Forum Individualisierte Personalpolitik

Wünschen Beschäftigte mehr Freizeit oder mehr Geld? Vor diese Frage gestellt, würde sich eine knappe Mehrheit von 52,5 Prozent an Fachkräften in Deutschland für mehr Freizeit entscheiden. So lautet das Ergebnis einer Online-Umfrage des Jobportals meinestadt.de vom Sommer 2018. Besonders ausgeprägt ist dieser Wunsch in der Generation der 31- bis 40-Jährigen. Wie stellen sich Unternehmen auf diesen und auf weitere Trends in der Personalentwicklung ein? Wie sieht aus Unternehmenssicht beispielsweise ein gelungener Aushandlungsprozess mit einzelnen Beschäftigten und insbesondere auch in Teams aus? Wie verändern sich Karrierewege für Väter und Mütter? Und wie gelingt gerade angesichts der bald in großer Anzahl in Rente gehenden „Babyboomer“ ein gutes Generationenmanagement aus Vereinbarkeitsperspektive? Diese und weitere Fragen wollen wir in unserem Forum „So geht Vereinbarkeit“ beantworten.


Individualisierte Personalarbeit

Karriere kennt viele Wege

Karriere ist ein schillernder Begriff. Für manche bedeutet er Status und Geld, für andere Einfluss und Erfüllung. Wieder andere sehen darin einfach die Ergebnisse ihrer Arbeit, für die sie „brennen“. Aus Unternehmensperspektive steht vor allem die Frage im Raum, wie überhaupt noch genügend Menschen für eine Karriere im Sinne von Übernahme höherer Verantwortung motiviert werden können. Lesen Sie in der Rubrik „Ein Tag mit …“, wie dies dem Familienunternehmen Ornamin-Kunststoffwerke GmbH und Co. KG gelingt. Im Praxisbeispiel erfahren Sie durch ein Doppelinterview mit Carola Garbe und Catherine Koffnit, die in Jobsharing den HR Regionalbereich Ost bei der DB Netz AG leiten, wie ein gelingendes Modell von Führen in Teilzeit aussieht. Klartext reden in dieser Ausgabe Sophia von Rundstedt, Geschäftsführerin des Beratungsunternehmens Von Rundstedt & Partner und Autorin von „Denkmuster für die Mosaikkarriere“, und Doreen Liebenow, Talentmanagerin beim Brandschutzunternehmen hhpberlin.

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Individualisierte Personalarbeit

Vier Welten unter einen Hut bringen

Die sogenannten Babyboomer werden in den kommenden zwei, drei Jahren beginnen, in großer Anzahl in den Ruhestand zu wechseln. Auf die demografische Lücke, die dieser Vorgang reißen wird, sollten sich Unternehmen rechtzeitig vorbereiten. Wie ein Unternehmen den Umgang mit fünf Generationen in der Belegschaft handhabt, wie es Fachkräfte bindet, ältere Menschen auch nach Rentenbeginn weiterbeschäftigt und junge Menschen dazugewinnt, lesen Sie in der Rubrik „Ein Tag mit…“, für die wir der ilapo Internationale Ludwigs-Arzneimittel GmbH & Co. KG einen Tag lang über die Schulter schauen durften. Im Praxisbeispiel erhalten Sie Einblick in das Brandschutzunternehmen Hekatron, das schon seit über zehn Jahren vier Phasen der Lebensarbeitszeit seiner Beschäftigten beschreibt und zielgruppengerechte Angebote unterbreitet. Klartext reden in dieser Ausgabe Bianca Boudein, Diversity-Managerin bei der ERGO Group AG, und Prof. Dr. Martin Klaffke, Professor für Betriebswirtschaftslehre an der Hochschule für Technik und Wirtschaft Berlin.

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Knotenpunkt Interessenausgleich

Bei der Zertifizierungsveranstaltung der berufundfamilie Service GmbH hat Bundesfamilienministerin Dr. Franziska Giffey – inspiriert von der Eröffnung der Kieler Woche – einen echten Seemannsknoten gelöst. Der Knoten steht für diverse Interessen, die sich manchmal überlagern, verknoten und wieder entflechten. Damit sind wir beim Titel unserer aktuellen Ausgabe: Knotenpunkt Interessensausgleich. In der Rubrik „Ein Tag mit …“ nehmen wir Sie dieses Mal mit auf einen Campus in Berlin-Buch zur Eckert & Ziegler Strahlen- und Medizintechnik AG. Das Unternehmen zeigt, dass es teilweise mit recht einfachen Mitteln wie etwa Gleitzeit und einer freitags schon um 13 Uhr endenden Kernarbeitszeit allen – unabhängig vom Familienstand – eine gute Vereinbarkeit bieten kann. Im Praxisbeispiel lernen wir von der AOK Hessen: Aushandlungsprozesse in Teams sind essenziell, müssen aber erlernt werden. Lesen Sie, wie der Versicherer Beschäftigte und Führungskräfte dabei unterstützt.

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Weichenstellung für Flexibilisierung

Flexibilisierung ist das Zauberwort der Stunde, kaum ein Unternehmen, dass es sich nicht auf die Fahnen schreibt. Wie erreichen Betriebe aber mehr Flexibilität? Laut Wikipedia gelingt dies durch „die Reduzierung fester Regeln und festgefügter Strukturen.“ Wie Unternehmen diese Herausforderung angehen, damit beschäftigt sich die erste Ausgabe unseres diesjährigen Forums „Personalarbeit nach Maß – individuellen Lebensentwürfen Rechnung tragen“. Unter der Überschrift „Weichenstellung für Flexibilisierung“ schauen wir Unternehmen über die Schulter und berichten ausführlich aus der Praxis.

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