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„Viele junge Leute legen großen Wert auf Vereinbarkeit“

Franziska Giffey sprach beim Young Leaders-Programm 2019 mit jungen Führungskräften über die Vereinbarkeit von Familie und Beruf.

Franziska Giffey mit den teilnehmenden Führungskräften beim Young Leaders-Programm 2019, Quelle: Christian Kruppa

Welche Bedeutung haben die Vereinbarkeit von Familie und Beruf sowie Familienfreundlichkeit im höheren Management? Und welche Rolle spielen Führungskräfte für eine familienbewusste Unternehmenskultur? Über diese Fragen hat sich Bundesfamilienministerin Franziska Giffey am 26. November mit jungen Führungskräften beim Young Leaders-Programm 2019 ausgetauscht. Bei der fünftägigen Veranstaltung des Förderkreises der Deutschen Industrie diskutierten Nachwuchstalente aus dem Management mit Politik, Wissenschaft und Kreativszene über wirtschaftspolitische Fragen.

Fachkräfte mit Vereinbarkeit gewinnen
Die Bundesfamilienministerin sieht in der Vereinbarkeit von Familie und Beruf einen wichtigen Standort- und Wettbewerbsfaktor. „Vor allem viele junge Leute legen inzwischen großen Wert auf Vereinbarkeit – auch auf der Management-Ebene“, sagte die Ministerin bei den Young Leaders. Ob Beschäftigte die Angebote ihrer Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber nutzen, darüber entscheidet häufig die Unternehmenskultur. Gerade hier bewegt sich etwas. In vielen Unternehmen vollziehe sich ein Kulturwandel, berichteten die Teilnehmenden. In Zeiten des Fachkräftemangels würden immer mehr Betriebe auf Vereinbarkeit setzen, um Fachkräfte anzuwerben und zu halten.

Das Bundesfamilienministerium unterstützt junge Führungskräfte bei der Weiterentwicklung familienfreundlicher Maßnahmen, zum Beispiel mit dem Fortschrittsindex Vereinbarkeit. Ziel des Online-Tools ist es, Familienfreundlichkeit in den Unternehmen konkret zu verankern.

Über das Young Leaders-Programm
Das Young Leaders-Programm richtet sich an Führungskräfte zwischen 35 und 45 Jahren aus großen und mittelständischen Unternehmen. Teilnehmende Unternehmen sind unter anderem die Bayer AG, die Audi AG, Esso Deutschland, Google und die Commerzbank AG.

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