Forum "So geht Vereinbarkeit"

Wie müsste eine Unternehmenskultur aussehen, die sich an der NEUEN Vereinbarkeit orientiert? NEUE Vereinbarkeit bedeutet eine faire Aufteilung von Erwerbs- und Familienaufteilung zwischen Eltern auf Augenhöhe. Die große Mehrheit der Bevölkerung – auch der Eltern –  möchte Rahmenbedingungen, die beiden Eltern eine Berufstätigkeit ermöglichen. Dies schließt eine möglichst hohe Zeitsouveränität der Beschäftigten und eine Orientierung an Lebensphasen von Müttern genauso wie Vätern ein. Was bedeutet das für die Kultur in Unternehmen? Es gilt, ein Bewusstsein für die eigenen Positionen der Führungskräfte, der Personalentwickler, des Kommunikationsteam zu bilden und diese – beispielsweise fest etablierte Rollenmuster – zu überdenken. Wie das aussehen kann, darüber wollen wir Sie in diesem Jahr mit Experten aus Praxis und Wissenschaft und mit Unternehmensbeispielen auf dem Laufenden halten. In der ersten Ausgabe fragen wir nach einer vereinbarkeitsbewussten Unternehmenskultur im Zeichen der Digitalisierung. In weiteren Ausgaben wird es um Führung, um unbewusste Anteile bei der Entstehung von Unternehmenskultur, um einen Blick in die Zukunft der Unternehmenskultur und um Kommunikation gehen.


Individualisierte Personalarbeit

Vier Welten unter einen Hut bringen

Die sogenannten Babyboomer werden in den kommenden zwei, drei Jahren beginnen, in großer Anzahl in den Ruhestand zu wechseln. Auf die demografische Lücke, die dieser Vorgang reißen wird, sollten sich Unternehmen rechtzeitig vorbereiten. Wie ein Unternehmen den Umgang mit fünf Generationen in der Belegschaft handhabt, wie es Fachkräfte bindet, ältere Menschen auch nach Rentenbeginn weiterbeschäftigt und junge Menschen dazugewinnt, lesen Sie in der Rubrik „Ein Tag mit…“, für die wir der ilapo Internationale Ludwigs-Arzneimittel GmbH & Co. KG einen Tag lang über die Schulter schauen durften. Im Praxisbeispiel erhalten Sie Einblick in das Brandschutzunternehmen Hekatron, das schon seit über zehn Jahren vier Phasen der Lebensarbeitszeit seiner Beschäftigten beschreibt und zielgruppengerechte Angebote unterbreitet. Klartext reden in dieser Ausgabe Bianca Boudein, Diversity-Managerin bei der ERGO Group AG, und Prof. Dr. Martin Klaffke, Professor für Betriebswirtschaftslehre an der Hochschule für Technik und Wirtschaft Berlin.

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Individualisierte Personalarbeit

Knotenpunkt Interessenausgleich

Bei der Zertifizierungsveranstaltung der berufundfamilie Service GmbH hat Bundesfamilienministerin Dr. Franziska Giffey – inspiriert von der Eröffnung der Kieler Woche – einen echten Seemannsknoten gelöst. Der Knoten steht für diverse Interessen, die sich manchmal überlagern, verknoten und wieder entflechten. Damit sind wir beim Titel unserer aktuellen Ausgabe: Knotenpunkt Interessensausgleich. In der Rubrik „Ein Tag mit …“ nehmen wir Sie dieses Mal mit auf einen Campus in Berlin-Buch zur Eckert & Ziegler Strahlen- und Medizintechnik AG. Das Unternehmen zeigt, dass es teilweise mit recht einfachen Mitteln wie etwa Gleitzeit und einer freitags schon um 13 Uhr endenden Kernarbeitszeit allen – unabhängig vom Familienstand – eine gute Vereinbarkeit bieten kann. Im Praxisbeispiel lernen wir von der AOK Hessen: Aushandlungsprozesse in Teams sind essenziell, müssen aber erlernt werden. Lesen Sie, wie der Versicherer Beschäftigte und Führungskräfte dabei unterstützt.

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Individualisierte Personalarbeit

Weichenstellung für Flexibilisierung

Flexibilisierung ist das Zauberwort der Stunde, kaum ein Unternehmen, dass es sich nicht auf die Fahnen schreibt. Wie erreichen Betriebe aber mehr Flexibilität? Laut Wikipedia gelingt dies durch „die Reduzierung fester Regeln und festgefügter Strukturen.“ Wie Unternehmen diese Herausforderung angehen, damit beschäftigt sich die erste Ausgabe unseres diesjährigen Forums „Personalarbeit nach Maß – individuellen Lebensentwürfen Rechnung tragen“. Unter der Überschrift „Weichenstellung für Flexibilisierung“ schauen wir Unternehmen über die Schulter und berichten ausführlich aus der Praxis.

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Vereinbarkeitsbewusste Unternehmenskultur

Vorbilder bilden Unternehmenskultur

Vorbilder sind für eine vereinbarkeitsorientierte Unternehmenskultur das A und O. Dieses Fazit können wir nicht nur aus den Interviews für diese Ausgabe mit dem Autor und Redner Sebastian Purps-Pardigol und der Unternehmerin und vierfachen Mutter Petra Mellinghoff ziehen. Immer wieder hören wir diesen Satz im Zusammenhang von Vereinbarkeit von Familie und Beruf. Hören und lesen Sie in dieser Ausgabe noch einmal Argumente, warum dies so ist und lassen Sie sich anregen von Erfolgsbeispielen.

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Vereinbarkeitsbewusste Unternehmenskultur

Was wir von den Champions lernen können

„Vereinbarkeit ist Teil des Unternehmensalltags“– so einfach bringt es die Studie über familienfreundliche Unternehmenskultur des Bundesfamilienministeriums bei der Beschreibung der „Champions“ auf den Punkt. Charakteristika sind: Führungskräfte fördern Vereinbarkeit und das Angebot ist breit, aber auch auf spezielle Zielgruppen zugeschnitten. Ein Filmporträt über die Vierol AG zeigt Ihnen ein solches Unternehmen. Lassen Sie sich mitnehmen von der Vorstandsvorsitzenden Mirja Viertelhaus-Koschig und ihrer Personalleiterin Barbara Blenke. Im Interview gibt Prof. Sonja Sackmann Einblicke in den Wertewandel der jüngeren Generationen und unterstreicht, wie wichtig Arbeitgeberattraktivität angesichts der demografischen Situation ist. Freuen Sie sich außerdem auf unsere Rubrik „Klartext“: Zwei Expertinnen nehmen Stellung zu einer These und nennen ihre wichtigsten Argumente. In dieser Ausgabe geht es um die Frage, ob die Champions in Sachen familienfreundlicher Unternehmenskultur immer nur eine kleine, idealistisch gesinnte Gruppe bleiben werden, die nicht nur marktgetrieben agiert.

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