Steckbrief

Deutsche BKK, Sylvi Bergmann, Gleitzeit

Sylvi Bergmann

Position: Beschäftigte ohne Personalverantwortung
Tätigkeit: Personalreferentin
Unternehmen: Deutsche BKK
Ort: 38439 Wolfsburg
Bundesland: Niedersachsen
Branche: Versicherung
Mitarbeiter: 1.300

„Ohne familienbewusste Arbeitszeiten müsste ich meinen Jahresurlaub für die Pflege nutzen“

In welchem Arbeitszeitmodell arbeiten Sie und wodurch zeichnet es sich aus?

Ich arbeite flexibel. Durch mein Arbeitszeitmodell ist es mir möglich, Arbeitsstunden als Guthaben zu sammeln und diese bei Bedarf auch tageweise abzubauen. Somit kann ich mir auch kurzfristig freinehmen, um bei akuten Erkrankungen meiner Großmutter in Dresden Arzt- oder Krankenhausbesuche wahrnehmen zu können. Das ist bei der Pflege von großer Bedeutung. Das Arbeitszeitmodell mit dem Arbeitszeitkonto ist für mich darüber hinaus sehr passend, da mein Arbeitsleben von vielen termingebundenen Aufgaben und häufigen Reisetätigkeiten geprägt ist, wobei meine arbeitsvertragliche Wochenarbeitszeit häufig überschritten wird. Diese zusätzlichen Stunden nutze ich vor allem für verlängerte Wochenenden, weil ich zwischen meinem Wohnort Stuttgart und Dresden, dem Wohnort meiner pflegebedürftigen Großmutter, pendeln muss.

Warum nutzen Sie familienbewusste Arbeitszeiten und wie profitieren Sie davon?

Das familienbewusste Arbeitszeitmodell habe ich bereits erstmalig vor einigen Jahren zur Pflege meines erkrankten Vaters genutzt. Ohne diese Möglichkeit müsste ich meinen Jahresurlaub für die Pflege nutzen. Aufgrund der Doppelbelastung benötige ich diese Zeit allerdings dringend für mich.

Welche Vorteile schöpft Ihr Arbeitgeber daraus?

Die Arbeit wird weiterhin in Vollzeit erledigt, erfährt also immer noch maximale Bearbeitung. Arbeitszeitguthaben baue ich immer wieder zeitnahe ab, so bleibt nichts lange liegen und es kommt nicht zu Verzögerungen im Arbeitsprozess. Meinen Urlaub kann ich auch tatsächlich zur persönlichen Erholung nutzen, was mir die Kraft für meine beruflichen und privaten Aufgaben gibt. Davon profitiert natürlich auch mein Arbeitgeber, da ich mich auf beide Aufgaben optimal konzentrieren kann.

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