Zahlen, Daten, Fakten

Der Erfolg von Unternehmen hängt nicht zuletzt auch daran, ob sie offene Stellen mit gut qualifizierten Fachkräften besetzen können und – gerade bei KMU – ob sie eine geeignete Nachfolge nach dem Rückzug des Inhabers oder der Inhaberin finden. Die demografische Lücke, die die in Rente gehenden Babyboomer hinterlassen, und der in manchen Regionen und Branchen starke Fachkräftemangel können manche Betriebe in ernsthafte Schwierigkeiten bringen. Wie gehen Unternehmen mit diesen Herausforderungen um? Eine gut ausgebaute Vereinbarkeit von Familie und Beruf im Verbund mit einem strategischen Generationenmanagement kann eine Antwort sein. Lesen Sie hier ein paar Zahlen zu den Themen „Fachkräfte“, „Unternehmensnachfolge“ und „Demografie“.

Fachkräftelücke
Laut dem Wirtschaftsforschungsunternehmen Prognos wird 2030 eine Fachkräftelücke von drei Millionen gut qualifizierter Menschen bestehen. Was die Rekrutierung neuer Fachkräfte angeht, blicken vor allem kleine und mittlere Unternehmen mit Sorge in die Zukunft. 78 Prozent von ihnen geben an, es sei schwer bis sehr schwer, Fachkräfte zu gewinnen.

Unternehmensnachfolge
Die Kreditanstalt für Wiederaufbau (kfw) hat ermittelt, dass 227.000 mittelständische Betriebe bis 2022 eine Nachfolge suchen.       Frauen, die dafür sehr gut qualifiziert wären, scheiden oft aus, weil die entsprechende Betreuungsinfrastruktur fehlt.

Demografie

Gleichzeitig hat die Erwerbsbeteiligung bei den 60- bis 64-Jährigen so stark zugenommen wie in keiner anderen Altersgruppe: Sie hat sich von 33 % im Jahr 2007 auf 58 % im Jahr 2017 gesteigert. Die Zahl der Bevölkerung im Erwerbsalter zwischen 20 und 66 Jahren lag im Jahr 2018 bei 51,8 Millionen. Bis zum Jahr 2035 wird sie auf 45,8 bis 47,4 Millionen abnehmen und damit um rund 4 bis 6 Millionen niedriger sein als heute.


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