Koch Sanitätshaus GmbH: Vorleben und offen kommunizieren

Um immer wieder offen für neue Themen zu sein und die Kommunikation aufrechtzuerhalten und zu verbessern, holt Führungskraft Mareen Koch alle drei Monate einen externen Coach in die Teamleitersitzungen. Durch die Regelmäßigkeit und die externe Moderation kommen die Beteiligten schnell auf einen Nenner und erhalten den Blick für das Wesentliche. Das Thema Beruf und Familie rückt hier wiederkehrend in den Fokus der Sitzungen, damit es entsprechend in dem Betrieb kommuniziert wird. Dies ist besonders wichtig, weil das Unternehmen drei Standorte hat. Für die über 40 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Sanitätshauses gibt es zudem einen monatlichen Newsletter, in dem unterschiedliche Aspekte des Themas Beruf und Familie aufgegriffen werden. So gibt es mal einen Bericht über die Pflege von Angehörigen und die Probleme, diese Aufgabe mit dem Job zu vereinbaren. Oder wie Beschäftigte beim Umgang mit schwierigen Kindern Hilfe erhalten können. „Wir leben die Vereinbarkeit von Beruf und Familie im Unternehmen, und da gibt es auch Themen, die wir in der Kommunikation aus der Tabuzone holen wollen. Klar, über Kinder wird immer gern erzählt. Aber was ist mit den anderen Themen, über die nicht so gern geredet wird?“ fragt Koch und berichtet intern auch über schwierige Inhalte. Damit Führungskräfte familienfreundliche Werte und Leitlinien ins Unternehmen tragen, gibt es für Koch eine wichtige Voraussetzung: „Führungskräfte und Firmenkultur sollten zusammenpassen, damit das Thema Beruf und Familie im Unternehmen gelebt und kommuniziert wird. Entwicklungsbereitschaft ist für mich dabei eine Schlüsselqualifikation, denn unsere Firmenkultur muss insbesondere von den Führungskräften mitgetragen werden.“

Teile: