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Partnerschaftliche Vereinbarkeit auch in der Krise

COVID19 stellt Beschäftigte und Unternehmen vor große Herausforderungen. Diese Tipps können helfen!

Um eine schnelle Ausbreitung des Coronavirus einzudämmen, sind Schulen und Kitas geschlossen – meist zunächst bis zum Ende der Osterferien. Dies stellt sowohl Eltern als auch Arbeitgeber vor große Herausforderungen. Vor einem Rückgriff auf Großeltern zur Notfallbetreuung wird von den Experten gewarnt, da ältere Menschen zur Risikogruppe für das Coronavirus zählen.

Es stellt sich daher die Frage, was Eltern und auch Arbeitgeber auf längere Sicht tun können, um die Betreuungsfrage zu lösen.

Für die deutsche Wirtschaft und insbesondere für die Aufrechterhaltung von Versorgungs- und Lieferketten ist es von enormer Wichtigkeit, die Arbeitsfähigkeit der Beschäftigten zu erhalten. Ganz besonders gilt dies für die sogenannten kritischen Bereiche, etwa die Krankenhäuser, die Pflege oder ärztliche Versorgung, aber auch die Polizei, Feuerwehr, Arzneimittelherstellung etc.

Vor diesem Hintergrund sind flexible Maßnahmen der Arbeitsorganisation gefragt, die berufstätigen Eltern eine partnerschaftliche Vereinbarkeit von Familie und Beruf auch in dieser Krisensituation ermöglichen. Arbeit und Betreuung – beides muss möglich sein. Große Teile der deutschen Wirtschaft sind hierbei schon gut aufgestellt, da in den letzten Jahren flexible Arbeitszeit- und Arbeitsortmodelle deutlich zugenommen haben.

In der beigefügten Übersicht haben wir für Sie auf der Basis unserer Erfahrungen Handlungsansätze gesammelt, die dabei helfen können, auf Kita- und Schulschließungen und andere Herausforderungen betrieblich zu reagieren.

Bitte beachten Sie, dass diese Empfehlungen auf den Erfahrungsberichten basieren, die wir im Unternehmensnetzwerk „Erfolgsfaktor Familie“ in „normalen“ Zeiten gesammelt haben. Im Lichte der aktuellen Situation müssen sich Unternehmen deshalb im Rahmen ihrer Möglichkeiten und im Austausch mit der Arbeitnehmervertretung die Frage stellen, welche dieser Ansätze geeignet sind, den Geschäftsbetrieb – gegebenenfalls auch in reduzierter Form – aufrechtzuerhalten.

Die aktuelle Entwicklung begreifen wir als Chance, in den Unternehmen kreative Lösungsansätze zu entwickeln. Sie haben eine kreative Lösung gefunden? Teilen Sie uns diese Lösung mit, damit wir sie in unsere Übersicht aufnehmen können!

Melden Sie sich bei uns: netzwerkbuero@dihk.de

Weitere Hinweise zum Umgang mit der Coronakrise finden Sie auf den Seiten der Bundesregierung:

Der DIHK hat Fragen und Antworten zu Hilfen für Unternehmen übersichtlich zusammengestellt:

 

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