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Wie geht betriebliche Ferienbetreuung?

Der Praxisleitfaden zeigt die Vorteile unterschiedlicher Modelle zur Umsetzung eines Ferienprogrammes auf und bietet einen bedarfsgerechten Check.

Schulferien und Urlaubsplanungen sind für Arbeitnehmer*innen mit Kindern nicht immer einfach in Einklang zu bringen.

Unternehmen und berufstätige Eltern stehen jährlich vor der Herausforderung, die Arbeitsabläufe besonders während der Schulferien kontinuierlich und reibungslos aufrechtzuhalten.

Berufstätige Eltern befinden sich oft im Zwiespalt, ihre Kinder in den Ferien gut betreut zu wissen, ihnen dabei eine entspannte oder auch spannende Zeit zu ermöglichen, und gleichzeitig den vollen Einsatz und Fokus im Job zu leisten.

Die betriebliche Ferienbetreuung stellt für Unternehmen eine sinnvolle Investition zur Steigerung der Vereinbarkeit von Beruf und Familie dar, wirkt nach außen und stärkt die Loyalität der Mitarbeiter*innen. Das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend fördert diese Initiativen.

Als Anreiz zur Schaffung neuer Betreuungsplätze in der Ferienzeit werden Angebote gefördert, die Arbeitgeber*innen selbst für Kinder ihrer Mitarbeiter*innen anbieten. Möglich ist auch die Beteiligung an Ferienbetreuungsangeboten anderer Anbieter. Weitere Bedingungen der Förderung können dem Praxisleitfaden entnommen werden.

Der Praxisleitfaden Betriebliche Ferienbetreuung geht weit über eine Information zum Förderprogramm hinaus. Darin werden detailliert die vielfältigen Vorteile für Unternehmen und Organisationen aufgezeigt. Bereits geförderte Unternehmen und Anbieter geben Einblick, wie sie von den Angeboten profitiert haben und teilen hilfreiche Tipps zur Umsetzung. Von der Praxis für die Praxis werden realistische Einblicke in die betriebliche Ferienbetreuung gegeben.

Im Leitfaden werden vier Modelle vorgezeichnet, angepasst auf unterschiedliche Bedarfe und Bedingungen der Unternehmen und Organisationen: Von der selbstständigen Planung und Durchführung eines Ferienangebotes mit den größten Gestaltungsspielräumen, bis hin zu Kooperationen mit anderen Unternehmen oder Zusammenarbeit mit Expert*innen und Dienstleister*innen und somit einem reduzierten Arbeitsaufwand für das eigene Unternehmen.

Zu jedem Modell werden Vor- und Nachteile gegenübergestellt, sodass schnell und einfach sondiert werden kann, welcher Modelltyp Vorbild für die eigene Umsetzung sein kann.

Die Servicestelle Betriebliche Kinderbetreuung informiert und berät zur Umsetzung und Beantragung der Förderung. https://www.erfolgsfaktor-familie.de/noch-fragen-hier-koennen-sie-sich-beraten-lassen-1.html

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