Vereinbarkeit 2.0 - diskutieren Sie mit! (Teil 1)

Liebe Leserinnen und Leser,

der Arbeitsplatz – immer weniger der Schreibtisch in einem festen Büro, sondern zunehmend ein flexibler Ort, von dem aus gearbeitet wird? Über ein Fünftel der Beschäftigten in Deutschland sind derzeit zwischenzeitlich von ihren Arbeitgebern mit mobilen Endgeräten mit Internetzugang ausgestattet. So weiß es das Statistische Bundesamt. Der IT-Verband Bitkom spricht sogar von 67 Prozent aller Erwerbstätigen, die für ihre tägliche Arbeit Smartphones oder Handys nutzen, und von immerhin 45 Prozent, die zumindest gelegentlich von zu Hause aus arbeiten

Egal, wie viele es wirklich sind: Das mobile Arbeiten gewinnt zunehmend an Bedeutung! Wegen der technologischen Dynamik, aber auch, weil mobiles Arbeiten offensichtlich ein Bedürfnis nach Flexibilität befriedigt – gerade bei denen, die Beruf und Familie vereinbaren wollen: Zumindest laut Bitkom ist für 86 Prozent derjenigen, die ab und zu von zu Hause aus arbeiten, bessere Vereinbarkeit der wichtigste Grund fürs Homeoffice.

Ob und vor allem wie genau mobiles Arbeiten tatsächlich mehr Vereinbarkeit ermöglicht, das wollen wir 2015 in unserem neuen „Forum Mobiles Arbeiten“ diskutieren. Und zwar mit Ihnen, liebe Leserinnen und Leser. Auf einer Plattform, auf der Sie Ihre Erfahrungen und Meinungen einbringen und mit anderen teilen können.

In insgesamt fünf Onlinediskussionen wollen wir uns mit Ihnen ab Ende Februar nacheinander im Abstand von zwei Monaten über die folgenden Themen austauschen:

  • Chancen und Risiken des mobilen Arbeitens für Vereinbarkeit 2.0?
  • Inwiefern sind gerade auch Vereinbarkeitswünsche von Vätern leichter zu realisieren?
  • Kann mobiles Arbeiten einen reibungslosen Wiedereinstieg nach der Elternzeit erleichtern und wenn ja, wie?
  • Können durch mobiles Arbeiten Führungskräfte zu „Vereinbarkeitsvorbildern“ werden?
  • Erleichterung durch Homeoffice & Co. bei der Vereinbarkeit von Beruf und Pflege.

Den Start einer Diskussionsrunde bilden jeweils ein Experteninterview und unsere drei Diskussionsfragen. Dann sind Sie gefragt, Ihre Meinungen und Erfahrungen zu den Fragen zu schildern. Im Anschluss runden wir das Thema mit einer Zusammenfassung, Praxisbeispielen und einem weiteren Experteninterview ab.

Den Auftakt machen wir mit der Frage „Vereinbarkeit 2.0 – welche Chancen und Risiken birgt das mobile Arbeiten?“ 60 Prozent der Eltern mit Kindern unter drei Jahren wünschen sich eine partnerschaftlichere Aufteilung von Erwerbs- und Familienarbeit, nur 14 Prozent können diesen Wunsch realisieren. Christiane Flüter-Hoffmann vom Institut der deutschen Wirtschaft Köln e. V. erklärt, welche Vorteile in einer höheren Zeitsouveränität durch mobiles Arbeiten für Unternehmen und für Beschäftigte liegen.

Wir freuen uns darauf, alle wichtigen Aspekte dazu gemeinsam mit Ihnen zu beleuchten und spannende Antworten zu finden. Vielen Dank schon jetzt für Ihre Beiträge!


Mobiles Arbeiten

Interview: Zeitsouveränität durch mobiles Arbeiten

Mobiles Arbeiten schafft für Beschäftigte Zeitsouveränität und für Unternehmen zufriedenere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Wo die Chancen, aber auch die Risiken von mobilem Arbeiten für ein ausgewogenes Gleichgewicht zwischen Beruf und Familie liegen, lesen Sie im Interview mit Christiane Flüter-Hoffmann vom Institut der deutschen Wirtschaft Köln e. V.

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Diskutieren Sie mit

Diese Fragen, liebe Leserinnen und Leser, möchten wir gerne mit Ihnen diskutieren. Berichten Sie von Ihren Erfahrungen, nennen Sie konkrete Beispiele und kommentieren Sie Beiträge von anderen Usern. Wir nehmen Ihre Gedanken auf:

Welche Rolle spielt das mobile Arbeiten für eine zeitgemäße Vereinbarkeit von Beruf und Familie?

Die Redaktion behält sich Kürzungen vor. Beleidigende sowie ruf- und geschäftsschädigende Inhalte werden nicht veröffentlicht, ebenso wenig wie sachlich falsche oder nicht überprüfbare Behauptungen. Ausgeschlossen von der Veröffentlichung sind außerdem werbliche Inhalte. Jeder Beitrag wird geprüft und schnellstmöglich veröffentlicht.

Wie wichtig ist mobiles Arbeiten für die Vereinbarkeit - und warum?

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Welche Tätigkeiten eignen sich für Homeoffice-Lösungen? Welche vielleicht auch erst auf den zweiten Blick?

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Mobiles Arbeiten und Vereinbarkeit – wo sehen Sie die Herausforderungen?

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