Betriebliche Kinderbetreuung zahlt sich aus

Ist der Nachwuchs gut betreut, sind Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter gleich nochmal so motiviert. Durch individuelle Angebote betrieblicher Kinderbetreuung können große, kleine und mittlere Unternehmen für ihre Beschäftigten geeignete Betreuungslösungen schaffen.

Bilg zeigt: Mann mit Kind

Betriebliche Kinderbetreuung – gute Beispiele

Flexible Betreuungslösungen erleichtern den Wiedereinstieg und die nachhaltige Mitarbeiterbindung. Ein Beispiel ist die Betriebskita „MyDagis“ in Köln: Die Einrichtung öffnet um 7 Uhr und bietet im Notfall Betreuung bis 19 Uhr, auch kurzfristig und stundenweise vereinbar.

Hier geht es zu den Guten Beispielen

Mit dem Förderprogramm „Betriebliche Kinderbetreuung“ als Teil des Unternehmensprogramms „Erfolgsfaktor Familie“ hat das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend gezielt Anreize für eine familienbewusste Personalpolitik gesetzt. Die Laufzeit des Programms endete am 30. Juni 2017. Gefördert wurde die Schaffung neuer Betreuungsgruppen für Mitarbeiterkinder bis zum vollendeten dritten Lebensjahr, sei es in bestehenden oder neuen Einrichtungen.

Bild zeigt: Icon zur Darstellung der Vorteile für Familien.

Vorteile für Familien

Familien können Zeiten für sich und für den Beruf der Eltern besser miteinander in Einklang bringen, weil sie Arbeits- und Betreuungszeiten besser aufeinander abstimmen können.

Die berufliche Chancengerechtigkeit von Müttern und Vätern wird verbessert.

Bild zeigt: Icon zur Dratsellung der Vorteile der Betreuungsinfrastruktur.

Vorteile für die Betreuungsinfrastruktur

Das Förderprogramm „Betriebliche Kinderbetreuung“ unterstützt die Vereinbarkeit von Familie und Beruf und trägt beim Ausbau der Kinderbetreuungsinfrastruktur dazu bei, spezifische Lücken im Betreuungsangebot zu schließen.

Die neuen betrieblichen Betreuungsplätze ermöglichen beispielsweise in besonderer Weise die passgenaue Abstimmung von Arbeits- und Betreuungszeiten.

Bild zeigt: Icon zur Darstellung der Vorteile für die Arbeitsgeberinnen und Arbeitgeber

Vorteile für Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber

Eine gute Betreuungsinfrastruktur trägt dazu bei, familienbedingte Fehlzeiten zu reduzieren und Überbrückungs- und Wiedereingliederungskosten durch kürzere Elternzeiten zu sparen.

Durch eine familienbewusste Arbeitswelt steigern Arbeitgeberinnen oder Arbeitgeber im zunehmenden Wettbewerb um qualifizierte Fachkräfte ihre Attraktivität. Zudem wird die Bindung der Beschäftigten an das Unternehmen erhöht. 

Wie eine betriebliche Kinderbetreuung konkret aussehen kann und dass sie sich auszahlt, zeigt Ihnen unser aktuelles Förderporträt. Die weiteren Beispiele finden Sie hier.

Bild zeigt: Die Betriebskita „MyDagis“ in Köln .

01.12.2016

Flexible Betreuung für leichteren Wiedereinstieg und nachhaltige Mitarbeiterbindung

Die Betriebskita „MyDagis“ in Köln öffnet um 7 Uhr morgens und bietet im Notfall Betreuung bis 19 Uhr abends, auch kurzfristig und stundenweise vereinbar.

Weiterlesen

In zehn Schritten zur Betrieblichen Kinderbetreuung

Wenn Sie Ihre Beschäftigten bei der Kinderbetreuung unterstützen möchten, finden Sie hier Tipps, wie Sie Schritt für Schritt vorgehen können.

1. Ermitteln Sie den Bedarf für Ihre Mitarbeiterkinder
Benötigte Plätze und Betreuungszeiten, Alter der zu betreuenden Kinder: Um den Betreuungsbedarf in Ihrem Unternehmen zu ermitteln, können Sie eine Mitarbeiterumfrage starten oder Sie nutzen den Förderlotsen.

2. Nehmen Sie Kontakt zur Servicestelle auf
Die Servicestelle Betriebliche Kinderbetreuung berät und unterstützt Sie kostenfrei unter 0800 – 0000 945 und per E-Mail an kinderbetreuung@erfolgsfaktor-familie.de.

3. Entscheiden Sie sich für ein Betreuungsmodell
Buchen Sie neue Betreuungsplätze in einer bestehenden Kindertageseinrichtung oder soll ein eigener Betriebskindergarten geschaffen werden? Für kleine und mittlere Betriebe lohnt es sich zu prüfen, ob eine Kooperation mit anderen Arbeitgebern in Frage kommt.

4. Suchen Sie sich Partner, die Sie unterstützen
Zur Organisation von betrieblicher Kinderbetreuung beraten Sie Jugendämter und Träger von Einrichtungen. So lassen sich Fragen und wichtige Schritte klären.

5. Erstellen Sie ein Finanzierungskonzept
Welche Mittel wollen Sie als Unternehmensanteil für die betriebliche Kinderbetreuung einsetzen? Inwieweit könnten Elternbeiträge oder sonstige private oder öffentliche Mittel einfließen?

6. Setzen Sie Ihren Plan schrittweise um
Wenn Sie nicht selbst die Kinderbetreuungseinrichtung betreiben wollen, suchen Sie einen geeigneten Träger. Entwickeln Sie mit den Eltern und dem Träger das pädagogische Konzept.

7. Gesetzliche Voraussetzungen werden erfüllt und Vereinbarungen getroffen
Der Träger einer Kindertagesbetreuung benötigt eine Betriebserlaubnis, damit bestimmte bauliche, hygienische und personelle Anforderungen erfüllt werden. Regeln Sie die Rechte und Pflichten unter den Beteiligten.

8. Das Anmeldeverfahren klären
Konzipieren Sie ein Anmeldeverfahren, das regelt, wie die Kinder ihre Betreuungsplätze erhalten, unter welchen Voraussetzungen die Plätze belegt und nachbesetzt werden können.

9. Die Eröffnung planen und umsetzen
Feiern die sie die Neuerung in Ihrem Unternehmen mit einem Eröffnungsfest. So wird die neue Kinderbetreuung für alle sichtbar ins Leben gerufen.

10. Die Betreuung kann starten!
Die Betreuung der Mitarbeiterkinder kann beginnen! Lassen Sie es alle wissen, dass Beschäftigte Ihres Unternehmens bei der Kinderbetreuung tatkräftig unterstützt werden.

Teile: