Forum "So geht Vereinbarkeit"

Wie müsste eine Unternehmenskultur aussehen, die sich an der NEUEN Vereinbarkeit orientiert? NEUE Vereinbarkeit bedeutet eine faire Aufteilung von Erwerbs- und Familienaufteilung zwischen Eltern auf Augenhöhe. Die große Mehrheit der Bevölkerung – auch der Eltern –  möchte Rahmenbedingungen, die beiden Eltern eine Berufstätigkeit ermöglichen. Dies schließt eine möglichst hohe Zeitsouveränität der Beschäftigten und eine Orientierung an Lebensphasen von Müttern genauso wie Vätern ein. Was bedeutet das für die Kultur in Unternehmen? Es gilt, ein Bewusstsein für die eigenen Positionen der Führungskräfte, der Personalentwickler, des Kommunikationsteam zu bilden und diese – beispielsweise fest etablierte Rollenmuster – zu überdenken. Wie das aussehen kann, darüber wollen wir Sie in diesem Jahr mit Experten aus Praxis und Wissenschaft und mit Unternehmensbeispielen auf dem Laufenden halten. In der ersten Ausgabe fragen wir nach einer vereinbarkeitsbewussten Unternehmenskultur im Zeichen der Digitalisierung. In weiteren Ausgaben wird es um Führung, um unbewusste Anteile bei der Entstehung von Unternehmenskultur, um einen Blick in die Zukunft der Unternehmenskultur und um Kommunikation gehen.


Bild zeigt Schäfer
Väter und Vereinbarkeit

Kommunikation

Väter nutzen die gängigen Instrumente zur Vereinbarkeit von Beruf und Familie, wie mobiles Arbeiten oder flexible Arbeitszeitmodelle, nur zu 46 Prozent, wie in einer neuen Studie des Bundesfamilienministeriums zu lesen ist. Es gilt aber: Für Väter und Mütter sind diese Maßnahmen gleichermaßen gedacht, um Unterstützung bei der Vereinbarkeit von Familie und Job zu erhalten. Für Väter ist dies in vielen Fällen noch neuer als für Mütter. Zuweilen fällt es ihnen auch schwerer, wirklich Gehör mit ihrem Wunsch nach mehr Beteiligung an der Familien- und Erziehungsarbeit zu finden. Arbeitgeber können sich darauf noch besser einstellen und sich damit attraktiver am Arbeitsmarkt platzieren. Wie Sie Väter ansprechen und erreichen, das erklären Experten und Praktiker in dieser Ausgabe unseres Blogs „Väter und Vereinbarkeit“ mit Beispielen und vielen konkreten Tipps.

Weiterlesen
Bild zeigt Frau Liebenow
Väter und Vereinbarkeit

Ergebnisorientierung

Eine höhere Zeitsouveränität, mehr Beteiligung an Unternehmensprozessen für die Beschäftigten und in der Folge auch eine stärkere Orientierung an Ergebnissen - dies sind Erwartungen, die wir an mobiles Arbeiten stellen. Für Eltern bedeuten mobiles Arbeiten und eine Flexibilisierung von Arbeitsort- und zeit einen Zugewinn an Freiheit. Gleichzeitig steigen aber auch die Anforderungen in der Selbstorganisation der Arbeit. Beschäftigte empfangen immer seltener durchgehend Anweisungen von Vorgesetzten, sondern sie arbeiten zunehmend eigenverantwortlich. Dies bildet eine Voraussetzung, um erfolgreich mobil zu arbeiten. Gerade das Homeoffice ist ein wichtiges Instrument der Vereinbarkeit von Beruf und Familie für Väter und Mütter, da lange Anfahrtszeiten gespart werden können. Welchen Vorteil Unternehmen davon haben und welche Herausforderungen es zu meistern gilt, das lesen Sie in dieser Ausgabe unseres Forum "Väter und Vereinbarkeit" mit dem Schwerpunkt "Ergebnisorientierung". Lesen Sie die Experteninterviews mit Joachim Bühler, Mitglied der Geschäftsleitung beim Branchenverband Bitkom, und Tim Bisping, Bereichsleiter bei Vodafone. Als Unternehmensbeispiel stellen wir Ihnen den Berliner Brandschutzexperten hhpberlin vor.

Weiterlesen
Bild zeigt Frau Kather-Skibbe
Väter und Vereinbarkeit

ElterngeldPlus

Das ElterngeldPlus bietet gerade Vätern die Möglichkeit, ohne jedes Risiko Teilzeit „auf Probe“ auszuprobieren. Denn nach den vier Bonusmonaten, in denen beide Partner zwischen 25 und 30 Stunden arbeiten und gemeinsam Zeit fürs Kind haben, können Väter ganz einfach wieder auf ihre volle Stelle aufstocken. Experten erklären, wann es sich für Väter finanziell lohnt beziehungsweise, warum es sich auch aus anderen Gründen rechnet. Unternehmen erfahren über die Checkliste im Detail, wie sie ihren Führungskräften die Rahmenbedingungen vermitteln und im HR-Bereich erfolgreich Strukturen für eine Elterngeldnutzung aufbauen können.

Weiterlesen
Bild zeigt Hr. Freyer
Väter und Vereinbarkeit

Karriere und Führung

Viele Väter wollen weniger, viele Mütter möchten mehr arbeiten. Der Arbeitsmarkt begünstigt aber immer noch häufig das klassische Rollenmuster vom Vater als Haupternährer der Familie und der Mutter, die dazuverdient. Welche Angebote können Unternehmen Vätern machen, um ihnen einen gelungenen Start in ihr gewünschtes Vereinbarkeitsmodell zu erleichtern? Wie sehen dann Karrieremodelle aus? Und wie funktioniert dies in der Praxis bei einem KMU? Lesen Sie die Experteninterviews mit René Freyer von der Edding AG und mit Dr. Heike Kroll vom Verband DIE FÜHRUHNGSKRÄFTE e. V. Erfahren Sie im Unternehmnensbeispiel, wie Georg Brugger-Efinger, Geschäftsführer der Brugger GmbH, mit vier Kindern in Teilzeit arbeitet. Auch in der aktuellen Ausgabe finden Sie die „Checkliste“, die Tipps zu einer väterorientierten Personalarbeit mit einem Fokus auf „Führung und Karriere“ verbindet und die Rubrik „Schon gewusst?“ mit aktuellen Zahlen, Daten und Fakten zum Thema.

Weiterlesen
Bild zeigt Fr. David
Väter und Vereinbarkeit

Faktencheck

Heute geht gut ein Drittel der Väter in Deutschland in Elternzeit, ein Großteil aber nur zwei oder drei Monate. Viele Väter würden gerne länger für ihre Familie da sein, zum Beispiel damit ihre Partnerinnen die eigenen beruflichen Entwicklungen verfolgen können. Denn für einen raschen Wiedereinstieg von Frauen nach der Elternzeit müssen Unternehmen Vätern Angebote machen. An der Umsetzung hapert es noch. Mit unserem neuen Forum "Väter und Vereinbarkeit" möchten wir zwischen den Wünschen von Vätern und der Wirklichkeit der Arbeitsstrukturen vermitteln, mit Nähe zur Praxis, aber auch mit Hintergrundinformationen. Die größte Motivation der Unternehmen, Mitglied im Unternehmensnetzwerk "Erfolgsfaktor Familie" zu sein, ist der Wunsch nach Informationen zum Thema Vereinbarkeit. Verstehen Sie dieses Forum daher als Impuls für Ihre väterorientierte Personalarbeit.

Weiterlesen
Teile: