Forum "So geht Vereinbarkeit"

Wie müsste eine Unternehmenskultur aussehen, die sich an der NEUEN Vereinbarkeit orientiert? NEUE Vereinbarkeit bedeutet eine faire Aufteilung von Erwerbs- und Familienaufteilung zwischen Eltern auf Augenhöhe. Die große Mehrheit der Bevölkerung – auch der Eltern –  möchte Rahmenbedingungen, die beiden Eltern eine Berufstätigkeit ermöglichen. Dies schließt eine möglichst hohe Zeitsouveränität der Beschäftigten und eine Orientierung an Lebensphasen von Müttern genauso wie Vätern ein. Was bedeutet das für die Kultur in Unternehmen? Es gilt, ein Bewusstsein für die eigenen Positionen der Führungskräfte, der Personalentwickler, des Kommunikationsteam zu bilden und diese – beispielsweise fest etablierte Rollenmuster – zu überdenken. Wie das aussehen kann, darüber wollen wir Sie in diesem Jahr mit Experten aus Praxis und Wissenschaft und mit Unternehmensbeispielen auf dem Laufenden halten. In der ersten Ausgabe fragen wir nach einer vereinbarkeitsbewussten Unternehmenskultur im Zeichen der Digitalisierung. In weiteren Ausgaben wird es um Führung, um unbewusste Anteile bei der Entstehung von Unternehmenskultur, um einen Blick in die Zukunft der Unternehmenskultur und um Kommunikation gehen.


Vereinbarkeitsbewusste Unternehmenskultur

Was wir von den Champions lernen können

„Vereinbarkeit ist Teil des Unternehmensalltags“– so einfach bringt es die Studie über familienfreundliche Unternehmenskultur des Bundesfamilienministeriums bei der Beschreibung der „Champions“ auf den Punkt. Charakteristika sind: Führungskräfte fördern Vereinbarkeit und das Angebot ist breit, aber auch auf spezielle Zielgruppen zugeschnitten. Ein Filmporträt über die Vierol AG zeigt Ihnen ein solches Unternehmen. Lassen Sie sich mitnehmen von der Vorstandsvorsitzenden Mirja Viertelhaus-Koschig und ihrer Personalleiterin Barbara Blenke. Im Interview gibt Prof. Sonja Sackmann Einblicke in den Wertewandel der jüngeren Generationen und unterstreicht, wie wichtig Arbeitgeberattraktivität angesichts der demografischen Situation ist. Freuen Sie sich außerdem auf unsere Rubrik „Klartext“: Zwei Expertinnen nehmen Stellung zu einer These und nennen ihre wichtigsten Argumente. In dieser Ausgabe geht es um die Frage, ob die Champions in Sachen familienfreundlicher Unternehmenskultur immer nur eine kleine, idealistisch gesinnte Gruppe bleiben werden, die nicht nur marktgetrieben agiert.

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Vereinbarkeitsbewusste Unternehmenskultur

Einblicke in die Werkstatt einer familienfreundlichen Unternehmenskultur

Zahlen öffnen einem manchmal die Augen und erzeugen einen Aha-Effekt – so auch bei der Studie über familienfreundliche Unternehmenskultur des Bundesfamilienministeriums: Selbsteinschätzung der Geschäftsführung und Bewertungen der Beschäftigten klaffen auseinander. Der Weg hin zu einer tatsächlich gelebten familienfreundlichen Kultur liegt darin, vier Bausteine zu berücksichtigen. Lesen Sie in dieser Ausgabe, welche Elemente das sind und vor allem, wie Unternehmen sie mit Leben füllen. Thomas Degel von der IANEO Solutions GmbH erklärt dies anschaulich an einem Beispiel. Anschaulich wird es beim Praxisbeispiel dann im wahrsten Sinn des Wortes: Wir nehmen Sie im Film mit zur Huhle Stahl- und Metallbau GmbH in Wiesbaden. Freuen Sie sich außerdem auf unsere neue Rubrik „Klartext“: Zwei Experten nehmen Stellung zu einer These und nennen ihre wichtigsten Argumente. In dieser Ausgabe geht es um die Frage, ob Familienfreundlichkeit eine Voraussetzung für erfolgsreiches Recruitment ist.

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Vereinbarkeitsbewusste Unternehmenskultur

Gute Haltung: Erkennbare Skepsis oder ein offenes Lächeln

Vereinbarkeitsangebote sind für die meisten Unternehmen in Deutschland selbstverständlich. Wie steht es aber mit der Akzeptanz von Führungskräften im Hinblick darauf, dass Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter all diese Angebote auch wirklich voll nutzen können? Professor Dr. Michael Hüther, Direktor des IW Köln, vertritt die These: Ein echter Wandel der inneren Haltung von Führungskräften dauert manchmal mehrere Jahre. Er nennt aber Möglichkeiten zur Überbrückung bis dahin. Beim Praxisbeispiel geht es zur Finstral GmbH. Geschäftsführer André Mehlhorn setzt auf ein langsames Hineinwachsen von Führungskräften in die familienfreundliche Unternehmenskultur. Das Schmieröl für diesen Prozess sind gemeinsame Aktivitäten der Beschäftigten und professionelle Schulungen. Freuen Sie sich außerdem auf unsere neue Rubrik „Klartext“: Zwei Experten nehmen Stellung zu einer These und nennen ihre wichtigsten Argumente. In dieser Ausgabe geht es um die Generationen Y und Z und um individuelle bzw. betriebliche Lösungen bezüglich Arbeitszeiten und -orte.

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Vereinbarkeitsbewusste Unternehmenskultur

Kommunikation

Wie funktioniert eine gelungene Kommunikation über Vereinbarkeit von Beruf und Familie in Unternehmen? Diese Frage steht im Zentrum unserer aktuellen Ausgabe des Forums „Vereinbarkeitsbewusste Unternehmenskultur“. Expertinnen und Experten werfen Fragen auf, die Sie klären sollten, bevor Sie einen Flyer oder Ähnliches produzieren; und sie geben Antworten aus dem Alltagsleben von Unternehmen und aus der Beraterpraxis. Klar wird. Es gibt keine allgemeingültigen Rezepte, sondern nur individuelle Ansätze von Unternehmenskommunikation.

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Vereinbarkeitsbewusste Unternehmenskultur

Zukunftsperspektiven

Wer sein Unternehmen nicht in Ballungszentren, sondern eher im ländlichen Raum ansiedelt, muss seinen Beschäftigten etwas bieten, sich „hübsch machen“, wie Inge Brünger-Mylius es ausdrückt. Die 57-Jährige ist Geschäftsführerin beim Designmöbelhersteller SMV im Kreis Herford. Sie betrachtet sich und ihre Beschäftigten als erweiterte Familie. Wie Familie und damit auch Arbeit sich verändern werden, das erläutern Professorin Sabine Walper, Forschungsdirektorin des Deutschen Jugendinstituts, und Kirsten Brühl, Coach und Zukunftsforscherin. Ihre Thesen und Prognosen: Partnerschaften werden instabiler, Ehe ist nicht mehr unbedingt der institutionelle Rahmen für eine Familiengründung und Familie an sich erweitert sich. Beide Eltern wollen Zeit mit den Kindern verbringen und sich beruflich engagieren. Arbeitgeber werden in Zukunft – gerade im Segment der hochqualifizierten Beschäftigten – noch mehr Flexibilität an den Tag legen müssen, als sie es schon heute tun.

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