Merck KGaA, Chemie- und Pharmaindustrie

Merck KGaA

Ort: Darmstadt
Bundesland: Hessen
Branche: Chemie- und Pharmaindustrie

Merck KGaA, Chemie- und Pharmaindustrie

Bei der Merck KGaA hat die Vereinbarkeit von Familie und Beruf eine lange Tradition. Bereits 1968 wurde die „Merck’sche Kindertagesstätte“ gegründet. 2013 erweiterte Merck die bisher 100 Plätze signifikant auf 150. Das Förderprogramm „Betriebliche Kinderbetreuung“ war dabei ein wichtiger Bestandteil für die Realisierung. Mit der Erweiterung verbesserte man auch das Betreuungsangebot: Längere Öffnungszeiten und flexiblere Betreuungsmodelle bieten nun noch mehr Vorteile für die Beschäftigten.

Daten und Fakten:

  • Eröffnungsdatum: Eröffnung des Neubaus: 6. Dezember 2013 (Eröffnung der Betriebskita 1968)
  • Betreuungsangebot: Betriebsnahe Kindertagesstätte mit Krippe, Kindergarten und Hort
  • Träger: Merck’scher Kindertagesstätten-Verein e.V.
  • Betreuungsplätze: 150 Plätze insgesamt, 75 für Kinder unter drei Jahren, 45 für Kinder von drei bis sechs Jahren, 30 Plätze für sechs bis zwölf Jährige, 33 pädagogische Fachkräfte
  • Öffnungszeiten: ganzjährig Montag bis Freitag von 6.30 bis 19.00

Gründungsstory:

Die „Merck’sche Kindertagesstätte“ wurde bereits im Jahre 1968 auf Initiative der Familie Merck gegründet und ist damit eine der traditionsreichsten betrieblichen Kinderbetreuungseinrichtungen in Deutschland. Ende 2013 ist die Einrichtung erneut gewachsen. Merck errichtete einen modernen Neubau mit 50 Plätzen. Die Betriebskosten für 18 Plätze wurden durch das Förderprogramm „Betriebliche Kinderbetreuung“ mit finanziert. „Das Unternehmen legt sehr starken Wert darauf, dass Berufstätigkeit und Familie in Einklang gebracht werden“, sagt Heike Eckelhöfer, Leiterin der Kita. Da der Bedarf insbesondere für die Betreuung von Kindern unter drei Jahren in den letzten Jahren rasant zugenommen hat, kam es 2012/2013 zu der Erweiterung von 100 auf 150 Plätze. „Das Förderprogramm „Betriebliche Kinderbetreuung“ war ein wichtiger Bestandteil für die Realisierung der Erweiterung“, so Eckelhöfer weiter.

Vorteile für Beschäftigte und Arbeitgeber:

„Vom Ausbau der Kita profitieren wesentlich mehr berufstätige Eltern in unserem Unternehmen als bisher“, erläutert Piotr Bednarczuk, Leiter Corporate Human Resources. Merck hat die Betreuungsplätze aber nicht nur aus sozialen Gründen geschaffen. „Das Bereitstellen eines solchen Angebots hat einen maßgeblichen Einfluss auf die Arbeitgeberattraktivität“, so Bednarczuk weiter.  Es gehe auch nicht mehr darum, den Beschäftigten irgendein Angebot zu machen. „Eltern wollen heute auch Flexibilität. Merck hat mit dem Neubau und den erweiterten Öffnungszeiten einen neuen großen Schritt gemacht und ist als Arbeitgeber immer weiter daran interessiert, den Standort zu stärken“, sagt Piotr Bednarczuk.

Erfahrungen und Tipps:

„Wir sind froh, dass wir als Unternehmen eine so lange Tradition haben und werden auf jeden Fall weiter in diese Richtung gehen. Ich glaube, die Größe der Firma ist dabei nicht so entscheidend, weil man sich innerhalb unterschiedlicher Skalen engagieren kann“, betont Bednarczuk, der auch ehrenamtlich als Vorstandsmitglied des Kindertagesstättenvereins arbeitet. 

„Die Beantragung der Fördergelder hat reibungslos geklappt. Ich würde raten, die Führung einer betriebsnahen Kita nicht an einen Dienstleister abzugeben, sondern wenn möglich die Trägerschaft im Unternehmen zu lassen. So ist eine enge Kooperation zwischen dem Träger und dem Unternehmen möglich und man hat mehr Gestaltungsmöglichkeiten“, rät Heike Eckelhöfer.

Besonderheiten des Betreuungsangebots:

Mit dem Neubau verbesserte man  auch das Betreuungsangebot: So bietet die Kita nun längere  Öffnungszeiten bis 19 Uhr. Die Kita hat mit flexiblen Betreuungsmodellen auch auf die geänderten Anforderungen der berufstätigen Eltern reagiert, indem sie ihnen beispielsweise eine Teilzeitbetreuung mit 25 oder 35 Wochenstunden anbietet. Die „Merck’sche Kindertagesstätte“ ist außerdem die einzige betriebsnahe Betreuungseinrichtung in Deutschland, die auch die Schulkind-Betreuung mit integriert hat.

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