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"Erfolgsfaktor Familie"-Reportagen

Das Unternehmensnetzwerk "Erfolgsfaktor Familie" produziert fünf Unternehmensporträts, die vorbildliche Vereinbarkeitslösungen zeigen.

 

Das Netzwerkbüro „Erfolgsfaktor Familie“ hat in den vergangenen Wochen mehrere Unternehmen bundesweit besucht, um zu zeigen, wie man mit innovativen Lösungen und einer familienfreundlichen Unternehmenskultur seine Beschäftigten bei der Vereinbarkeit von Berufs- und Privatleben unterstützen kann. Geschäftsführende, Personalverantwortliche und Beschäftigte aus fünf unterschiedlichen Unternehmen und Branchen berichten über ihre Vereinbarkeitslösungen und deren Alltagstauglichkeit.

Seien Sie gespannt auf Porträts der folgenden Unternehmen:

  • Das Unternehmen Albrecht Bühler Baum und Garten GmbH aus Nürtingen arbeitet im Landschafts- und Gartenbau und ist nicht nur in diesem Bereich innovativ. Für die Beschäftigten gibt es die Möglichkeit, ihre Arbeitszeit lebensphasenorientiert zu gestalten. Das gibt nicht nur langfristige Beschäftigungssicherheit, sondern ermöglicht den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern auch im Falle familiärer Verpflichtungen, die Arbeitszeiten flexibel anzupassen. Um die Gewinnung neuer Arbeitskräfte und deren Zufriedenheit muss sich der Geschäftsführer dadurch nicht mehr sorgen.

 

  • Das Pflegeunternehmen domino world aus Berlin hat Wunschdienstpläne im gesamten Unternehmen verankert. Die Beschäftigten können ihre Arbeitszeiten somit flexibel an gerade bestehende Herausforderungen des Privatlebens anpassen. Die durchweg hohe Zufriedenheit der Beschäftigten hat auch positive Auswirkungen auf die Arbeit mit den Pflegebedürftigen.

 

  • Der Zulieferer ZF Friedrichshafen ist ganz vorn dabei, wenn es darum geht, innovative Produkte für die Automobilindustrie zu entwickeln. Dieses Streben schlägt sich auch in den Vereinbarkeitsangeboten nieder, die das Unternehmen seinen Beschäftigten macht. So können sich die Arbeitnehmenden beispielsweise ihr ehrenamtliches Engagement oder ihre Erziehungszeiten als „Sozial-Karrierebaustein“ anrechnen lassen. Die Kompetenzen, die die Beschäftigten während dieser Auszeiten entwickeln können, sieht die Unternehmensleitung als wichtigen Beitrag für eine positive Gesamtentwicklung des Unternehmens.

 

  • Das Hotelunternehmen Upstalsboom Hotel + Freizeit GmbH aus Emden hat in den vergangenen Jahren einen rasanten Wandel hin zu einer familienfreundlichen Unternehmenskultur durchgemacht. Im Mittelpunkt des Unternehmens stehen jetzt nicht mehr allein Profitinteressen, sondern insbesondere auch die persönliche Entwicklung eines jeden Beschäftigten – mit beeindruckenden Auswirkungen auf das gesamte Unternehmen und die Zufriedenheit der Kundinnen und Kunden.

 

  • Die LAT-Gruppe aus Berlin, die in den Bereichen Gleisbau und Sicherheitstechnik aktiv ist, zeigt, dass auch die Digitalisierung einen Beitrag dazu leisten kann, die Vereinbarkeitswünsche der Beschäftigten stärker zu berücksichtigen. So hilft zum Beispiel das digitale Klemmbrett dabei, Arbeitsschritte schon auf der Baustelle zu erfassen, sodass eine nachträgliche Dokumentation im Büro nicht mehr notwendig ist. Das erleichtert nicht nur die Arbeit, sondern schafft auch zeitliche Freiräume, die die Beschäftigten für das Privatleben nutzen können.

 

In jedem Film wird ein Schlaglicht auf ein besonderes Angebot geworfen, das stellvertretend für die Familienfreundlichkeit des Unternehmens steht. Dieses wird mit der persönlichen Vereinbarkeitsherausforderung einer Person verknüpft, die im Unternehmen angestellt ist. Von Interesse ist dabei nicht nur, wie die Maßnahme umgesetzt wird, sondern auch, welche Vorteile sie den Beschäftigten und den Unternehmen selbst bietet. Zusätzlich wird gezeigt, was andere Unternehmen beachten sollten, wenn sie ähnliche Instrumente nutzen wollen.

Der projektverantwortliche Referent des Netzwerkbüros „Erfolgsfaktor Familie“, Erik Bodenstein, stellte bei den Dreharbeiten fest, dass in allen besuchten Unternehmen Geschäftsführung und Beschäftigte an einem Strang ziehen, wenn es um persönliche Herausforderungen im Hinblick auf die Vereinbarkeit von Beruf und Privatleben geht. „Selbstverständlich ist das, wie die interviewten Personen auch bestätigen, immer mit einem gewissen Aufwand verbunden. Aber die Unternehmen zeigen, dass es sich lohnt, diesen Weg gemeinsam mit den Beschäftigten zu gehen, weil der Nutzen den entstehenden Aufwand bei weitem übertrifft“, so Bodenstein zum Abschluss der Dreharbeiten.

Die Reportagen befinden sich momentan in der Postproduktion und werden voraussichtlich ab Mitte Januar veröffentlicht.

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