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Hybrides Arbeiten familienbewusst gestalten

Dokumentation der Multiplikator:innen-Veranstaltung veröffentlicht

Wie Arbeitgebende die Herausforderungen der flexibilisierten Arbeitswelt meistern, wie eine langfristige Umsetzung hybrider Arbeit gelingen kann und wie Betriebe dabei familienbewusst agieren können, das waren die Themen der diesjährigen virtuellen Multiplikator:innen-Veranstaltung am 2. Juni unter dem Titel „Kleine und mittlere Unternehmen als familienorientierte Arbeitgeber: Arbeiten zwischen Betrieb und Zuhause“.

Nun steht die Dokumentation online zur Verfügung. Sie beinhaltet den vollständigen Videomitschnitt der Paneldiskussion mit Politik, Wirtschaft und Unternehmen über die Herausforderungen und Chancen hybrider Arbeit für die Vereinbarkeit von Familie und Beruf. Dokumentiert sind auch die Ergebnisse der virtuellen Thementische mit Best-Practice-Beispielen aus dem Unternehmensnetzwerk, die in Form von Handlungsempfehlungen festgehalten sind. Hier ein kleiner Ausschnitt daraus:

1. Lösungen finden, die zum eigenen Unternehmen passen und die Arbeitgebermarke stärken 

Prüfen Sie, welche Arbeitsformen in Ihrem Unternehmen gut funktionieren und welche nicht – jeder Betrieb hat andere Möglichkeiten zur Arbeitsflexibilisierung und die Umsetzung ist immer individuell. Erarbeiten Sie sich ein Arbeitgeberprofil, das die Stärken Ihres Betriebs heraushebt und Ihre Vereinbarkeitsmaßnahmen sichtbar macht.  

2. Den Beschäftigten passende Vereinbarkeitsangebote machen 

Fragen Sie auch nach den Wünschen der Väter/Männer, die in Elternzeit gehen und/oder partnerschaftlich Familienaufgaben übernehmen wollen. Machen Sie (männliche) Vorbilder sichtbar und ermutigen Sie auch Führungskräfte, Vereinbarkeit zu leben. Nutzen Sie dafür die verschiedenen Kanäle der internen Kommunikation.

3. Neue Führungsstile etablieren 

Setzen Sie sich mit neuen Führungsstilen aktiv auseinander! Dazu gehört es, die Vereinbarkeitsherausforderungen der Beschäftigten auch im Rahmen des virtuellen Arbeitens aktiv zu moderieren. Wer das nicht tut, wird mittelfristig an Akzeptanz verlieren. Dazu gehört auch, aktiv eine Kultur des Erlaubens zu etablieren. Teams können, mit Vertrauen ausgestattet, auch „remote“ ihre Aufgaben besser erledigen, wenn eine vertrauensbasierte Unternehmenskultur gelebt wird!  

4. Im Gestaltungsprozess Impulse von außen nutzen

Diese können auch von branchenfremden Coaches oder Berater:innen gegeben werden. Sie ermöglichen eine wertvolle Außensicht auf das Unternehmen und helfen bei der Lösungsfindung. Sie können außerdem die Bedürfnisse der Mitarbeitenden vorurteilsfrei aufgreifen und die Einrichtung von Vereinbarkeitsangeboten unterstützen, die sowohl für den Betrieb als auch für die Beschäftigten passen.


Insgesamt 12 Handlungsempfehlungen sind aus den Diskussionen hervorgegangen. Wir danken allen Unternehmen, die zum Gelingen der Veranstaltung beigetragen haben, insbesondere unseren Thementischakteurinnen und -akteuren von EFB-Elektronik GmbH (Bielefeld), CG TEC Carbon und Glasfasertechnik GmbH (Spalt), ionder GmbH (Emden) und BÖKE & PARTNER Steuerberatungsgesellschaft PartmbB (Braunschweig). 

Jetzt schon in den Kalender eintragen: Am 30. September 2022 findet in Berlin der Unternehmenstag von „Erfolgsfaktor Familie“ mit Bundesfamilienministerin Lisa Paus MdB und dem DIHK-Präsidenten Peter Adrian statt. Weitere Informationen zum Unternehmensnetzwerk und einer kostenfreien Mitgliedschaft finden Sie unter https://www.erfolgsfaktor-familie.de/netzwerken/werden-sie-mitglied.html

Jetzt Dokumentation zur Multi22 abrufen!↗

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