PraxisbeispieleCorona

„Innerhalb von vier Stunden haben wir alle ins Homeoffice versetzt“

IANEO Solutions GmbH ist ein Technologieanbieter rund um die Themen Produktinformationssysteme (PIM) und E-Commerce. Seit 2016 ist das Unternehmen aus dem Saarland ein aktives Mitglied im Unternehmensnetzwerk „Erfolgsfaktor Familie“ und hat sich bereits seit vielen Jahren familienorientiert aufgestellt. Diese Familienorientierung bringt dem Unternehmen – gerade in dieser Zeit – konkrete Vorteile.

Thomas Degel, Head oft Communication und Marketing von IANEO Solutions. Quelle: Rich Serra für IANEO Solutions GmbH

„Der Vorteil unserer familienbewussten Unternehmenskultur in dieser Krise ist, dass wir vorbereitet waren, ohne es zu wissen. Zur Unterstützung einer besseren Vereinbarkeit von Beruf und Familie bieten wir schon seit Jahren für unsere Mitarbeitenden die Möglichkeit, Homeoffice zu machen. Daher sind alle Mitarbeitenden an ihren Arbeitsplätzen mobil eingerichtet – alle haben ein Notebook. Wir haben auch genügend Kapazitäten bei den VPN-Verbindungen. Das hat uns in der Zeit schon sehr viel geholfen“, sagt Thomas Degel, Head of Communication & Marketing von IANEO. Die Corona-Pandemie habe auch IANEO – wie alle Unternehmen weltweit – kalt erwischt und überrascht. „Wir hatten das große Glück, alle 47 Mitarbeitenden innerhalb von vier Stunden ins Homeoffice versetzen zu können, und bei uns funktioniert die neue Remote-Situation, in der sich das Unternehmen befindet, außerordentlich gut“, sagt Degel.

Die Firma läuft, obwohl gerade keiner mehr im Firmengebäude ist

Die Unternehmenskultur von IANEO zielt auf einen familiären Zusammenhalt ab. „Jeder an seinem Platz weiß, er ist Teil von IANEO und muss jetzt in dieser Zeit für das Unternehmen auch mehr leisten, als das vielleicht vorher der Fall war, denn die Remote-Situation fordert uns alle besonders. Das funktioniert wie ein Uhrwerk. Die Firma läuft, obwohl gerade keiner mehr in unserem Firmengebäude ist“, führt Thomas Degel weiter aus.

Kommunikativ dicht an den Leuten dranzubleiben ist das A und O

Ein elementarer Baustein dieser Unternehmenskultur ist die Kommunikation, die in dieser Zeit noch viel wichtiger geworden ist. Es gibt standardmäßige Zeitfenster, in denen die Abteilungsleitungen persönliche Gespräche mit Mitarbeitenden führen. Erst durch ein regelmäßiges „Wie geht es Dir denn?“ kann das Unternehmen herausfinden, wo „der Schuh drückt“ und wo gegebenenfalls reagiert werden muss. „Um gut durch die Krise zu kommen und den Teamzusammenhalt auch remote aufrechtzuerhalten, ist es entscheidend, dicht an seinen Leuten dranzubleiben. Diese Kommunikation erfährt eine große Wertschätzung seitens der Mitarbeitenden“ sagt Degel. „Viele Unternehmen lernen, dass sie ihren Mitarbeitenden vertrauen können. Das ist eine Herausforderung für Führungskräfte – Führen auf Distanz muss gelernt werden, aber für viele Firmen gibt das einen Schub in puncto Vereinbarkeit“, ist sich Degel sicher.


Individuelle und flexible Lösungen helfen bei Vereinbarkeitsherausforderungen

Auf die Kita- und Schulschließungen reagiert IANEO sehr individuell. Thomas Degel erzählt, dass er dieser Tage mit einem alleinerziehenden Vater gesprochen hat. Der Kollege hat mit seinem Abteilungsleiter übergangsweise vereinbart, dass er sehr früh morgens arbeiten kann und dann am Abend den Rest nacharbeitet. Flexible Arbeitszeiten waren aber schon vor Corona möglich und dieses Modell zahlt sich jetzt besonders aus.

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