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Welche Regelungen helfen bei der Einführung mobiler Arbeitsmodelle, wenn damit tatsächlich auch die Vereinbarkeit von Familie und Beruf gestärkt werden soll?

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Kommentare (5)

  1. Alexander Schwob
    Alexander Schwob am 24.04.2015
    Eine Eingrenzung des Personenkreises, der mobile Arbeit nutzt, kann für Eltern abhängig vom Alter der zu betreuenden Kinder hilfreich sein. Sollten allerdings auch Pflegesituationen aufgefangen werden, ist dieses Mittel nicht einzusetzen. Dann sollten in der Betriebs-Dienstvereinbarung Regularien fixiert sein, die die jeweilige Familensituation als Grundlage mobiler Atrbeit beschreiben (Katalog für mobiles Arbeiten).Betrachtet man allerdings die Entwicklung der Büroarbeitsplätze insgesamt, so ist davon auszugehen dass mobiles Arbeiten DAS Zukunftsmodell für unsere Arbeitswelt werden wird.
  2. Johannes Oerter
    Johannes Oerter am 24.04.2015
    Mobile Kernarbeitszeiten sollten vereinbart werden, da eine ständige Abrufbereitschaft nicht gesund ist und auch nicht der Familiengesundheit dient. Für die Unterbringung der Kinder sollten Hilfestellung von Seiten des Unternehmens erbracht werden.
  3. Gundel Berger
    Gundel Berger am 24.04.2015
    Familienzeit ist bei einem Beschäftigten mit geregelten Arbeitszeiten ohne Schichtarbeit in der Regel früher Nachmittag bis früher Abend. Daher sollten Termine auf den Vormittag gelegt werden. Vorgesetzte müssen das Modell mittragen und sich auf die Modalitäten ihrer Mitarbeiterschaft einstellen. Nützlich ist zudem ein weitgehender Übergang zu generell elektronischem Arbeiten, wo dies möglich ist. Dann bedarf es für die mobil Arbeitenden keiner Extraregelungen. Der Betrieb muss externes Arbeiten technisch ermöglichen.
  4. Rainer Lackes
    Rainer Lackes am 27.04.2015
    Verbindliche Rahmenbedingungen in Dienst- bzw. Betriebsvereinbarungen schaffen Klarheit auf allen Seiten (Führungskräfte, Tele-Mobilarbeitende und dem Rest-Team, das keine Telearbeit macht). Die Mobilarbeit ist zur alternierenden Telearbeit als Ausnahmefall, der situativ und nicht zu regelmäßigen Zeiten und festgelegtem Umfang formlos durch mündliche Vereinbarung eintritt, abzugrenzen. Alternierende Telearbeit als planbare für die Vereinbarkeit von Beruf und Familie vorzuziehende Alternative gibt die objektiven (aufgaben-arbeitsplatzbezogenen) Voraussetzungen, die subjektiven (persönlichen) Anforderungen und die weiteren Teilnahmevoraussetzungen (familiärepersonalfürsorgerische Gründe schriftlich vor. Unverzichtbar sind auch Grenzen. Wie viel Präsenz ist erforderlich, wie viel Abwesenheit verträgt ein Unternehmen mit Blick auf die Ziele, den Dienstleistungsgedanken, die Kundenorientierung und personalfürsorgerische Aspekte?
  5. Hans-Georg Nelles
    Hans-Georg Nelles am 07.05.2015
    Jede mögliche Regelung ist Ausdruck der in Unternehmen vorherrschenden Haltungen und der auf ihrer Grundlage gelebten Unternehmenskultur. Eine Kultur, die die Kompetenzen und Ressourcen der Beschäftigten wertschätzt und auf diese vertraut, stärkt auch deren Möglichkeiten, Partnerschaften Familie und Beruf zu leben. Mobiles Arbeiten ist dort ein Baustein unter vielen, für die es verlässliche Rahmenbedingungen gibt und die in individuellen und Teamgesprächen ausgehandelt und vereinbart werden.
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