Blog: So geht Vereinbarkeit

Wie müsste eine Unternehmenskultur aussehen, die sich an der NEUEN Vereinbarkeit orientiert? NEUE Vereinbarkeit bedeutet eine faire Aufteilung von Erwerbs- und Familienaufteilung zwischen Eltern auf Augenhöhe. Die große Mehrheit der Bevölkerung – auch der Eltern –  möchte Rahmenbedingungen, die beiden Eltern eine Berufstätigkeit ermöglichen. Dies schließt eine möglichst hohe Zeitsouveränität der Beschäftigten und eine Orientierung an Lebensphasen von Müttern genauso wie Vätern ein. Was bedeutet das für die Kultur in Unternehmen? Es gilt, ein Bewusstsein für die eigenen Positionen der Führungskräfte, der Personalentwickler, des Kommunikationsteam zu bilden und diese – beispielsweise fest etablierte Rollenmuster – zu überdenken. Wie das aussehen kann, darüber wollen wir Sie in diesem Jahr mit Experten aus Praxis und Wissenschaft und mit Unternehmensbeispielen auf dem Laufenden halten. In der ersten Ausgabe fragen wir nach einer vereinbarkeitsbewussten Unternehmenskultur im Zeichen der Digitalisierung. In weiteren Ausgaben wird es um Führung, um unbewusste Anteile bei der Entstehung von Unternehmenskultur, um einen Blick in die Zukunft der Unternehmenskultur und um Kommunikation gehen.


Vereinbarkeitsbewusste Unternehmenskultur

Achtsamkeit und Führen

bei unserem Schwerpunktthema „Vereinbarkeitsbewusste Unternehmenskultur“ stoßen wir bei Recherchen immer wieder auf den Begriff der Achtsamkeit. In dieser Ausgabe unseres Forums fragen wir, welchen Einfluss eine achtsame Unternehmenskultur auf die Vereinbarkeit von Beruf und Familie hat. Ist Achtsamkeit ein Trend, weil wir nach Instrumenten suchen, um die gefühlt ständig wachsende Arbeitsverdichtung und den Zeitmangel, der vor allem Eltern belastet, besser zu bewältigen? Oder ist es eine tiefer gehende Methode, die die Bedingungen, unter denen wir arbeiten, selbst verändern möchte? Geht es – kurz gesagt – um Optimierung oder um ein besseres Leben? Und welche Rolle haben Führungskräfte dabei? Thesen, Erfahrungsberichte und erste wissenschaftliche Erkenntnisse dazu finden Sie in unserem Forum zum Schwerpunkt „Achtsamkeit und Führen“.

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Vereinbarkeitsbewusste Unternehmenskultur

Unternehmenskultur und Digitalisierung

In der ersten Ausgabe „Unternehmenskultur und Digitalisierung" nimmt Dr. Oliver Stettes vom Institut der deutschen Wirtschaft Köln eine erste Definition vor. Die Sprachwissenschaftlerin Dr. Simone Burel geht der Frage nach, was Sprache in der Arbeitswelt 4.0 mit Unternehmenskultur zu tun hat. In weiteren Ausgaben wird es auch um Führung, um unbewusste Anteile bei der Entstehung von Unternehmenskultur sowie um einen allgemeinen Blick in die Zukunft der Unternehmenskultur gehen.

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Väter und Vereinbarkeit

Väternetzwerke

Um Männern mehr Sichtbarkeit in ihrer Doppelrolle als Väter und als Mitarbeiter zu geben, eignet sich ein unternehmensinternes Väternetzwerk. Alle profitieren davon: Die Personalabteilung bekommt genau die Anregungen, die ohne konkreten Kontakt zu Vätern fehlen, das Unternehmen bindet seine Väter und die Väter selbst erhalten Wertschätzung. Was Sie bei der Gründung beachten sollten, welche Erfahrungen Sie sammeln können und was ein solches Väternetzwerk konkret im Unternehmen ausrichten kann, das erfahren Sie in dieser Ausgabe.

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Bild zeigt Schäfer
Väter und Vereinbarkeit

Kommunikation

Väter nutzen die gängigen Instrumente zur Vereinbarkeit von Beruf und Familie, wie mobiles Arbeiten oder flexible Arbeitszeitmodelle, nur zu 46 Prozent, wie in einer neuen Studie des Bundesfamilienministeriums zu lesen ist. Es gilt aber: Für Väter und Mütter sind diese Maßnahmen gleichermaßen gedacht, um Unterstützung bei der Vereinbarkeit von Familie und Job zu erhalten. Für Väter ist dies in vielen Fällen noch neuer als für Mütter. Zuweilen fällt es ihnen auch schwerer, wirklich Gehör mit ihrem Wunsch nach mehr Beteiligung an der Familien- und Erziehungsarbeit zu finden. Arbeitgeber können sich darauf noch besser einstellen und sich damit attraktiver am Arbeitsmarkt platzieren. Wie Sie Väter ansprechen und erreichen, das erklären Experten und Praktiker in dieser Ausgabe unseres Blogs „Väter und Vereinbarkeit“ mit Beispielen und vielen konkreten Tipps.

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Bild zeigt Frau Liebenow
Väter und Vereinbarkeit

Ergebnisorientierung

Eine höhere Zeitsouveränität, mehr Beteiligung an Unternehmensprozessen für die Beschäftigten und in der Folge auch eine stärkere Orientierung an Ergebnissen - dies sind Erwartungen, die wir an mobiles Arbeiten stellen. Für Eltern bedeuten mobiles Arbeiten und eine Flexibilisierung von Arbeitsort- und zeit einen Zugewinn an Freiheit. Gleichzeitig steigen aber auch die Anforderungen in der Selbstorganisation der Arbeit. Beschäftigte empfangen immer seltener durchgehend Anweisungen von Vorgesetzten, sondern sie arbeiten zunehmend eigenverantwortlich. Dies bildet eine Voraussetzung, um erfolgreich mobil zu arbeiten. Gerade das Homeoffice ist ein wichtiges Instrument der Vereinbarkeit von Beruf und Familie für Väter und Mütter, da lange Anfahrtszeiten gespart werden können. Welchen Vorteil Unternehmen davon haben und welche Herausforderungen es zu meistern gilt, das lesen Sie in dieser Ausgabe unseres Forum "Väter und Vereinbarkeit" mit dem Schwerpunkt "Ergebnisorientierung". Lesen Sie die Experteninterviews mit Joachim Bühler, Mitglied der Geschäftsleitung beim Branchenverband Bitkom, und Tim Bisping, Bereichsleiter bei Vodafone. Als Unternehmensbeispiel stellen wir Ihnen den Berliner Brandschutzexperten hhpberlin vor.

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