Nominiert in der Kategorie Kleine Unternehmen: MIPM Mammendorfer Institut für Physik und Medizin GmbH

MIPM Mammendorfer Institut für Physik und Medizin GmbH

Wenn Mitarbeiter frei haben, sollen sie sich ungestört um ihr Privatleben kümmern. Das stellt das Mammendorfer Institut mit einer ungewöhnlichen Firmenpolitik zu Dienst-E-Mails sicher.

Das Mammendorfer Institut für Physik und Medizin ist auf die Entwicklung und Produktion von medizinischen Geräten im Kernspinbereich spezialisiert. Der Betrieb mit Sitz in Mammendorf bei München hat rund 40 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.

So gelang der Sprung in die Endrunde:

Nicht nur während der Arbeitszeit, sondern auch in der Freizeit fühlen sich viele Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer mehr oder weniger dazu genötigt, „noch mal schnell Mails zu checken“. Das ist nicht gerade familienfreundlich. Beim Mammendorfer Institut passiert dies nicht. Die Beschäftigten sind von der Firmenleitung dazu aufgefordert, E-Mails nur werktags von 11 bis 17 Uhr abzurufen und per Abwesenheitsmeldung auf diese Firmenpolitik hinzuweisen. Familienbewusste Arbeitszeiten ermöglicht das Unternehmen durch Jahresarbeitszeitverträge. Die Mitarbeiter schulden also ihre Arbeitsstunden pro Jahr und können zum Beispiel für eine schulferienbedingte Abwesenheit vor- oder nacharbeiten. Ist ein Kind krank, stellt das Mammendorfer Institut Mama oder Papa auch über den gesetzlichen Anspruch hinaus frei. Ebenso verständnisvoll reagiert die Firmenführung auf einen plötzlich auftretenden Pflegefall. Home Office und Telefonkonferenzen gehören bei der MIPM GmbH auf allen Hierarchieebenen zum Alltag. Eltern haben Vorrang bei der Urlaubsplanung und bekommen finanzielle Zuschüsse zur Kinderbetreuung. Für neue Unterstützungsmodelle zeigt sich die Geschäftsführung offen – sowohl auf Betriebsversammlungen, als auch im persönlichen Gespräch.

(Bildquelle: MIPM Mammendorfer Institut für Physik und Medizin GmbH)

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