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Welche Erfahrungen haben Sie mit mobilem Arbeiten beim Wiedereinstieg nach der Elternzeit gemacht?

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Kommentare (11)

  1. Martina Hoff
    Martina Hoff am 18.06.2015
    Die Installation ist am Anfang schwierig und aufwändig (u.U. auch finanziell je nach Stand der Technik bei Programmen Internetzugang u.ä.) und erfordert einen guten Computerexperten und eine gute Zusammenarbeit und technische Abstimmung zwischen Büroplatz und Homeofficeplatz. Die Alltagspraxis ist dann ziemlich unkompliziert, erfordert in jedem Fall Vertrauen.
  2. Frank Böhringer
    Frank Böhringer am 18.06.2015
    Wir haben gute Erfahrungen mit mobilem Arbeiten gemacht. Wir bieten klassische Telearbeitsplätze an aber auch die Arbeit in Satelitenbüros Notfall-Laptops bei akuten Situationen (z.B. Kita-Streik) auch in der Wohnung z.B. des pflegebedürftigen Angehörigen.
  3. Sabine Krull
    Sabine Krull am 18.06.2015
    Mobiles Arbeiten kann die Vereinbarkeit von Beruf und Familie verbessern und den Wiedereinstieg vereinfachen sofern die Rahmenbedingungen gegeben sind. (Arbeitsmittel Kommunikationswege ect.)
  4. Petra Teufel
    Petra Teufel am 18.06.2015
    Mobiles Arbeiten ist eine sinnvolle Möglichkeit in Notfällen (Kind krank, Kitastreik, warten auf Handwerker etc.) die wichtigsten Aufgaben zu erledigen oder weiterzuleiten und an Telefonkonferenzen oder ähnlichem teilzunehmen. Auch mich hat es schon manchmal gerettet.Für eine Illusion halte ich es, dass man mit Kind oder pflegebedürftigem Angehörigem zu Hause längere Zeit konzentriert Arbeiten kann. Ich nutze die Möglichkeit von unterwegs aus zu arbeiten nur, wenn es wirklich nötig ist. Im Büro ist man einfach ungestörter und produktiver. Nicht zu vergessen sind beim mobilen Arbeiten auch die gesteigerten Anforderungen an die IT-Sicherheit (Diebstahl, schlecht geschützte Heimnetzwerke, Viren durch private Speichergeräte etc.) Aus meiner Sicht ist mobiles Arbeiten in manchen Situationen sinnvoll aber oft überschätzt.
  5. Petra Teufel
    Petra Teufel am 18.06.2015
    Mobiles Arbeiten ist eine sinnvolle Möglichkeit in Notfällen (Kind krank Kitastreik warten auf Handwerker etc.) die wichtigsten Aufgaben zu erledigen oder weiterzuleiten und an Telefonkonferenzen oder ähnlichem teilzunehmen. Auch mich hat es schon manchmal gerettet.Für eine Illusion halte ich es dass man mit Kind oder pflegebedürftigem Angehörigem zu Hause längere Zeit konzentriert Arbeiten kann. Ich nutze die Möglichkeit von unterwegs aus zu arbeiten nur wenn es wirklich nötig ist. Im Büro ist man einfach ungestörter und produktiver. Nicht zu vergessen sind beim mobilen Arbeiten auch die gesteigerten Anforderungen an die IT-Sicherheit (Diebstahl schlecht geschützte Heimnetzwerke Viren durch private Speichergeräte etc.)Aus meiner Sicht ist mobiles Arbeiten in manchen Situationen sinnvoll aber oft überschätzt.
  6. Michaela Krex
    Michaela Krex am 22.06.2015
    Ich war aufgrund einer familiären Pflegesituation bereits vor der Elternzeit in Telearbeit beschäftigt und bis zur Elternzeit 1x pro Woche im Büro präsent, das ca. 120 km von meinem Wohnort entfernt lag. Das Modell Home Office hat es mir in idealer Weise ermöglicht, mit Kleinkind bereits nach einem Jahr wieder stundenweise in das Berufsleben einzusteigen, meine Zeit frei einteilen zu können und somit beruflich am Ball zu bleiben.
  7. Karen Lill
    Karen Lill am 22.06.2015
    Ich habe Wegezeiten gespart - Anrufe von zuhause aus zu erledigen ermöglichte Projekte am Laufen zu halten ohne im Büro zu sein. Aber man muss die Abgrenzung innerlich schaffen - nicht dauernd erreichbar sein müssen. Und es gehört eine Vertrauensbasis dazu, dass man die abgerechnete Zeit wirklich arbeitet. Wenn nicht alle Kollegen mobil arbeiten dürfen, kann es Neid und Unfrieden geben. Die Unternehmenskultur muss passen, damit der Kontroll- und Regelungsaufwand im Rahmen bleibt.
  8. Seitz-Dobler
    Seitz-Dobler am 24.06.2015
    Gute Erfahrungen, da das mobile Arbeiten meist mit einer Erhöhung der Stundenzahl der Wochenarbeitszeit ein herging.
  9. Bernhard Groß Sparkasse Markgräflerland
    Bernhard Groß Sparkasse Markgräflerland am 25.06.2015
    Nach unseren bisherigen Erfahrungen sind Mitarbeiterinnen während und nach der Elternzeit eher zurückhaltend, wenn es um mobiles Arbeiten geht. Sie schätzen eher eine flexible Teilzeitarbeit, da dies die Trennung Privatleben mit Kinderbetreuung und Berufsarbeit ermöglicht. Hinzu kommen die persönlichen Kontakte mit den Kollegen im Unternehmen, die zuhause fehlen.
  10. Evelyn Loheide
    Evelyn Loheide am 29.06.2015
    Mobiles Arbeiten hat mir nach der Geburt meiner Kinder ermöglicht, ganz nach meinem Gefühl wieder ins Berufsleben einzusteigen. So konnte ich neben einem schlafenden Baby an Telefonkonferenzen teilnehmen Mails lesen u. schreiben und die erste Dinge des Alltags von Zuhause organisieren. Nach vier Monaten war ich fit genug, um wieder Zeit im Büro zu verbringen. Ich bin meinem Arbeitgeber sehr dankbar für so viel Vertrauen und Flexibilität und möchte diese Werte auch wieder zurückgeben. Mir ist es wichtig, dass meine Mitarbeiterinnen die Möglichkeit haben Familie und Beruf gut zu organisieren, da ich deutlich merke, dass die MA produktiver sind, wenn sie wissen: Im Notfall gibt es eine Lösung (kranke Kinder sind nicht planbar Kita-Streik auch nicht).
  11. Corinna Bäck
    Corinna Bäck am 29.06.2015
    Mobiles Arbeiten birgt natürlich Chancen durch die flexible Gestaltung der Arbeitszeit. Wir haben sehr gute Erfahrung damit gemacht. Allerdings habe ich praxisorientiert auch gleich auf Gefahren aufmerksam gemacht: Es gilt sich gerade als Frau abzugrenzen und die Mutter/Business-Rollen zu trennen. Ein separater geschützter Arbeitsbereich im Haus mit festen Zeiten, die die Familie/Freunde akzeptieren ist Grundbedingung für dauerhafte Effizienz. Und es ist wichtig, auch für persönliche Präsenz und Einbeziehung in die Firma regelmäßig zu sorgen. Telefonkonferenzen ersetzen den sozialen Aspekt selbstverständlich nicht. Die Zeitersparnis der An- und Abreise empfehle ich ebenso wie die spontanen Mehrstunden zu visualisieren, damit das gute Gefühl bleibt, auch wenn durch die gegebenen Möglichkeiten die eine oder andere Stunde am Abend genutzt wird. Viel Freude bei der Umsetzung Corinna Bäck Agentur&Akademie Bäck
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