Faktencheck

Zahlen, Daten, Fakten

Täglich den eigenen Arbeitsplatz aufsuchen, gemeinsam mit dem Team um eine Metaplanwand stehen und brainstormen, das war einmal. Fast jeder und jede zweite abhängig Beschäftigte hat Mitte Februar 2021 zumindest teilweise von zu Hause oder von einem anderen Ort aus gearbeitet, so eine IZA-Studie vom März dieses Jahres. Die Zufriedenheit der Beschäftigten mit dem Infektionsschutz in Betrieben liegt bei über 80 Prozent. Hier einige zentrale Erkenntnisse der Studie:

Zufrieden mit dem Arbeitgeber
82 Prozent der Befragten gaben an, dass sie mit den Maßnahmen zum Infektionsschutz in ihrem Unternehmen zufrieden sind. Nur 11 Prozent fühlten sich nicht hinreichend geschützt und 17 Prozent haben sehr große oder große Sorgen, sich in ihrem Betrieb mit Covid-19 anzustecken.

Arbeitsmittel fürs Homeoffice
Inzwischen stellen 85 Prozent der Betriebe ihren Beschäftigten Computer, Laptops und Tablets zur Verfügung. Smartphones und Handys gibt es für 44 Prozent von ihnen. Nur insgesamt 8 Prozent erhalten überhaupt keine Arbeitsmittel. Allerdings gilt dies für 6 Prozent der Männer, aber für 11 Prozent der Frauen.

Warum nicht im Homeoffice?
Warum Menschen nicht im Homeoffice arbeiten, liegt zu 86 Prozent daran, dass die Arbeit, der sie nachgehen, dafür nicht geeignet ist. Mit 28 Prozent landet auf Platz zwei der Gründe die Angabe, den Befragten sei der persönliche Kontakt zu Kolleginnen und Kollegen wichtig. 19 Prozent ist es ein Anliegen, Arbeit und Privates zu trennen.

Die Belastung steigt
Das Gefühl der Belastung steigt bei den Beschäftigten. 42 Prozent geben an, gerade stark oder sehr stark belastet zu sein. Bei Frauen beträgt der Wert 48 Prozent, bei Männern 36 Prozent.

 


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