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Aktuell: Steuerfreiheit für Serviceleistungen zur besseren Vereinbarkeit von Familie und Beruf

Mit einem neu geschaffenen § 3 Nr. 34a EStG-E können Arbeitgeber seit dem 1.1.2015 mit steuerfreien Serviceleistungen die Vereinbarkeit von Beruf und Familie für ihre Beschäftigten erleichtern. Dies gilt insbesondere für die Beratung und Vermittlung von Betreuungsleistungen für Kinder und pflegebedürftige Angehörige. Zudem kann der Arbeitgeber ganz bestimmte Betreuungsleistungen, die kurzfristig aus zwingenden beruflich veranlassten Gründen entstehen, bis zu einem Betrag von 600 Euro im Kalenderjahr steuerfrei ersetzen. Voraussetzung ist, dass es sich um eine zusätzliche, außergewöhnliche - also außerhalb der regelmäßig üblicherweise erforderlichen - Betreuung handelt. Dazu gehören Aufwendungen beispielsweise durch dienstlich veranlasste Fortbildungsmaßnahmen des Arbeitnehmers, durch einen zwingenden beruflichen Einsatz zu außergewöhnlichen Dienstzeiten oder auch bei Krankheit eines Kindes beziehungsweise pflegebedürftigen Angehörigen. Erstmalig sind damit auch Betreuungskosten in eng umgrenzten Rahmen steuerlich begünstigt, wenn sie im Privathaushalt des Arbeitnehmers anfallen. (Quelle: Bundesministerium der Finanzen)

Bildquelle: Netzwerkbüro "Erfolgsfaktor Familie"

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