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Entschädigungsanspruch – auf zehn Wochen ausgedehnt

Welche Regelungen gelten, wer für die Auszahlung zuständig ist und wo man sich informieren kann.

Vater schaut sich mit Kleinkind ein Bilderbuch an

Eltern haben nun einen verlängerten Anspruch auf Entschädigung des Verdienstausfalls. (Quelle: Picsea/Unsplash)

Die Kita oder Schule ist wegen Corona nur eingeschränkt geöffnet, die Arbeit im Homeoffice ist nicht möglich oder zumutbar und die Partnerin oder der Partner kann sich auch nicht um das Kind kümmern. Für Eltern, die wegen solcher Situationen nicht arbeiten können, besteht Anspruch auf Entschädigung des Verdienstausfalls. Dies betrifft Arbeitnehmende, die die fehlenden Betreuungsmöglichkeiten darlegen können. Das bedeutet zum Beispiel, dass eine Betreuung durch den anderen Elternteil nicht möglich oder die Arbeit im Homeoffice nicht zumutbar ist. Der Arbeitgeber zahlt eine Entschädigung von 67 Prozent des Netto-Gehalts und höchstens 2016 Euro im Monat, die er sich von der zuständigen Behörde erstatten lässt.

Bezugsdauer verlängert

Was neu ist: Die bisherige Bezugsdauer von sechs Wochen wurde kürzlich auf zehn Wochen pro Elternteil und für Alleinerziehende auf 20 Wochen ausgedehnt. Bis zu sechs Wochen übernimmt der Arbeitgeber die Auszahlung der Entschädigung, ab der siebten Woche stellen Beschäftigte den Antrag direkt bei der örtlich zuständigen Behörde. Die Regelung besteht bis zum Ende des Jahres 2020 und der Entschädigungsanspruch kann bis zu diesem Zeitpunkt tageweise aufgeteilt werden, er muss also nicht an einem Stück genommen werden. Fragen und Antworten stehen beim Bundesministerium für Gesundheit sowie der Informationsseite zum IfSG als Download zur Verfügung.

 

 

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