HABA-Firmenfamilie (Habermaaß GmbH, Jako-O GmbH, Wehrfritz GmbH)

HABA-Firmenfamilie (Habermaaß GmbH, Jako-O GmbH, Wehrfritz GmbH)

Ort: Bad Rodach
Bundesland: Bayern
Branche: Textilbranche

HABA-Firmenfamilie (Habermaaß GmbH, Jako-O GmbH, Wehrfritz GmbH)

Flexible Öffnungszeiten, eine hohe Betreuungsqualität und keine Schließtage: Das alles bietet die betriebliche Kindertagesstätte der HABA-Firmenfamilie (Habermaaß GmbH, Jako-O GmbH, Wehrfritz GmbH) im oberfränkischen Bad Rodach. 2014 hat das Unternehmen sein bereits seit zehn Jahren bestehendes Angebot noch einmal erweitert: Durch das Engagement des Unternehmens und Mittel des Förderprogramms „Betriebliche Kinderbetreuung“ sind acht neue Plätze entstanden.

Daten und Fakten:

  • Eröffnungsdatum: Betriebserlaubnis für acht neue Plätze: 1.4.2014 (Eröffnungsdatum der Betriebskita: 1. September 2004).
  • Betreuungsangebot: Betriebseigene Kinderkrippe mit angeschlossenem Kindergarten
  • Träger: Habermaaß GmbH
  • Betreuungsplätze: Insgesamt 38 Plätze, davon 25 Plätze für Kinder ab sechs Monaten bis zum dritten Lebensjahr und 13 Plätze für Kinder zwischen drei und sechs Jahren. Vier Erzieherinnen, vier pädagogische Fachkräfte
  • Öffnungszeiten: Montag bis Freitag, von 6.30 bis 17.15 Uhr

Gründungsstory:

Bereits seit dem Jahr 2005 führt die HABA-Firmenfamilie das Zertifikat des audit berufundfamilie. „Damit verpflichten wir uns zu einer familienbewussten Personalpolitik. Ein wichtiges Element dabei war und ist, für die Kinder unserer Mitarbeiter einen Betreuungsplatz zu sichern“, erzählt Kristin Suffa, Personalreferentin bei der HABA-Firmenfamilie. Jedoch fehlten am Standort Bad Rodach öffentliche Einrichtungen für Kinder unter drei Jahren. Im September 2004 eröffnete die HABA-Firmenfamilie deshalb die betriebseigene Kinderkrippe „Luise Habermaaß“ mit zehn Betreuungsplätzen. Im Laufe der Jahre erweiterte sich das Angebot auf 30 Betreuungsplätze. Vier Erzieherinnen und zwei Kinderpflegerinnen kamen hinzu. Im Jahr 2014 schaffte das Unternehmen dann im Rahmen des Förderprogramms „Betriebliche Kinderbetreuung“ acht weitere Krippenplätze.

Vorteile für Beschäftigte und Arbeitgeber:

„Durch das Angebot der betrieblichen Kinderbetreuung sind die Beschäftigten flexibler und können Familie und Beruf nach der Elternzeit besser miteinander vereinbaren“, stellt Kristin Suffa fest. „Zusätzlich steigt die Zufriedenheit der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter durch die individuelle und flexible Betreuung der Kinder in unmittelbarer Nähe vom Firmensitz“, so Suffa weiter. Das Angebot der betrieblichen Kinderbetreuung erhöht auch die Arbeitgeberattraktivität für potenzielle Bewerberinnen und Bewerber, bei denen das Unternehmen offensiv mit der Familienfreundlichkeit wirbt.

Erfahrungen und Tipps:

„Man wird für den Mut belohnt, eine betriebseigene Kinderbetreuung umzusetzen. Wir sind frühzeitig auf die zuständigen Behörden zugegangen. Das würde ich jedem Unternehmen empfehlen. Dadurch haben wir positive Erfahrungen bei der Gründung der ersten Betriebskrippe im Landkreis gemacht. Die Akzeptanz auf Seiten der Eltern kam dann sehr rasch“, so das Fazit von Kristin Suffa.

Besonderheiten des Betreuungsangebots:

Die betriebseigene Kinderkrippe liegt nur 200 Meter vom Firmengelände entfernt. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter haben deshalb kurze Wege. Die Betreuungskosten übernimmt das Unternehmen zu 85 Prozent, sodass die finanzielle Belastung der Beschäftigten gering bleibt. Zudem ermöglicht es der Personalschlüssel dem Unternehmen, eine flexible Betreuung anzubieten. So können die Beschäftigten beispielweise die Abholzeiten mit einem kurzen Anruf ändern, wenn es die betriebliche Situation erfordert. Darüber hinaus gibt es keine Schließzeiten in den Ferien – damit gewährleistet die HABA-Firmenfamilie eine ganzjährig durchgängige Betreuung.

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