Blog: So geht Vereinbarkeit

Wie müsste eine Unternehmenskultur aussehen, die sich an der NEUEN Vereinbarkeit orientiert? NEUE Vereinbarkeit bedeutet eine faire Aufteilung von Erwerbs- und Familienaufteilung zwischen Eltern auf Augenhöhe. Die große Mehrheit der Bevölkerung – auch der Eltern –  möchte Rahmenbedingungen, die beiden Eltern eine Berufstätigkeit ermöglichen. Dies schließt eine möglichst hohe Zeitsouveränität der Beschäftigten und eine Orientierung an Lebensphasen von Müttern genauso wie Vätern ein. Was bedeutet das für die Kultur in Unternehmen? Es gilt, ein Bewusstsein für die eigenen Positionen der Führungskräfte, der Personalentwickler, des Kommunikationsteam zu bilden und diese – beispielsweise fest etablierte Rollenmuster – zu überdenken. Wie das aussehen kann, darüber wollen wir Sie in diesem Jahr mit Experten aus Praxis und Wissenschaft und mit Unternehmensbeispielen auf dem Laufenden halten. In der ersten Ausgabe fragen wir nach einer vereinbarkeitsbewussten Unternehmenskultur im Zeichen der Digitalisierung. In weiteren Ausgaben wird es um Führung, um unbewusste Anteile bei der Entstehung von Unternehmenskultur, um einen Blick in die Zukunft der Unternehmenskultur und um Kommunikation gehen.


Vereinbarkeitsbewusste Unternehmenskultur

Zukunftsperspektiven

Wer sein Unternehmen nicht in Ballungszentren, sondern eher im ländlichen Raum ansiedelt, muss seinen Beschäftigten etwas bieten, sich „hübsch machen“, wie Inge Brünger-Mylius es ausdrückt. Die 57-Jährige ist Geschäftsführerin beim Designmöbelhersteller SMV im Kreis Herford. Sie betrachtet sich und ihre Beschäftigten als erweiterte Familie. Wie Familie und damit auch Arbeit sich verändern werden, das erläutern Professorin Sabine Walper, Forschungsdirektorin des Deutschen Jugendinstituts, und Kirsten Brühl, Coach und Zukunftsforscherin. Ihre Thesen und Prognosen: Partnerschaften werden instabiler, Ehe ist nicht mehr unbedingt der institutionelle Rahmen für eine Familiengründung und Familie an sich erweitert sich. Beide Eltern wollen Zeit mit den Kindern verbringen und sich beruflich engagieren. Arbeitgeber werden in Zukunft – gerade im Segment der hochqualifizierten Beschäftigten – noch mehr Flexibilität an den Tag legen müssen, als sie es schon heute tun.

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Vereinbarkeitsbewusste Unternehmenskultur

Vereinbarkeitsbewusste Unternehmensnachfolge

Tausende Unternehmen in Deutschland stehen in den kommenden Jahren vor der Herausforderung, eine neue Unternehmensführung zu finden. Dieser Prozess hält die Chance bereit, die Unternehmenskultur auf den Prüfstand zu stellen und Instrumente zu entwickeln, die schon vorhandenen Modellen für die Vereinbarkeit von Familie und Beruf neue Impulse geben können. Welche positive Rolle Führungskräfte dabei spielen können und welche Fallstricke es zu beachten gilt, erfahren Sie in unseren Forum mit dem Schwerpunkt „Unternehmensnachfolge als Chance für kulturellen Wandel".

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Vereinbarkeitsbewusste Unternehmenskultur

Achtsamkeit und Führen

Bei unserem Schwerpunktthema „Vereinbarkeitsbewusste Unternehmenskultur“ stoßen wir bei Recherchen immer wieder auf den Begriff der Achtsamkeit. In dieser Ausgabe unseres Forums fragen wir, welchen Einfluss eine achtsame Unternehmenskultur auf die Vereinbarkeit von Beruf und Familie hat. Ist Achtsamkeit ein Trend, weil wir nach Instrumenten suchen, um die gefühlt ständig wachsende Arbeitsverdichtung und den Zeitmangel, der vor allem Eltern belastet, besser zu bewältigen? Oder ist es eine tiefer gehende Methode, die die Bedingungen, unter denen wir arbeiten, selbst verändern möchte? Geht es – kurz gesagt – um Optimierung oder um ein besseres Leben? Und welche Rolle haben Führungskräfte dabei? Thesen, Erfahrungsberichte und erste wissenschaftliche Erkenntnisse dazu finden Sie in unserem Forum zum Schwerpunkt „Achtsamkeit und Führen“.

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Vereinbarkeitsbewusste Unternehmenskultur

Unternehmenskultur und Digitalisierung

In der ersten Ausgabe „Unternehmenskultur und Digitalisierung" nimmt Dr. Oliver Stettes vom Institut der deutschen Wirtschaft Köln eine erste Definition vor. Die Sprachwissenschaftlerin Dr. Simone Burel geht der Frage nach, was Sprache in der Arbeitswelt 4.0 mit Unternehmenskultur zu tun hat. In weiteren Ausgaben wird es auch um Führung, um unbewusste Anteile bei der Entstehung von Unternehmenskultur sowie um einen allgemeinen Blick in die Zukunft der Unternehmenskultur gehen.

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Väter und Vereinbarkeit

Väternetzwerke

Um Männern mehr Sichtbarkeit in ihrer Doppelrolle als Väter und als Mitarbeiter zu geben, eignet sich ein unternehmensinternes Väternetzwerk. Alle profitieren davon: Die Personalabteilung bekommt genau die Anregungen, die ohne konkreten Kontakt zu Vätern fehlen, das Unternehmen bindet seine Väter und die Väter selbst erhalten Wertschätzung. Was Sie bei der Gründung beachten sollten, welche Erfahrungen Sie sammeln können und was ein solches Väternetzwerk konkret im Unternehmen ausrichten kann, das erfahren Sie in dieser Ausgabe.

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