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Dem Fachkräftemangel einen Schritt voraus

Eine KfW-Studie zeigt, wie Mittelständler dem Fachkräftemangel durch familienfreundliche Arbeitsbedingungen vorbeugen können.

Fachkräfte für das Unternehmen zu gewinnen und sie zu binden: Das steht für kleine und mittlere Unternehmen an erster Stelle ihrer Motive. (Quelle: nd3000 / shutterstock)

Flexible Arbeitszeiten, Betriebskindergarten und Home-Office – es gibt viele Möglichkeiten die Vereinbarkeit von Familie und Beruf zu fördern. Doch welche nutzen kleine und mittlere Unternehmen? Und was sind ihre Motive? Eine Studie der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) Research liefert Antworten.

Das sind die wichtigsten Ergebnisse

  • Rund 63 Prozent, also zwei von drei Mittelständlern, setzen familienfreundliche Maßnahmen um. Vor allem größere Unternehmen haben hier die Nase vorn.
  • Fachkräfte für das Unternehmen zu gewinnen und sie zu binden: Das steht für kleine und mittlere Unternehmen (KMU) an erster Stelle ihrer Motive. Auch die Arbeitszufriedenheit und die Produktivität der Beschäftigten steigt dadurch.
  • Flexible Arbeitszeitmodelle stehen bei KMU hoch im Kurs – ob Arbeitszeitkonten, Gleitzeitmodelle oder Vertrauensarbeitszeit. Vier von zehn Unternehmen nutzen sie. Bei rund einem Viertel können die Beschäftigten zeitweise von Zuhause aus arbeiten und sind dadurch im Alltag flexibler.
  • Ausbaupotenzial gibt es noch bei der betrieblich unterstützten Kinderbetreuung, bei der Väterförderung und der Pflege von Angehörigen, obwohl diese bei den Beschäftigten einen hohen Stellenwert hat.

Hier finden Sie die Ergebnisse im Detail.

Politische Impulse sind gefragt

Politische Impulse und Unterstützung seien der Studie zufolge wichtig, um die Arbeitswelt familienfreundlicher zu gestalten. Als positives Beispiel hierfür wird unter anderem das Unternehmensprogramm „Erfolgsfaktor Familie“ genannt.


Wie familienfreundlich ist Ihr Unternehmen im Vergleich zu anderen? Finden Sie es jetzt mit dem Fortschrittsindex Vereinbarkeit heraus!

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