Sonderpreis „Väterfreundliche Personalpolitik“: FingerHaus GmbH

FingerHaus GmbH

Väter in Elternzeit? Für das Fertighaus-Unternehmen in Frankenberg/Eder ist das längst normal. Individuelle Teilzeit-Modelle unterstützen Väter dabei, Familie und Beruf zu vereinbaren. Monteure sind in der Regel in einer Vier-Tage-Woche beschäftigt.

Bild zeigt: Mutter, Vater und Kind vor einem Haus.

 

Den Sonderpreis „Väterfreundliche Personalpolitik“ hat die FingerHaus GmbH aus dem hessischen Frankenberg/Eder erhalten. Das nordhessische Unternehmen konzipiert und baut Fertighäuser. Zur Belegschaft gehören rund 530 Beschäftigte.

Junge Väter haben bei der FingerHaus GmbH alle Möglichkeiten, für die Familie da zu sein. Väter in Elternzeit? Ganz normal bei der FingerHaus GmbH. Bei den Monteuren mit familiären Aufgaben achtet das Unternehmen darauf, ihnen nach Möglichkeit eine 4-Tage-Woche zu gewährleisten. Steht die Geburt des Nachwuchses an, setzt die FingerHaus GmbH die Handwerker auf Montage nur noch heimatnah ein. Gleiches gilt in familiären Notsituationen. In solchen Fällen ist auch eine bezahlte Freistellung möglich. Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in der Produktion können ihre Arbeitszeitkonten in den auftragsstarken Frühjahr- und Sommermonaten aufbauen, um ihre Arbeitszeit im Winter zu verkürzen. Damit die Belegschaft besser planen kann, wechseln dazu die Schichten wöchentlich. Kurzfristiges Tauschen untereinander ist jederzeit möglich.

FingerHaus bietet individuelle Teilzeit-Modelle für Mütter und Väter an. Je nach Tätigkeit besteht die Option auf Home-Office auch für Teilzeit- und Führungskräfte. Beschäftigte in Elternzeit sind regelmäßig zu Betriebsversammlungen und Firmenveranstaltungen eingeladen. Wer möchte, kann eine Schulung besuchen, um im Stoff zu bleiben oder Qualifikationen hinzuzufügen. Das erleichtert den Wiedereinstieg. Und wenn beispielsweise die Tagesmutter mal kurzfristig ausfällt, können die Beschäftigten ihren Nachwuchs auch mal mit zur Arbeit nehmen und die Spielecke in den Verkaufsräumen nutzen. Falls eine Betreuung in Notfällen erforderlich ist, beteiligt sich das Unternehmen individuell an den Kosten.

Familienfreundlichkeit wird im Unternehmen von den Führungskräften vorgelebt. So finden regelmäßig interne Schulungen für Führungskräfte rund um das Thema Familie und Vereinbarkeit statt.

(Bildquelle: FingerHaus GmbH)

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