Liebe Leserinnen und Leser,

wie vermitteln Unternehmen ihren männlichen Beschäftigten erfolgreich, dass sie genauso selbstverständlich wie Mütter Vereinbarkeitsangebote in Anspruch nehmen können? Flexible Arbeitszeiten, mobiles Arbeiten, reduzierte Vollzeit: Instrumente wie diese eignen sich gleichermaßen für Mütter und Väter. Doch die Wahrnehmung im doppelten Wortsinn scheint unterschiedlich zu sein: Zum einen nutzen Väter die gängigsten Angebote nur zu 46 Prozent, wie eine aktuelle Studie zu Renditepotenzialen der Vereinbarkeit des Bundesfamilienministeriums zeigt. Zum anderen nehmen sie eher eine Ansprache von Müttern wahr. Um Väter zu erreichen, muss die Kontaktaufnahme direkt und persönlich sein. Und sie sollte am besten von der Geschäftsleitung kommen.
Hintergründe und Tipps dazu lesen Sie in dieser Ausgabe: „Sprich mit mir!“ Betriebliche Kommunikation in Sachen „Väter“.
Eine spannende Lektüre wünschen

Kirsten Frohnert, Projektleiterin und Larissa Roy-Chowdhury, Referentin


Bild zeigt Marco Krahl

Väter und Vereinbarkeit

Die Kommunikation in seinem Betrieb für Fertighäuser läuft hauptsächlich über das persönliche Gespräch, berichtet Dr. Mathias Schäfer. Der Geschäftsführer der FingerHaus GmbH schildert die Gesprächskultur in seinem Unternehmen und erzählt, wie es ihm gelingt, auch Männer mit einem eher traditionellen Rollenverständnis abzuholen. Hilfreich dabei ist die Gewissheit, dass eine familienbedingte Auszeit kein Aus für die weitere berufliche Entwicklung bedeutet. Marco Krahl, Redaktionsleiter von „Men’s Health Dad“, dem bislang einzigen Printmagazin für Väter in Deutschland, erzählt von der für Männer bis dato eher ungewöhnlichen Themenwahl seines Hefts. Wie Unternehmen geplant und damit erfolgreich mit Vätern kommunizieren, das erklärt Nicole Beste-Fopma, Gründerin des Elternmagazins LOB, anhand konkreter Tipps.

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Bild zeigt Grübel

Väter und Vereinbarkeit

Friseure, Obst und Fotografen

Der Altersdurchschnitt liegt bei 32 Jahren, etwa 80 Prozent sind Männer: Im Praxisbeispiel erfahren Sie, wie ein Handwerksbetrieb seine Männer fordert und fördert. Gesprochen wird, wann immer es nötig ist, aber meistens nebenbei. Nicht so hoch aufhängen und immer auf Augenhöhe bleiben, das scheint das Rezept der Wahl zu sein. In diesem Klima geht ein Vater schon zum vierten Mal in Elternzeit – für 20 Monate. Das Unternehmen bietet Unterstützung und manches mehr …

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Checkliste

Väter und Vereinbarkeit

Die ersten Schritte im Überblick: Über 60 Prozent der Väter wünschen sich, zeitweise von zu Hause aus arbeiten zu können. Lesen Sie hier unsere Argumente für eine stärkere Ergebnisorientierung und praxiserprobte Tipps zur Einführung von mobilem Arbeiten in Form einer Checkliste.

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