Steckbrief

skytron energy, Alexander Heidt, Gleitzeit mit Telearbeit

Alexander Heidt

Position: Softwareentwickler
Unternehmen: skytron energy
Ort: 12489 Berlin
Bundesland: Berlin
Branche: Energietechnik, Messtechnik, Anlagenüberwachung
Mitarbeiter: 45

„Wenn meine Söhne im Bett sind, hole ich fehlende Stunden nach“

In welchem Arbeitszeitmodell arbeiten Sie und wodurch zeichnet es sich aus?

Ich arbeite zwar in Vollzeit, kann mir meine Woche aber so flexibel einteilen, dass ich mich auch um meine beiden Söhne kümmern kann. Diese Flexibilität ist vor allem möglich, weil ich als Programmierer selbständig viele kleinere Projekte bearbeite und wenig Kundenkontakt habe. So habe ich beispielsweise eine flexible Gleitzeitregelung. Dadurch kann ich, wenn es notwendig ist, trotz Kernarbeitszeiten später kommen oder früher gehen. Zwei Tage die Woche arbeite ich außerdem im Home-Office. Diese Tage sind zwar fest auf den Montag und Mittwoch gelegt, sie können aber bei privaten oder beruflichen Notsituationen kurzfristig verschoben werden.

Warum nutzen Sie familienbewusste Arbeitszeiten und wie profitieren Sie davon?

Nach der Geburt meines ersten Sohnes habe ich sieben Jahre lang in Teilzeit gearbeitet, musste aber sehr viele Überstunden machen, um die Arbeit zu erledigen. Das jetzige Modell, in dem ich seit einem Jahr arbeite, gefällt mir besser. Denn während der beiden Tage im Home-Office kann ich mich auch tagsüber um die Kinder kümmern. So sehe ich sie öfter und nicht nur bevor sie abends schlafen gehen, und entlaste außerdem meine Freundin.

Wie sieht Ihre typische Arbeitswoche mit familienbewussten Arbeitszeiten aus?

Montags und mittwochs arbeite ich zu Hause. Vormittags bin ich dann jeweils zwei Stunden mit meinem Sohn alleine zu Hause und betreue ihn. Nachmittags erledige ich, was gerade anfällt: Montags begleite ich unseren größeren Sohn etwa zur Musikschule, je nach Bedarf gehe ich mit den Kindern auch auf den Spielplatz, spazieren oder ich erledige Einkäufe. Abends, wenn meine Söhne im Bett sind, hole ich meine fehlenden Stunden nach. Dienstags, donnerstags und freitags arbeite ich den ganzen Tag im Büro und sehe meine Söhne nur, bevor ich morgens das Haus verlasse und abends, wenn ich von der Arbeit komme.

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