Knotenpunkt Interessenausgleich

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Ein Kollege geht jeden Tag pünktlich um 16.30 Uhr, um seine Tochter von der Kita abzuholen. Kolleginnen und Kollegen werfen sich vielsagende Blicke zu. Er geht, sie (müssen) bleiben. Was unternehmen Betriebe, um derartige Szenen zu vermeiden, die Vorläufer von regelrechten Neiddebatten sein können? Wie gelingt es, Eltern keinen gesonderten Status zu verleihen und ihnen trotzdem eine gute Vereinbarkeit von Beruf und Familie zu ermöglichen? Aushandlungsprozesse zwischen Vorgesetzten und Teams, aber auch innerhalb von Teams spielen eine immer größer werdende Rolle. Wie Sie diese erfolgreich führen, ist Thema der Ausgabe „Knotenpunkt Interessensausgleich“. Lesen Sie in der Rubrik „Ein Tag mit …“, wie die Eckert & Ziegler AG dieses Thema reflektiert und den verschiedenen Wünschen der einzelnen Beschäftigten begegnet. Am Praxisbeispiel über die AOK Hessen erfahren Sie, wie ein Unternehmen beide Seiten, Führungskräfte und Beschäftigte, befähigt, miteinander Teamlösungen zu erarbeiten. Den schnellen Überblick gewinnen Sie mit unserer Checkliste.

Einen schönen und erholsamen Sommer und viel Inspiration durch die Lektüre wünschen

Kirsten Frohnert & Larissa Roy-Chowdhury
Projektleiterin

Referentin


Faktencheck

Zahlen, Daten, Fakten

Die demografische Entwicklung, der Fachkräftemangel – sie sind in aller Munde. Wie finden Unternehmen ausreichend Fachkräfte und wie binden sie diese? Welche Rahmenbedingungen fördern dies? Eine zunehmend wichtige Fähigkeit ist, zwischen verschiedenen Lebens- und Arbeitszeitmodellen in Teams mit hoher Diversität vermitteln zu können. Lesen Sie hierzu Zahlen und Hintergründe.

Hier geht es zum Faktencheck.


Ein Tag mit ...

Einfach für alle

Die Eckert & Ziegler Strahlen- und Medizintechnik AG bietet ihren Beschäftigten mit teilweise einfachen Mitteln eine gute Vereinbarkeit. Die Gleitzeit ist im Unternehmen zum Beispiel sehr populär. Gleichzeitig schafft das Unternehmen ein Klima, in dem die Beschäftigten untereinander auf individuelle Lebenssituationen Rücksicht nehmen. Wie dieses System des Austarierens funktioniert, können Sie in unserer Reportage „Ein Tag mit …“ hier lesen.


So sehen es Beschäftigte

Grundverständnis in der Abteilung

Der Rollentausch bei einem Paar bei der Eckert & Ziegler Strahlen- und Medizintechnik AG ermöglicht einem Kollegen eine zweimonatige Elternzeit. Lesen Sie hier verschiedene Stimmen von Beschäftigten und erfahren Sie, wie diese bestimmte Angebote zur Vereinbarkeit nutzen und was sie daran besonders schätzen.


Klartext

Sind individuelle Vereinbarkeitslösungen immer auch Teamlösungen?

In der Rubrik „Klartext“ stellen wir eine These zum jeweiligen Schwerpunktthema auf und bitten Expertinnen oder Experten, dazu knapp Stellung zu nehmen. Lesen Sie in dieser Ausgabe  Beiträge von Birgit Weinmann, Auditorin der berufundfamilie Service GmbH, und Ina Colle,  zuständig für Projektkoordination und Personalentwicklung bei der Vivantes Netzwerk für  Gesundheit GmbH. Bei den Kommentaren handelt es sich um persönliche Ansichten der Autorinnen.

These: Individuelle Vereinbarkeitslösungen sind immer auch Teamlösungen und daher manchmal nicht konfliktfrei zu haben. Richtig oder falsch?

Hier geht es zu den Kommentaren.


Beispiel aus der Praxis

So lassen sich verschiedene Interessen austarieren

Wie Sie die betrieblichen Anforderungen, die individuellen Bedürfnisse und die Teaminteressen in Beziehung zueinander setzen, das erfahren Sie in unserem Praxisbeispiel. Die AOK Hessen hat ein Verfahren entwickelt, wie Führungskräfte und Teammitglieder miteinander die jeweiligen Einzelinteressen so austarieren, dass am Ende für alle eine tragfähige Lösung zustande kommt. Lesen Sie hier, wie das gelingt.


So geht's

Checkliste

Verschaffen Sie sich einen schnellen Überblick über Vereinbarkeitsmaßnahmen der für diese Ausgabe befragten Unternehmen Eckert & Ziegler AG und AOK Hessen und erfahren Sie dazu sachdienliche Hintergründe:

  • Vor einer individuellen Absprache zum Thema Arbeitszeiten wird die gewünschte Lösung immer im Team besprochen.

Hier gelangen Sie zur vollständigen Checkliste.

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