Forum „So geht Vereinbarkeit“

Schon vor Corona lebten wir in wirtschaftlich herausfordernden Zeiten: Strukturwandel und Digitalisierung – beides aufs engste miteinander verknüpft – treffen in einer globalen Welt auf vielfältige Lebensentwürfe und damit auch auf unterschiedlichsten Vereinbarkeitsbedürfnisse. Die Coronapandemie beschleunigt diese Entwicklungen. Unternehmen sind deshalb heute noch stärker gefordert, zeitgemäße Antworten zu finden. Dafür brauchen sie einen Kompass, der hilft, durch unbekanntes Fahrwasser zu navigieren. Wir sind überzeugt davon, dass eine familienorientierte Personalpolitik gerade in Zeiten des Umbruchs und der Veränderung ein solcher Kompass ist. Deswegen widmen wir uns 2021 im Forum diesen drei Vereinbarkeitsthemen: Homeoffice, Kinderbetreuung und partnerschaftliche Aufteilung von Erwerbs- und Carearbeit.


Arbeitgeberattraktivität

Vereinbarkeit trifft Arbeit der Zukunft

Unser gegenwärtiges Leben ist von Einschränkungen und bei vielen Menschen auch von Sorgen geprägt. Gleichzeitig erlebt das Land einen Digitalisierungsschub, der nach der Wiederaufnahme des gewohnten Arbeitsalltags einen Erfahrungsschatz bieten wird, auf den viele Menschen zurückgreifen können. Denn die Zukunft der Arbeit ist ohne Digitalisierung und Automatisierung nicht zu denken. Welche neuen Vereinbarkeitsformen dies ermöglicht und wie sich familienorientierte Betriebe in Zukunft aufstellen können, darum geht es in diesem Forum. Wir stellen Ihnen mit der kreuzwerker GmbH einen IT-Dienstleister in Berlin vor, der partizipative Unternehmensstrukturen eingeführt hat und trotzdem viel von Führung hält. Außerdem nehmen wir Sie im Filmporträt mit zur IKK Südwest. Der Krankenversicherer hat eine Matrix entwickelt, um die im privaten Umfeld, wie zum Beispiel in der Elternzeit, erworbenen Kompetenzen zu erfassen und beruflich zu nutzen. Dieser Schritt honoriert die persönliche Entwicklung von allen, die Verantwortung für andere Menschen übernehmen, seien es Kinder, Angehörige oder auch andere Menschen in Ausübung eines Ehrenamts.

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Karriere kennt viele Wege

Karriere ist ein schillernder Begriff. Für manche bedeutet er Status und Geld, für andere Einfluss und Erfüllung. Wieder andere sehen darin einfach die Ergebnisse ihrer Arbeit, für die sie „brennen“. Aus Unternehmensperspektive steht vor allem die Frage im Raum, wie überhaupt noch genügend Menschen für eine Karriere im Sinne von Übernahme höherer Verantwortung motiviert werden können. Lesen Sie in der Rubrik „Ein Tag mit …“, wie dies dem Familienunternehmen Ornamin-Kunststoffwerke GmbH und Co. KG gelingt. Im Praxisbeispiel erfahren Sie durch ein Doppelinterview mit Carola Garbe und Catherine Koffnit, die in Jobsharing den HR Regionalbereich Ost bei der DB Netz AG leiten, wie ein gelingendes Modell von Führen in Teilzeit aussieht. Klartext reden in dieser Ausgabe Sophia von Rundstedt, Geschäftsführerin des Beratungsunternehmens Von Rundstedt & Partner und Autorin von „Denkmuster für die Mosaikkarriere“, und Doreen Liebenow, Talentmanagerin beim Brandschutzunternehmen hhpberlin.

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Vier Welten unter einen Hut bringen

Die sogenannten Babyboomer werden in den kommenden zwei, drei Jahren beginnen, in großer Anzahl in den Ruhestand zu wechseln. Auf die demografische Lücke, die dieser Vorgang reißen wird, sollten sich Unternehmen rechtzeitig vorbereiten. Wie ein Unternehmen den Umgang mit fünf Generationen in der Belegschaft handhabt, wie es Fachkräfte bindet, ältere Menschen auch nach Rentenbeginn weiterbeschäftigt und junge Menschen dazugewinnt, lesen Sie in der Rubrik „Ein Tag mit…“, für die wir der ilapo Internationale Ludwigs-Arzneimittel GmbH & Co. KG einen Tag lang über die Schulter schauen durften. Im Praxisbeispiel erhalten Sie Einblick in das Brandschutzunternehmen Hekatron, das schon seit über zehn Jahren vier Phasen der Lebensarbeitszeit seiner Beschäftigten beschreibt und zielgruppengerechte Angebote unterbreitet. Klartext reden in dieser Ausgabe Bianca Boudein, Diversity-Managerin bei der ERGO Group AG, und Prof. Dr. Martin Klaffke, Professor für Betriebswirtschaftslehre an der Hochschule für Technik und Wirtschaft Berlin.

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Knotenpunkt Interessenausgleich

Bei der Zertifizierungsveranstaltung der berufundfamilie Service GmbH hat Bundesfamilienministerin Dr. Franziska Giffey – inspiriert von der Eröffnung der Kieler Woche – einen echten Seemannsknoten gelöst. Der Knoten steht für diverse Interessen, die sich manchmal überlagern, verknoten und wieder entflechten. Damit sind wir beim Titel unserer aktuellen Ausgabe: Knotenpunkt Interessensausgleich. In der Rubrik „Ein Tag mit …“ nehmen wir Sie dieses Mal mit auf einen Campus in Berlin-Buch zur Eckert & Ziegler Strahlen- und Medizintechnik AG. Das Unternehmen zeigt, dass es teilweise mit recht einfachen Mitteln wie etwa Gleitzeit und einer freitags schon um 13 Uhr endenden Kernarbeitszeit allen – unabhängig vom Familienstand – eine gute Vereinbarkeit bieten kann. Im Praxisbeispiel lernen wir von der AOK Hessen: Aushandlungsprozesse in Teams sind essenziell, müssen aber erlernt werden. Lesen Sie, wie der Versicherer Beschäftigte und Führungskräfte dabei unterstützt.

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Weichenstellung für Flexibilisierung

Flexibilisierung ist das Zauberwort der Stunde, kaum ein Unternehmen, dass es sich nicht auf die Fahnen schreibt. Wie erreichen Betriebe aber mehr Flexibilität? Laut Wikipedia gelingt dies durch „die Reduzierung fester Regeln und festgefügter Strukturen.“ Wie Unternehmen diese Herausforderung angehen, damit beschäftigt sich die erste Ausgabe unseres diesjährigen Forums „Personalarbeit nach Maß – individuellen Lebensentwürfen Rechnung tragen“. Unter der Überschrift „Weichenstellung für Flexibilisierung“ schauen wir Unternehmen über die Schulter und berichten ausführlich aus der Praxis.

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