Weichenstellung für Flexibilisierung

„Zeit ist das neue Geld“! Diesen Slogan hören wir von Ihnen, unseren Mitgliedsunternehmen, immer öfter. Wir nehmen diese Trendaussage gerne auf und fragen: Wie rücken Unternehmen die einzelnen Beschäftigten noch stärker in den Mittelpunkt ihrer Personalarbeit und welche Wege schlagen sie dabei ein? Diese und andere Fragen wollen wir in diesem Jahr praxisnah diskutieren. Unser neues Schwerpunktthema lautet daher: „Personalarbeit nach Maß – individuellen Lebensentwürfen Rechnung tragen“.

Den Auftakt macht diese Ausgabe unter der Überschrift „Weichenstellung für Flexibilisierung“. Um noch praxisbezogener zu berichten, führen wir eine neue Rubrik ein: In „Ein Tag mit …“ berichten wir in jeder Ausgabe über ein Unternehmen, dem wir einen Tag lang bei der Personalarbeit über die Schulter schauen dürfen. Lesen Sie hier die Geschichte über die MT AG, eine Spezialistin für moderne IT-Architektur und individuelle Softwarelösungen.

Neu ist auch der „Faktencheck“, in dem wir Ihnen einen Überblick über die wichtigsten Zahlen, Daten und Fakten zum jeweiligen Thema geben. Ebenfalls neu ist die Rubrik „So sehen es Beschäftigte“, die die Arbeitgeberperspektive, die wir vor allem einnehmen, um den Beschäftigtenblick ergänzt. Das „Beispiel aus der Praxis“ bleibt erhalten. Nehmen Sie in dieser Ausgabe Einblicke in eine Eventagentur: Wir berichten, welche Flexibilisierungsangebote satis&fy seinen Beschäftigten macht und wie sie zur Bindung ans Unternehmen beitragen. Und schließlich werden wir jede Ausgabe mit einer „Checkliste“ abrunden, die kompakt die zentralen Erkenntnisse aus allen Beiträgen für Sie zusammenfasst.

Interessante Einblicke in die Praxis der Personalarbeit wünscht Ihr Team des Netzwerkbüros "Erfolgsfaktor Familie"

P.S. Flexibilisierung erreichen wir unter anderem durch eine Perspektivwechsel. Wie der gelingt, das können Sie selber bei unserer Multiplikatorenveranstaltung am 23.05.2019 in der IHK Erfurt erleben. Melden Sie sich hier an!


Faktencheck

„Zahlen, Daten, Fakten“

Verschiedene gesellschaftliche Megatrends verändern unsere Arbeitswelt rasant, zum Beispiel Arbeiten 4.0, Individualisierung, Mobilität, Diversität und Wertewandel. Dies bildet sich auch in den Aspekten ab, die für eine gelingende Vereinbarkeit von Beruf und Familie bedeutsam sind. Lesen Sie hier ein paar Zahlen, die die genannten Trends untermauern.

Hier geht es zum Faktencheck.


Ein Tag mit ...

Immer die Wahrheit sagen

Die neue Rubrik „Ein Tag mit …“ lebt davon, dass wir Sie, liebe Leserinnen und Leser, auf eine kleine Reise mitnehmen. Wohin? Zu einem unserer Mitgliedsunternehmen, dem wir einen Tag lang bei seiner Personalarbeit über die Schulter schauen dürfen. In dieser Ausgabe begleiten Sie uns zur MT AG nach Ratingen bei Düsseldorf. Selbstredend, dass Sie sich dazu ein paar Minuten Zeit nehmen müssen. Dafür erhalten Sie aber Einblicke in die praktische Personalarbeit eines stetig wachsenden IT-Unternehmens, dem es trotz Fachkräftemangels immer wieder gelingt, neue Beschäftigte zu finden. Lesen Sie, welche Ideen die MT AG entwickelt, um diese Fachkräfte langfristig zu binden und eine familienorientierte und mitarbeiterzentrierte Kultur zu schaffen.

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So sehen es Beschäftigte

Ich muss mir keine Sorgen machen

Anke Rogge ist alleinerziehende Mutter und Softwareentwicklerin bei der MT AG in Ratingen bei Düsseldorf. Ihre vierjährige Tochter kann sie ab morgens um 7 Uhr in die Kita bringen, ihr Arbeitsort liegt 32 Kilometer von zu Hause entfernt. Die 47-Jährige arbeitet in Teilzeit. Lesen Sie, welch zentrale Rolle der Arbeitgeber bei dem so wertvollen Gleichgewicht aus Arbeit und Familienzeit spielt.

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Klartext

Fördern Homeoffice-Angebote alte Rollenmuster?

In der Rubrik „Klartext“ stellen wir eine These zum jeweiligen Schwerpunktthema auf und bitten Expertinnen oder Experten, dazu knapp Stellung zu nehmen. Lesen Sie in dieser Ausgabe Beiträge von Andrea Montua, Geschäftsführerin der Kommunikationsagentur MontuaPartner Communications GmbH in Hamburg, und von Christian Böhnke, Co-Founder von HUNTING/HER HR-Partners, einer auf weibliche Führungskräfte spezialisierten Personalberatung ebenfalls in Hamburg. Bei den Kommentaren handelt es sich um persönliche Ansichten der Autorinnen und Autoren.

These: Wir wissen: Väter arbeiten vor der Geburt ihres Kindes durchschnittlich zu 46 Prozent im Homeoffice und nach der Geburt eines Kindes zu 47 Prozent. Mütter arbeiten vor der Geburt des Kindes zu 27 Prozent im Homeoffice und nach der Geburt zu 72 Prozent. Die Zahlen zeigen, dass Homeoffice für Mütter offensichtlich ein sehr gutes Vereinbarkeitsinstrument darstellt, wohingegen Väter das Homeoffice unabhängig von ihrer Vaterschaft gleichbleibend nutzen. Hier kann der Schluss gezogen werden, dass Homeoffice-Angebote sich zwar individuell durchgehend positiv für Mütter darstellen, gleichzeitig aber als „Kollateralschaden“ eine Arbeitsmarktsegregation und das Verharren in alten Rollenmustern begünstigen. Ist das aus Ihrer Sicht richtig oder falsch?

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Beispiel aus der Praxis

„Du hast uns gerade noch gefehlt!“

Gegründet quasi in der Garage, groß geworden und international aufgestellt: die Produktionsfirma für Events satis&fy in Karben bei Frankfurt a. M. Das Unternehmen mit über 500 Beschäftigten an neun Standorten versucht den Gründergeist zu bewahren. Damit sind nicht nur Schwung und Engagement gemeint, sondern auch das Vertrauen der Beschäftigten untereinander. Damit das funktioniert, bildet satis&fy seine Führungskräfte einerseits zu empathischen Coachs weiter und bietet andererseits einen zur Beschäftigtenstruktur passenden Mix aus Maßnahmen zur Vereinbarkeit von Beruf und Familie. Lesen Sie hier, wie dies im Detail funktioniert.


So geht's

Checkliste

Verschaffen Sie sich einen schnellen Überblick über Vereinbarkeitsmaßnahmen der für diese Ausgabe befragten Unternehmen MT AG und satis&fy und erfahren Sie dazu sachdienliche Hintergründe:

  • Der Kinderbetreuungskosten-Zuschuss ist nicht gedeckelt und kann steuer- und sozialversicherungsfrei an Beschäftigte mit noch nicht schulpflichtigen Kindern ausgezahlt werden.
  • Jeder Arbeitgeber kann seinen Beschäftigten Sachbezüge in Höhe von höchstens 44 Euro lohnsteuer- und sozialversicherungsfrei gewähren. Ein Beispiel dafür ist das Jobticket, das der Arbeitgeber allerdings selbst kaufen und seinen Beschäftigten aushändigen muss. Achtung: Sachleistungen können sich addieren! Und: Kostet ein Jobticket mehr als 44 Euro, so kann eine Zuzahlung des Arbeitnehmers sinnvoll sein. Sobald Sachleistungen 44 Euro übersteigen, wird der Gesamtbetrag steuer- und sozialversicherungspflichtig.

Hier gelangen Sie zur vollständigen Checkliste.

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