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Franziska Giffey im Live-Dialog mit berufstätigen Eltern

In der letzten digitalen Gesprächsrunde sprach Bundesfamilienministerin Franziska Giffey zum Thema „Vereinbarkeit in Zeiten der Corona-Pandemie“.

Bundesfamilienministerin Franziska Giffey im Online-Dialog mit berufstätigen Eltern. Quelle: BMFSFJ

Bundesfamilienministerin Franziska Giffey im Online-Dialog mit berufstätigen Eltern. Quelle: BMFSFJ

In der aktuellen Ausgabe der digitalen Gesprächsreihe des Bundesfamilienministeriums tauschte sich Franziska Giffey mit Müttern, Vätern und Unternehmensverantwortlichen zum Thema „Vereinbarkeit in Zeiten der Corona-Pandemie“ aus. In dem einstündigen Video-Gespräch ging es um die Vereinbarkeit von Familie und Beruf angesichts der aktuellen Lage.

Mit dabei waren Manuela Lamot (Mutter und Produktionsmitarbeiterin, Anton Debatin GmbH), Christian Lampert (Vater und Entwickler, SAP SE), Larissa Zeichhardt (Mutter und Geschäftsführerin, LAT Gruppe), Robert Duchstein (Vater und Geschäftsführer, Buchhandlung Reuffel), Kirsten Frohnert (Leiterin Netzwerkbüro Unternehmensnetzwerk „Erfolgsfaktor Familie“).

Herausforderungen in der Krise

Nicht nur für berufstätige Eltern, sondern auch für die Unternehmen stellt die Schließung von Kitas und Schulen eine der größten Herausforderungen in der Krise dar. Dies wird auch von den Unternehmen im Netzwerk „Erfolgsfaktor Familie“ berichtet. In der aktuellen Krise zeigt sich, wie wichtig gut ausgebaute Betreuungsstrukturen für die Familien und für den Erfolg der Unternehmen sind. Deutlich wird auch, dass familienbewusste Unternehmen in der Krise besser reagieren konnten, da Flexibilität und individuelle Lösungen für Familien bereits gelebte Praxis waren.

Die Eltern in der Gesprächsrunde berichten, dass die Situation zunehmend schwieriger wird, da die Doppel- oder Dreifachbelastung an den Kräften aller zehrt. Insbesondere für Alleinerziehende war die Erweiterung der Notbetreuung daher eine deutliche Entlastung, während der zeitlich begrenzte Wiedereinstieg in die Betreuung für viele Eltern eine neue Herausforderung darstellt. Sie wünschen sich, dass die Kinder zuverlässig für ganze Arbeitstage betreut werden.

Neue Lösungen finden

Insbesondere aus Sicht der Unternehmen besteht der Wunsch nach pragmatischen Lösungen, die flexibel genug sind, um die unterschiedlichen Bedarfe der Unternehmen zu decken. Die Unternehmen sind sich der Herausforderungen von Familien sehr bewusst und wollen gerne an Lösungen mitwirken. Viele unterstützen die Familien bereits durch kreative Maßnahmen. Dies reicht von einer Flexibilisierung von Arbeitszeiten und Arbeitsort über finanzielle Unterstützung bis hin zu virtuellen Betreuungsangeboten.

Bundesfamilienministerin Franziska Giffey nahm wichtige Impulse aus dem Gespräch mit und betonte noch einmal ihr Bestreben, normale Betreuungsstrukturen so schnell es die Situation zulässt wiederherzustellen.

Die Gesprächsrunde wurde am 27. Mai 2020 um 14:30 Uhr live auf der Facebook-Seite des Bundesfamilienministeriums übertragen und ist dort als Aufzeichnung aufrufbar.
 


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