Nominiert in der Kategorie Mittlere Unternehmen: Studentenwerk Osnabrück

Studentenwerk Osnabrück

Ein Funktionszeitenmodell ermöglicht Eltern und pflegenden Angehörigen ein hohes Maß an Flexibilität. Bei Absprachen zu Elternzeit und Wiedereinstieg zeigt sich das Studentenwerk offen für individuelle Wünsche.

Bild zeigt: Logo Studentenwerk Osnabrück.

Die circa 330 Beschäftigten des Studentenwerks kümmern sich um die vielfältigen Belange der Studierenden in Osnabrück. Dazu gehört auch der Betrieb von Mensen und Cafeterien.

So gelang der Sprung in die Endrunde:

Von den rund 330 Beschäftigten des Studentenwerks Osnabrück arbeiten 209 in Teilzeit. Bereits im Einstellungsgespräch erfahren die neuen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, dass dem Betrieb die Vereinbarkeit von Beruf und Familie wichtig ist. Zu diesem Zweck hat die Geschäftsführung eine Broschüre erstellt, die Teil der Willkommensmappe ist. Zudem greift die Unternehmensleitung das Thema Familienfreundlichkeit in regelmäßigen Mitarbeiterbriefen auf und spricht auch gezielt Väter an. In vielen Bereichen hat das Studentenwerk ein Funktionszeitenmodell eingeführt. Dabei sind für die einzelnen Abteilungen Zeiten festgelegt, in denen sie funktionsfähig sein müssen. Unter Berücksichtigung dieser Vorgaben können die Beschäftigten ihre Arbeitszeit eigenständig bestimmen und im Team festlegen. In den Mensen und Cafeterien, die sich nach den Essenzeiten richten müssen und dadurch starrer in der Organisation sind, gibt es Arbeitszeitkonten an Stelle von Funktionszeiten. Auch in diesen Produktionsbereichen versucht der Betrieb, individuell auf Einzelwünsche einzugehen. Ein Beikoch zum Beispiel ging ein Jahr in Elternzeit und reduzierte dann seine Arbeitszeit. Auch sein Wunsch, in eine Mensa versetzt zu werden, die näher an seinem Wohnort liegt, ließ sich realisieren. Das Studentenwerk betreibt auch eine eigene Kindertagesstätte.

(Bildquelle: Studentenwerk Osnabrück)

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