Aktuelles Startseite

Mehr Kinderkrankentage für berufstätige Eltern

Die Kinderkrankentage werden ausgeweitet, um Eltern in der Corona-Zeit besser zu unterstützen.

Mädchen hält ein Bild mit einem bunt gemalten Regenmogen ans Fenster.

Mithilfe der Ausweitung der Kinderkrankentage können Eltern sich während der Pandemie Zuhause mehr um ihre Kinder kümmern. Quelle: shutterstock

Homeoffice und Kinderbetreuung – Eltern müssen während der Corona-Pandemie häufig beides parallel meistern. Um auf diese enorme Belastung zu reagieren und Eltern zu unterstützen, hat die Bundesregierung beschlossen, den Anspruch auf Kinderkrankentage für berufstätige Eltern zu verdoppeln und auszuweiten. Damit soll das Kinderkrankengeld im Jahr 2021 pro Elternteil und Kind von zehn auf 20 Tage, für Alleinerziehende von 20 auf 40 Tage verdoppelt werden.

Neu ist, dass der Anspruch auch in den Fällen besteht, in denen das Kind nicht krank ist, sondern zu Hause betreut wird, weil die Schule oder die Einrichtung zur Kinderbetreuung pandemiebedingt geschlossen ist oder die Präsenzpflicht im Unterricht ausgesetzt beziehungsweise der Zugang zum Kinderbetreuungsangebot eingeschränkt wurde. Anspruchsberechtigt sind auch Eltern, die im Homeoffice arbeiten könnten.

Eltern in der Pandemie entlasten

„Die Ausweitung des Kinderkrankengelds ist eine wichtige Entscheidung zur Unterstützung der Familien in diesen schwierigen Zeiten“, sagt Bundesfamilienministerin Franziska Giffey. „Viele Eltern und vor allem alleinerziehende Mütter und Väter leisten gerade in der Pandemie unglaublich viel. Wir haben im vergangenen Jahr allerdings erlebt: Homeoffice, Homeschooling und die Betreuung kleiner Kinder – das alles geht nicht zusammen. Deshalb brauchen Eltern, die jetzt in dieser besonders schwierigen Phase ihre Kinder zu Hause betreuen und daher nicht arbeiten können, eine passgenaue Entlastung. Mit der Ausweitung der Kinderkrankentage wird diese nun geschaffen“, so Giffey weiter.

Voraussetzungen für die Ausweitung der Kinderkrankentage

Voraussetzungen sind, dass:

  • sowohl der betroffene Elternteil als auch das Kind gesetzlich krankenversichert sind,
  • das Kind das zwölfte Lebensjahr noch nicht vollendet hat oder aufgrund einer Behinderung auf Hilfe angewiesen ist,
  • keine andere im Haushalt lebende Person das Kind beaufsichtigen kann.

Die Höhe des Kinderkrankengeldes beträgt in der Regel 90 Prozent des ausgefallenen Nettoarbeitsentgelts. Die Regelung soll rückwirkend zum 5. Januar in Kraft treten.

Mehr zur Ausweitung des Kinderkrankengelds erfahren Sie auf der Website des Bundesfamilienministeriums.
FAQs zu den erweiterten Kinderkrankentagen finden Sie auf der Website des Bundesfamilienministeriums.

Informationen zum Nachweis der Einrichtungen für die Krankenkassen finden Sie hier.

 

Teile: