Helios Klinikum Hildesheim

Vorteile für Beschäftigte und Arbeitgeber

Helios Klinikum Hildesheim

Helios Klinikum Hildesheim

Daten und Fakten:

 

  • Träger: Johanniter-Unfall-Hilfe e.V., Regionalverband Südniedersachsen
  • Start der Betreuung: 01.01.2021
  • Betreuungsangebot: Kindertagesbetreuung
  • Öffnungszeiten: 6-18 Uhr, teils bis 21 Uhr
  • Betreuungsplätze: Eine zusätzliche Betreuungsgruppe mit 20 Plätzen

 

Vorteile für Beschäftigte und Arbeitgeber

Die Arbeit im Schichtdienst führt bei Eltern zu einer besonderen Belastung, denn die Kinderbetreuung muss hier besonders gut geplant werden. Aus diesem Grund öffnete das Helios Klinikum Hildesheim vor knapp drei Jahren in Zusammenarbeit mit der Johanniter-Unfall-Hilfe e.V. eine Betriebskita in der Nähe der Klinik. Hier werden Kinder ab 3 Monaten bis zum Schulalter in Krippen- und Kindergartengruppen betreut. Die Betreuungszeiten sind dabei an den Bedürfnissen des 3-Schichtsystems orientiert und es gibt ein nahezu ganzjähriges Betreuungsangebot. Das erleichtert der Klinik und Eltern die Personaleinsatzplanung, weil es kaum Schließzeiten zu den Schulferien gibt. Weiterhin werden Englisch sprechende Erzieher eingesetzt und die Kinder zweisprachig betreut. „Wir sind sehr zufrieden mit unserem Angebot und erfreuen uns nicht zuletzt auch wegen der positiven Rückmeldungen der Eltern  einer stets steigenden Nachfrage“, erklärt Sascha Kucera, Geschäftsführer Helios Klinikum Hildesheim GmbH. Aufgrund vieler Anfragen entschied sich das Klinikum daher die bisherigen 29 Betreuungsplätze mithilfe des Förderprogramms „Betriebliche Kinderbetreuung“ auf 48 Betriebskita-Plätze zu erhöhen.

„Wir orientieren uns an den Bedürfnissen unserer Mitarbeitenden und gemeinsam profitieren wir von den Öffnungszeiten und den Angebotszeiten der Einrichtung. Wir haben schon Beschäftigte für unsere Klinik gewinnen können, weil wir diesen einen Betreuungsplatz anbieten konnten. In Zeiten des Fachkräftemangels ist das Thema Kinderbetreuung ein klarer Wettbewerbsvorteil. Wir haben zusammen mit der Johanniter-Unfall-Hilfe ein sehr attraktives Betreuungsangebot umgesetzt. Eine Win-Win-Situation für alle Beteiligten“, so Kucera.

 

3 Tipps des Helios Klinikum Hildesheim

  1. Möglichkeiten wahrnehmen: Das Förderprogramm „Betriebliche Kinderbetreuung“ ist eine tolle Möglichkeit weitere Betreuungsplätze in einer Betriebskita zu schaffen und entlastet damit sowohl die Beschäftigten als auch das Unternehmen.  
  2. Bedürfnisse in den Blick nehmen: Fragen Sie den Bedarf in Ihrem Unternehmen ab: Was ist Ihren Beschäftigten besonders wichtig? Welche Art der Kinderbetreuung funktioniert für sie am besten? Dadurch können Sie ein Angebot schaffen, mit dem alle zufrieden sind.
  3. Erweiterungsmöglichkeiten ansprechen: Auch wenn man zu Beginn vielleicht nicht ausreichend Betreuungsplätze anbieten kann, ist es wichtig über weitere Optionen in der Zukunft zu sprechen. Wenn Mitarbeitende wissen, dass die Möglichkeit besteht, auch bald einen Betreuungsplatz für ihre Kinder zu bekommen, steigen die Nachfrage und das Interesse automatisch.

 

Gründungsstory

„Wir als Unternehmen werden als „Kümmerer“ wahrgenommen, das sich für die Belange der Mitarbeiter einsetzt und  ein Angebot etabliert, dass sich an den Bedürfnissen unserer Mitarbeiter orientiert“, berichtet Kucera. Aus diesem Grund startete das Klinikum vor knapp 5 Jahren eine betriebsinterne Abfrage zur Betreuungssituation der Mitarbeiterkinder. In verschiedenen Gesprächen mit den Mitarbeitenden im Vorfeld entstand das Gefühl, dass hier großer Bedarf besteht. Dieser wurde durch die Abfrage bestätigt. Mit der Johanniter-Unfall-Hilfe als Träger fand das Klinikum einen guten Partner an die Seite mit dem bis heute 48 Betriebskita-Plätze geschaffen werden konnten.
Die langen täglichen Öffnungszeiten sowie die sehr geringen Schließzeiten und das moderne, mehrsprachige pädagogische Konzept machen die Kita für das Klinikum einmalig. „Wir binden die Kitagruppen auch in unseren Alltag ein, so z.B. beim Christbaumschmücken in der Weihnachtszeit sowie weiteren Anlässen. Hier ist mittlerweile eine tolle Gemeinschaft gewachsen.“ Wie wichtig ein solches, flexibles Angebot ist, hat sich nicht zuletzt auch während der Pandemie gezeigt.

 

Teile: