen es Beschäftigten – zunehmend auch Vätern – tatsächlich für eine gelungene Vereinbarkeit von Beruf und Familie bietet, davon handelt diese Ausgabe unseres Forums „Väter und Vereinbarkeit“. Lesen Sie die Experteninterviews mit Joachim Bühler, Mitglied der Geschäftsleitung beim Branchenverband Bitkom, und Tim Bisping, Bereichsleiter bei Vodafone. Als Unternehmensbeispiel stellen wir Ihnen den Berliner Brandschutzexperten hhpberlin vor.

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Kirsten Frohnert, Projektleiterin und Larissa Roy-Chowdhury, Referentin


Bild zeigt Bühler von Bitkom

Väter und Vereinbarkeit

Beschäftigte sind immer weniger Empfänger von Anweisungen, sondern eigenständig handelnde Vertreterinnen und Vertreter ihres Unternehmens. Sie äußern sich selbstverständlich zu ihrem Unternehmen in sozialen Netzwerken, was einen innerbetrieblichen Dialog befördert und die Kultur damit nachhaltig verändert, sagt Joachim Bühler, Mitglied der Geschäftsleitung des Branchenverbands Bitkom. Väter und Mütter könnten in einem solchen Klima ihre Anliegen leichter durchsetzen. Den ökonomischen Aspekt einer familienbewussten Unternehmenspolitik unterstreicht Tim Bisping, Bereichsleiter bei Vodafone. Dabei bezieht er sich auf die Möglichkeit, im Homeoffice zu arbeiten. Als Voraussetzung dafür fordert er die Lösung von einer starren Anwesenheitspflicht und die Fokussierung auf Ergebnisse. Für sein Unternehmen gilt: Die Möglichkeit, bis zu 50 Prozent im Homeoffice zu arbeiten, steigert die Mitarbeiterzufriedenheit und damit die Produktivität.
Lesen Sie in den beiden Experteninterviews außerdem, was Befürworter der mobilen Arbeit Skeptikern zurufen und welche Möglichkeiten die Digitalisierung zum Beispiel für Schichtbetriebe bietet. 

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Bild zeigt Fr. Liebenow von hhp Berlin

Väter und Vereinbarkeit

Selbstbestimmtes Arbeiten

Das Brandschutzunternehmen hhpberlin kommt weitgehend ohne klassische Führungshierarchien aus und überträgt jedem Einzelnen die Verantwortung, seinen oder ihren Job erfolgreich auszugestalten. Eine Vertrauenskultur und mobiles Arbeiten, aber auch die Eröffnung von Standorten dort, wo Beschäftigte leben und arbeiten möchten – dies schafft die Voraussetzungen und Spielräume für Väter und Mütter, um familiäre Aufgaben mit der Arbeit gut zu vereinbaren.
Gewinnen Sie im Unternehmensbeispiel Einblicke in die Arbeit der Talentmanager bei hhpberlin.

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Checkliste

Väter und Vereinbarkeit

Die ersten Schritte im Überblick: Über 60 Prozent der Väter wünschen sich, zeitweise von zu Hause aus arbeiten zu können. Lesen Sie hier unsere Argumente für eine stärkere Ergebnisorientierung und praxiserprobte Tipps zur Einführung von mobilem Arbeiten in Form einer Checkliste.

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