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Familienpolitische Tagung des DGB

Bundesfamilienministerin Manuela Schwesig und der DGB-Vorsitzende Reiner Hoffmann setzen sich gemeinsam für mehr partnerschaftliche Vereinbarkeitslösungen ein

Bild zeigt: Manuela Schwesig und Reiner Hoffmann auf der familienpolitischen Tagung des DGB.

Manuela Schwesig und Reiner Hoffmann auf der familienpolitischen Tagung des DGB. Quelle: Stefanie Kulisch

Unter dem Titel „Mehr Zeitsouveränität durch Partnerschaftlichkeit – Neue Optionen für eine gerechte Arbeitszeitverteilung“ fand am 13. Dezember 2016 in Berlin die familienpolitische Tagung des Deutschen Gewerkschaftsbundes statt. Auf der Veranstaltung wurde über neue arbeitszeitpolitische Optionen und gewerkschaftliche Initiativen diskutiert. Gemeinsam mit Familienministerin Manuela Schwesig und dem DGB-Vorsitzenden Reiner Hoffmann sowie Gästen aus Wissenschaft, Politik und der betrieblichen Praxis wurden Strategien erörtert, wie Arbeitszeiten familienbewusster gestaltet werden können.

Bundesministerin Manuela Schwesig betonte dabei das gemeinsame Interesse von Politik, Wirtschaft und Gewerkschaften: „Die meisten Mütter und Väter wollen sich die Aufgaben in Familie und Beruf heute partnerschaftlich teilen. Die neue Arbeitswelt mit ihren digitalen Möglichkeiten bietet mehr Spielräume für eine flexible Arbeitsgestaltung, von der Beschäftigte und Unternehmen profitieren können. Hier sind Politik, Wirtschaft und Gewerkschaften aufgefordert, innovative Lösungen zu finden und aufgeschlossen, aber auch aufmerksam zu sein, damit die Flexibilität nicht auf Kosten der Beschäftigten und ihrer Familien geht. Mit der Familienarbeitszeit wollen wir Eltern konkret dabei unterstützen, vollzeitnah zu arbeiten und gleichzeitig Zeit für ihre Kinder zu haben.“

Im Projekt „Vereinbarkeit von Familie und Beruf gestalten“ vermittelt der DGB in Kooperation mit dem Bundesfamilienministerium Arbeitnehmervertretungen praxisbezogenes Wissen zum Thema Vereinbarkeit im Betrieb und bietet eine Plattform für den Erfahrungsaustausch.

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