PraxisbeispieleCorona

Vertrauen ist die Basis einer familienbewussten Unternehmenskultur

Vereinbarkeitsorientiertes Onboarding in Corona-Zeiten ist eine Herausforderung. Die Autobahn GmbH versucht trotzdem neuen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern den Einstig zu erleichtern.

Autobahn mit Autos von oben

Quelle: Autobahn GmbH

Wie nimmt man neue Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Unternehmen auf und integriert sie in die Belegschaft (Onboarding-Prozess), wenn der überwiegende Teil der Belegschaft im Homeoffice arbeitet? Wie holt man die „Neuen“ ins Boot und arbeitet sie ein? Wie lässt sich der Teamgeist fördern? Wie fühlen sich Kolleginnen und Kollegen, die neben dem Ankommen im neuen Job auch noch Kinder zu betreuen haben oder das Homeschooling übernehmen müssen? Wie nimmt man neue Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Unternehmen auf und integriert sie in die Belegschaft (Onboarding-Prozess), wenn der überwiegende Teil der Belegschaft im Homeoffice arbeitet? Wie holt man die „Neuen“ ins Boot und arbeitet sie ein? Wie lässt sich der Teamgeist fördern? Wie fühlen sich Kolleginnen und Kollegen, die neben dem Ankommen im neuen Job auch noch Kinder zu betreuen haben oder das Homeschooling übernehmen müssen? Vereinbarkeitsorientiertes Onboarding in Corona-Zeiten – das ist eine große Herausforderung.  Auch die Autobahn GmbH stellt sich zurzeit diese Fragen. Die Bundesautobahnen werden ab dem 1. Januar 2021 durch die neugegründete Infrastrukturgesellschaft „Die Autobahn GmbH des Bundes“ (kurz „Autobahn GmbH“) geführt. Mit Abschluss der Aufbauphase wird das Unternehmen nicht nur für 13.000 km Bundesfernstraßen, sondern auch für ca. 15.000 Beschäftigte verantwortlich sein.

Verschiedene Einarbeitungsmodule

„Damit der Onboarding-Prozess auch in Corona-Zeiten gelingt, sind einerseits gute technische Rahmenbedingungen und andererseits ein Vertrauensvorschuss gegenüber den neuen Kolleginnen und Kollegen erforderlich“, sagt Janine Donat, die für die Personalgewinnung bei der Autobahn GmbH zuständig ist. „Wir sind durch unsere Ausstattung mit mobilen Endgeräten wie Laptops und Handys problemlos in der Lage, im Homeoffice zu arbeiten. Die Kolleginnen und Kollegen haben schon frühzeitig die inhaltliche Einarbeitung digitalisiert.“ Konkret bedeutet das, dass es verschiedene Einarbeitungsmodule gibt, die neue Beschäftigte auch außerhalb des Büros absolvieren können. Jeweils ein erfahrenerer Kollege bzw. eine Kollegin steht den Neuen dabei mit Rat und Tat zur Seite - statt im Büro eben über Videokonferenzen oder Telefonate. „Damit wird gleichzeitig ein guter Austausch sichergestellt und der Teamgeist gefördert“, so Donat. Die digitalen Einarbeitungsmaterialien geben den neuen Kollegen zudem die Möglichkeit, entsprechend ihrer jeweils individuellen Vereinbarkeitssituation den Arbeitstag zu gestalten, wenn beispielsweise parallel zur Einarbeitung Kinder zu betreuen sind. Das gilt auch für Terminabsprachen, bei denen die Autobahn GmbH die privaten Rahmenbedingungen berücksichtigt. „Das ist natürlich ein Geben und Nehmen von allen Seiten“, sagt Donat.

Was die neuen Kolleginnen und Kollegen sehr schätzen, ist die kontinuierliche, transparente Kommunikation. Bereits vor dem Start im neuen Job werden die zukünftigen Kolleginnen und Kollegen nicht nur von Vorgesetzten offiziell willkommen geheißen, sondern auch über aktuelle Entwicklungen und Regeln informiert, die mit der veränderten Arbeitssituation in der Corona-Zeit einhergehen. „Die Starter im neuen Job müssen aber auch selbst aktiv werden und zum Beispiel zum Hörer greifen, wenn Fragen auftauchen. Alle im Team unterstützen gerne“, unterstreicht Janine Donat.

Grundlage für ein Onboarding, bei dem neue Teammitglieder virtuell ins Boot geholt und gleichzeitig die besonderen persönlichen Vereinbarkeitsbedürfnisse berücksichtigt werden, ist eine Unternehmenskultur, die auf Offenheit und Vertrauen aufbaut.

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