Forum „So geht Vereinbarkeit“

Schon vor Corona lebten wir in wirtschaftlich herausfordernden Zeiten: Strukturwandel und Digitalisierung – beides aufs engste miteinander verknüpft – treffen in einer globalen Welt auf vielfältige Lebensentwürfe und damit auch auf unterschiedlichsten Vereinbarkeitsbedürfnisse. Die Coronapandemie beschleunigt diese Entwicklungen. Unternehmen sind deshalb heute noch stärker gefordert, zeitgemäße Antworten zu finden. Dafür brauchen sie einen Kompass, der hilft, durch unbekanntes Fahrwasser zu navigieren. Wir sind überzeugt davon, dass eine familienorientierte Personalpolitik gerade in Zeiten des Umbruchs und der Veränderung ein solcher Kompass ist. Deswegen widmen wir uns 2021 im Forum diesen drei Vereinbarkeitsthemen: Homeoffice, Kinderbetreuung und partnerschaftliche Aufteilung von Erwerbs- und Carearbeit.


Vereinbarkeit als Kompass in bewegten Zeiten

Homeoffice neu erfinden

Die Pandemie hat uns allen sehr viel abverlangt und ist noch immer nicht vorbei. Der massenhafte Umzug ins Homeoffice hat Büroetagen leergefegt und das Wohnzimmer zur Drehscheibe von Arbeit, Hausaufgabenbetreuung und abendlichem Seriengucken gemacht. Welchen Effekt dies auf Arbeit und auf die Zufriedenheit von Beschäftigten hat, wie es das Kommunikationsverhalten in Unternehmen verändert und wie wichtig die Balance von Arbeit und Familienzeit ist, das ist Thema dieses Forums.

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Arbeitgeberattraktivität

Generation Y führt Generation Z

In diesem zu Ende gehenden Jahr bestand ein Verhältnis zwischen der „inaktiven“ Bevölkerung ab 65 Jahre zur gesamten Erwerbsbevölkerung von 47,37 Prozent zu 100 Prozent. Im Jahr 2030 werden es 62,11 Prozent zu 100 Prozent sein. Das heißt, dass Arbeitgeber, die zurzeit natürlich alle Hände voll zu tun haben, die Corona-Krise zu managen, sich nebenher und sicher in Zukunft immer intensiver mit der Nachbesetzung von Fachkräften befassen müssen. Wir wollen in diesem Forum schon einmal einen Blick auf die Nach-Corona-Zeit wagen. Wir beschäftigen uns mit den beiden nachkommenden Generationen Y und Z, die bereits im Job sind oder demnächst den Arbeitsmarkt betreten. Was sind ihre Charakteristika? Welche Erwartungen gibt es an Arbeitgeber und wie ist das Verhältnis untereinander? Lassen Sie sich dazu Zahlen, Daten und Fakten erläutern und lesen Sie ein Interview mit Oliver Schmitz, Geschäftsführer der berufundfamilie GmbH, die gerade eine Befragung zum Generationenmanagement abgeschlossen hat.

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Arbeitgeberattraktivität

Pflege auf die Agenda setzen

Die Vereinbarkeit von Beruf und Pflege wird auch nach der Bewältigung der Corona-Krise eine der zentralen Herausforderungen bleiben. Ja, sie ist ein strategisches Thema für Unternehmen. Denn die demografische Entwicklung und der Fachkräftemangel in einzelnen Branchen zeigen deutlich, wie wichtig es ist, Beschäftigte langfristig zu binden. Dies gelingt durch Entlastung, von der beide Seiten profitieren. Wie dies beim Thema Pflege aussehen kann, erläutert Edith Achatzi, Personalleiterin der Sparkasse Amberg-Sulzbach. Der Expertenblick auf das Thema stammt von Oliver Zwirner, Geschäftsführer des Softwareunternehmens Inworks GmbH, und Myriam Maierhofer, Organisations- und Personalentwicklung beim Landschaftsverband Rheinland. Praktisch wird es dann in der Diskussionsrunde des zurückliegenden Unternehmenstags: Die filmische Dokumentation zeigt, wie Beschäftigte und Unternehmen bei diesem Thema an einem Strang ziehen.  

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Flexibel, planbar, gesund: Schichtarbeit auf der Höhe der Zeit

Die Corona-Pandemie hat wie durch ein Brennglas die gesellschaftliche Bedeutung von Menschen, die sich im Schichtdienst um das Wohl anderer kümmern, hervorgehoben. Aber nicht nur in Krankenhäusern, auch im Handel, in der Produktion, bei der Polizei und an anderen Orten sorgen Beschäftigte dafür, dass das Land „läuft“. Wie eine gute Vereinbarkeit von Schichtarbeit und Familie möglich ist, davon handelt dieses Forum. Wir stellen Ihnen das Pflegeunternehmen „Team David“ vor, das sich auf die häusliche Versorgung von Kindern spezialisiert hat. Für die 30 Beschäftigten gilt: Schichtmodelle können zum großen Teil individuell vereinbart werden. Ein zweites Praxisbeispiel mit der thyssenkrupp Rasselstein GmbH können Sie sich als aufgezeichnetes Webinar anschauen. „Klartext“ sprechen Dr. Ulrich Kuther, Geschäftsführer der hessenstiftung – familie hat zukunft, und Brigitte Dinkelaker, Projektleiterin „Vereinbarkeit von Familie und Beruf gestalten!“ beim Deutschen Gewerkschaftsbund.

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Arbeitgeberattraktivität

Vereinbarkeit trifft Arbeit der Zukunft

Unser gegenwärtiges Leben ist von Einschränkungen und bei vielen Menschen auch von Sorgen geprägt. Gleichzeitig erlebt das Land einen Digitalisierungsschub, der nach der Wiederaufnahme des gewohnten Arbeitsalltags einen Erfahrungsschatz bieten wird, auf den viele Menschen zurückgreifen können. Denn die Zukunft der Arbeit ist ohne Digitalisierung und Automatisierung nicht zu denken. Welche neuen Vereinbarkeitsformen dies ermöglicht und wie sich familienorientierte Betriebe in Zukunft aufstellen können, darum geht es in diesem Forum. Wir stellen Ihnen mit der kreuzwerker GmbH einen IT-Dienstleister in Berlin vor, der partizipative Unternehmensstrukturen eingeführt hat und trotzdem viel von Führung hält. Außerdem nehmen wir Sie im Filmporträt mit zur IKK Südwest. Der Krankenversicherer hat eine Matrix entwickelt, um die im privaten Umfeld, wie zum Beispiel in der Elternzeit, erworbenen Kompetenzen zu erfassen und beruflich zu nutzen. Dieser Schritt honoriert die persönliche Entwicklung von allen, die Verantwortung für andere Menschen übernehmen, seien es Kinder, Angehörige oder auch andere Menschen in Ausübung eines Ehrenamts.

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